Abtei lung II I
C-3279/2007
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U r t e i l v o m 2 5 . F e b r u a r 2 0 0 8
Richterin Franziska Schneider (Vorsitz),
Richter Eduard Achermann, Richter Stefan Mesmer,
Gerichtsschreiberin Susanne Genner.
G._______,
Beschwerdeführer,
gegen
IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
Vorinstanz.
Invalidenrente.
B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t
T r i b u n a l a d m i n i s t r a t i f f é d é r a l
T r i b u n a l e a m m i n i s t r a t i v o f e d e r a l e
T r i b u n a l a d m i n i s t r a t i v f e d e r a l
Besetzung
Parteien
Gegenstand
C-3279/2007
Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,
dass der (...) 1957 geborene Beschwerdeführer deutscher Nationalität
mit Gesuch vom 20. April 2005 (act. 2), eingegangen am 20. Juli 2005
bei der IV-Stelle für Versicherte im Ausland (nachfolgend: Vorinstanz),
Leistungen der Invalidenversicherung beantragt hat,
dass die Vorinstanz mit Verfügung vom 1. Februar 2006 (act. 44) das
Leistungsbegehren des Beschwerdeführers abgewiesen hat,
dass der Beschwerdeführer, vertreten durch Rechtsanwalt Claudio
Helling, gegen die Verfügung vom 1. Februar 2006 am 24. Februar
2006 Einsprache erhoben hat mit der Begründung, er leide seit einem
am 30. Juni 2003 erlittenen Sturz unter ständigen Schmerzen in der
linken Schulter; auch eine Schmerztherapie habe keine Besserung ge-
bracht,
dass die Vorinstanz die Einsprache vom 24. Februar 2006 mit Einspra-
cheentscheid vom 13. April 2007 (act. 47) abgewiesen hat, da keine In-
validität in rentenbegründendem Ausmass bestehe,
dass die Vorinstanz sich dabei insbesondere auf den Bericht ihres Re-
gionalen Ärztlichen Dienstes (nachfolgend: RAD) vom 24. Januar 2006
(act. 43) stützte, in dem Dr. med. H._______ den Beschwerdeführer in
einer angepassten wechselbelastenden Verweisungstätigkeit als zu
100% arbeitsfähig erachtet hatte,
dass der Beschwerdeführer, im Beschwerdeverfahren nicht mehr an-
waltlich vertreten, gegen den Einspracheentscheid vom 13. April 2007
am 8. Mai 2007 Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht erhoben
hat mit dem Antrag, seinen Fall nochmals zu überprüfen, da die
Schmerzen immer noch vorhanden seien,
dass das Bundesverwaltungsgericht gemäss Art. 31 des Bundesgeset-
zes vom 17. Juni 2005 über das Bundesverwaltungsgericht (Verwal-
tungsgerichtsgesetz, VGG, SR 172.32) in Verbindung mit Art. 33 Bst. d
VGG und in Verbindung mit Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes
vom 19. Juni 1959 über die Invalidenversicherung (IVG, SR 831.20) für
die Behandlung der vorliegenden Beschwerde zuständig ist,
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dass der Beschwerdeführer im Sinn von Art. 48 Abs. 1 des Bundesge-
setzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren
(VwVG, SR 172.021) und Art. 59 des Bundesgesetzes vom 6. Oktober
2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG,
SR 830.1) beschwerdelegitimiert ist und dass die Beschwerde frist-
und formgerecht eingereicht worden ist, so dass darauf einzutreten ist,
dass die Vorinstanz mit Vernehmlassung vom 13. Juli 2007 auf Abwei-
sung der Beschwerde und Bestätigung des angefochtenen Entscheids
geschlossen hat mit der Begründung, aus der Beschwerde ergäben
sich keine neuen Sachverhaltselemente,
dass der Beschwerdeführer mit Replik vom 9. August 2007 neu die Be-
richte von Dr. med. F._______, Facharzt für Orthopädie vom 21. März
2006 und von Dr. med. B._______, Facharzt für Neurologie und Psych-
iatrie vom 25. April 2006 sowie den Kurzbericht der chirurgischen Am-
bulanz des Spitals X._______ vom 25. März 2006 (Unterschrift des
diensthabenden Ambulanzarztes unleserlich) eingereicht hat,
dass Dr. med. H._______ vom RAD der Vorinstanz in ihrer Stellung-
nahme vom 27. September 2007 die genannten Berichte dahingehend
gewürdigt hat, dass ein in der Schweiz erstelltes ärztliches Gutachten
in Orthopädie und Psychiatrie empfehlenswert sei, um den Fall aktuell
beurteilen zu können,
dass die Vorinstanz gestützt auf Dr. med. H._______s Stellungnahme
mit Duplik vom 10. Oktober 2007 den Antrag gestellt hat, die Be-
schwerde sei gutzuheissen, die angefochtene Verfügung sei aufzuhe-
ben und die Sache sei im Sinne der erwähnten Stellungnahme an die
Verwaltung zurückzuweisen,
dass sich der Beschwerdeführer nach Erhalt der Duplik vom 10. Okto-
ber 2007 nicht mehr hat vernehmen lassen und dass der Schriften-
wechsel am 15. Januar 2008 abgeschlossen worden ist,
dass gemäss Art. 49 Bst. b VwVG die unrichtige oder unvollständige
Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gerügt werden kann,
dass das Bundesverwaltungsgericht aufgrund der Akten keine Veran-
lassung hat, die Notwendigkeit weiterer sachverhaltlicher Abklärungen
im Sinn der ärztlichen Stellungnahme vom 27. September 2007 anzu-
zweifeln,
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dass demnach dem Antrag der Vorinstanz und des Beschwerdeführers
auf Gutheissung der Beschwerde und Rückweisung der Sache zur
weiteren Abklärung des Sachverhalts, insbesondere zur Durchführung
der notwendigen orthopädischen und psychiatrischen Untersuchun-
gen, stattzugeben ist (Art. 61 Abs. 1 VwVG),
dass das Verfahren kostenlos ist (Übergangsbestimmung zur Ände-
rung des IVG vom 16. Dezember 2005 [AS 2006 2004], Bst. b in Ver-
bindung mit Art. 69 Abs. 1bis IVG in der Fassung vom 16. Dezember
2005, in Kraft seit 1. Juli 2006 [AS 2006 2003] bzw. in Verbindung mit
Art. 69 Abs. 2 IVG),
dass dem im Beschwerdeverfahren nicht vertretenen Beschwerdefüh-
rer gemäss Art. 64 VwVG in Verbindung mit Art. 7 Abs. 4 des Regle-
ments vom 11. Dezember 2006 über die Kosten und Entschädigungen
vor dem Bundesverwaltungsgericht (VGKE, SR 173.320.2) keine Par-
teientschädigung zuzusprechen ist.
Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:
1.
Die Beschwerde wird im Sinne der Erwägungen gutgeheissen. Der
Entscheid vom 13. April 2007 wird aufgehoben.
2.
Die Sache wird zur weiteren Abklärung des Sachverhalts im Sinne der
Erwägungen und zum Erlass einer neuen Verfügung an die Vorinstanz
zurückgewiesen.
3.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben, und es wird keine Partei-
entschädigung zugesprochen.
4.
Dieses Urteil geht an:
- den Beschwerdeführer (Einschreiben, mit AR)
- die Vorinstanz (Ref-Nr. ...)
- das Bundesamt für Sozialversicherungen
Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.
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Die vorsitzende Richterin: Die Gerichtsschreiberin:
Franziska Schneider Susanne Genner
Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim
Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden, sofern die Vor-
aussetzungen gemäss den Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesge-
richtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BGG, SR 173.110) gegeben sind.
Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Ent-
scheid und die Beweismittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer in
Händen hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BGG).
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