Abtei lung II I
C-3207/2007
{T 0/2}
A b s c h r e i b u n g s e n t s c h e i d
v o m 1 1 . J u l i 2 0 0 8
Einzelrichter Michael Peterli,
Gerichtsschreiberin Sandra Tibis.
G._______, Frankreich,
Beschwerdeführerin,
gegen
Schweizerische Ausgleichskasse SAK,
Avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100,
1211 Genf 2,
Vorinstanz.
AHV (Ausschluss aus der freiwilligen Versicherung).
B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t
T r i b u n a l a d m i n i s t r a t i f f é d é r a l
T r i b u n a l e a m m i n i s t r a t i v o f e d e r a l e
T r i b u n a l a d m i n i s t r a t i v f e d e r a l
Besetzung
Parteien
Gegenstand
C-3207/2007
Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und zieht in Erwä-
gung,
dass die Schweizerische Ausgleichskasse SAK mit Einspracheent-
scheid vom 17. April 2007 auf die Einsprache von G._______ nicht
eingetreten ist;
dass G._______ diese Verfügung mit Beschwerde vom 1. Mai 2007
beim Bundesverwaltungsgericht angefochten hat;
dass die Vorinstanz mit Wiederwägungsverfügung vom 25. April 2008
auf ihren Entscheid vom 17. April 2007 zurückgekommen ist;
dass gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom
17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) das Bundesverwaltungsgericht Be-
schwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom
20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG,
SR 172.021) beurteilt, sofern keine Ausnahme nach Art. 32 VGG vor-
liegt;
dass als Vorinstanzen die in Art. 33 und 34 VGG genannten Behörden
gelten;
dass die SAK eine Vorinstanz gemäss Art. 33 lit. d VGG ist, und vorlie-
gend keine Ausnahme im Sinne von Art. 32 VGG vorliegt;
dass Verfügungen der Vorinstanz im Bereich der Alters- und Hinter-
lassenenversicherung vor Bundesverwaltungsgericht anfechtbar sind;
dass die Vorinstanz in Anwendung von Art. 58 VwVG ihren ursprüng-
lichen Entscheid in Wiedererwägung ziehen kann;
dass die Beschwerdeinstanz die Behandlung der Beschwerde fortzu-
setzen hat, soweit diese durch die neue Verfügung der Vorinstanz nicht
gegenstandslos geworden ist (Art. 58 Abs. 3 VwVG);
dass die Vorinstanz mit Wiedererwägung vom 25. April 2008 den Aus-
schluss der Beschwerdeführerin aus der freiwilligen Alters- und Hinter-
lassenenversicherung aufgehoben und die Beschwerdeführerin per
1. Januar 2005 in die obligatorische Versicherung überführt hat;
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dass die Beschwerdeführerin einen allfälligen Beschwerderückzug von
der Bedingung abhängig macht, dass ihr durch die Wiedererwägung
kein finanzieller Schaden entstehen dürfe und zudem auch die Ver-
sicherungsdeckung ihres Ehemannes geklärt werden müsse;
dass der Beschwerdeführerin durch das Vorgehen der Vorinstanz kein
finanzieller Schaden entsteht und ihr Versicherungsschutz weiterge-
führt wird, was die Vorinstanz mit Schreiben vom 4. Juni 2008 aus-
drücklich bestätigt hat;
dass der Vorinstanz beizupflichten ist, dass der Ehemann der Be-
schwerdeführerin im vorliegenden Verfahren nicht Thema ist und somit
darüber nicht entschieden werden kann;
dass die Vorinstanz im Übrigen – wie vorstehend ausgeführt – den Be-
gehren der Beschwerdeführerin vollumfänglich gefolgt ist;
dass das Beschwerdeverfahren daher im einzelrichterlichen Verfahren
als durch Wiedererwägung gegenstandslos geworden abzuschreiben
ist (Art. 23 Abs. 1 lit. a VGG);
dass das Verfahren gemäss Art. 85bis Abs. 2 des Bundesgesetzes vom
20. Dezember 1946 über die Alters- und Hinterlassenenversicherung
(AHVG, SR 831.10) kostenlos ist und daher im vorliegenden Fall keine
Verfahrenskosten zu erheben sind;
dass der Beschwerdeführerin keine unverhältnismässig grossen Kos-
ten entstanden sind und diese zu Recht auch keinen entsprechenden
Antrag gestellt hat, weshalb keine Parteientschädigung zuzusprechen
ist (Art. 64 Abs. 1 VwVG und Art. 7 ff. des Reglements vom 21. Feb-
ruar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesver-
waltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]).
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Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht:
1.
Das Beschwerdeverfahren wird als gegenstandslos abgeschrieben.
2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben, und der Beschwerde-
führerin wird keine Parteientschädigung zugesprochen.
3.
Dieser Entscheid geht an:
- die Beschwerdeführerin (Einschreiben mit Rückschein)
- die Vorinstanz
- das Bundesamt für Sozialversicherungen
Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:
Michael Peterli Sandra Tibis
Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim
Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in
öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff.
und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG,
SR 173.110]). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung
mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der
angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie die
beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (vgl. Art. 42
BGG).
Versand:
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