B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l
T r i b u n a l e am m in i s t r a t i vo f e d e r a l e
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Abteilung III
C-316/2019
Ur t e i l vom 1 3 . F e b r u a r 2 0 1 9
Besetzung
Einzelrichter Michael Peterli,
Gerichtsschreiberin Barbara Camenzind.
Parteien
X._______, Schweiz,
Beschwerdeführer,
gegen
Stiftung Antidoping Schweiz,
Vorinstanz.
Gegenstand
Einfuhr von Arzneimitteln (Verfügung vom 10. August 2018).
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Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,
dass die Stiftung Antidoping Schweiz (nachfolgend: Vorinstanz) mit Vorbe-
scheid vom 10. August 2018 X._______ dahingehend informiert hat, dass
im Rahmen einer Postkontrolle eine an X._______ adressierte Sendung,
bei deren Inhalt es sich um verbotene Dopingmittel handle, zurückgehalten
worden sei (act. 2, Beilage 2),
dass die Vorinstanz X._______ bis zum 30. August 2018 die Möglichkeit
eingeräumt hat, per Post oder E-Mail zur Einziehung und Vernichtung Stel-
lung zu nehmen und anschliessend über die Einziehung und Vernichtung
von Dopingmitteln und/oder Gegenständen zur Anwendung von Doping-
methoden verfügt hat (act. 2, Beilage 2),
dass X._______ mit E-Mail vom 12. Oktober 2018 an die Vorinstanz gel-
tend gemacht hat, er habe keine Dopingmittel bestellt (act. 2, Beilage 3,
S. 2),
dass die Vorinstanz mit E-Mail vom 18. Oktober 2018 von X._______ die
Übermittlung der Kreditkartenauszüge all seiner Kreditkarten im Zeitab-
schnitt vom 1. März bis 22. Mai 2018, eine fotografische Nahaufnahme sei-
nes Briefkastens sowie dessen Umgebung, ein gültiges Schweizer Arzt-
zeugnis und Informationen über die von ihm ausgeübten Sportdisziplinen
verlangt hat (act. 2, Beilage 3, S. 1),
dass X._______ mit E-Mail vom 25. Oktober 2018 der Vorinstanz die ver-
langten Kreditkartenauszüge sowie Fotos von seinem Briefkasten übermit-
telt und weiter ausgeführt hat, er treibe keinen Sport, sei nirgends ange-
meldet und gehe auch nicht ins Fitnessstudio (act. 2, Beilage 3, S. 1),
dass die Vorinstanz mit Schreiben vom 17. Januar 2019 die Sache an das
Bundesverwaltungsgericht weitergeleitet hat (act. 2),
dass gemäss Art. 31 VGG das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden
gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG beurteilt, sofern keine Ausnahme
nach Art. 32 VGG vorliegt,
dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten,
dass Verfügungen der Vorinstanz im Bereich der Marktüberwachung vor
dem Bundesverwaltungsgericht anfechtbar sind,
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dass der Beschwerdeführer mit Zwischenverfügung vom 24. Januar 2019
(act. 3) aufgefordert wurde, innert Frist zu erklären, ob er vor dem Bundes-
verwaltungsgericht Beschwerde gegen die Verfügung vom 10. August
2018 erheben wolle und seine Eingabe zu unterschreiben, ansonsten man-
gels erklärtem Beschwerdewille auf die Sache nicht einzutreten sei,
dass sich der Beschwerdeführer innert der gesetzten Frist nicht geäussert
und keine Beschwerdeverbesserung eingereicht hat,
dass somit androhungsgemäss und im einzelrichterlichen Verfahren auf
die Beschwerde nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG),
dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können,
wenn Gründe in der Sache oder in der Person der Partei es als
unverhältnismässig erscheinen lassen, diese der Partei aufzuerlegen
(Art. 6 Bst. b des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und
Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR
173.320.2]),
dass keine Parteientschädigung auszurichten ist (Art. 7 Abs. 3 VGKE).
Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.
3.
Es wird keine Parteientschädigung ausgerichtet.
4.
Dieses Urteil geht an:
– den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde)
– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Gerichtsurkunde)
– das Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport VBS
(Einschreiben)
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Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:
Michael Peterli Barbara Camenzind
Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-
desgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Ange-
legenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 BGG). Die Rechts-
schrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel
und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Be-
weismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat,
beizulegen (Art. 42 BGG).
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