B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l
T r i b u n a l e am m in i s t r a t i vo f e d e r a l e
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l
Abteilung III
C-3331/2018
Ur t e i l vom 2 6 . J u n i 2 0 1 8
Besetzung
Einzelrichter Christoph Rohrer,
Gerichtsschreiber Milan Lazic.
Parteien
A._______,
vertreten durch lic. iur. Elisabeth Maier, Advokatin,
Beschwerdeführer,
gegen
IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
Avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100,
1211 Genf 2,
Vorinstanz.
Gegenstand
Invalidenversicherung, Eintretensvoraussetzungen,
(Verfügung vom 4. Mai 2018).
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Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,
dass die IV-Stelle für Versicherte im Ausland (IVSTA; im Folgenden auch:
Vorinstanz) mit Verfügung vom 4. Mai 2018 das Leistungsbegehren von
A._______ (im Folgenden: Beschwerdeführer) vom 23. Juni 2014 mangels
eines rentenbegründenden Invaliditätsgrades abgewiesen hat (vgl. Akten
im Beschwerdeverfahren [im Folgenden: BVGer-act.] 1, Beilage 1),
dass Beschwerdeführer, vertreten durch Advokatin Elisabeth Maier, mit
Eingabe vom 7. Juni 2018 beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde
gegen die Verfügung der Vorinstanz vom 4. Mai 2018 erhoben hat (vgl.
BVGer-act. 1),
dass die Vorinstanz aufforderungsgemäss mit Eingabe vom 13. Juli 2018
eine Vernehmlassung sowie die vorinstanzlichen Akten eingereicht hat
(BVGer-act. 8),
dass gemäss Art. 31 VGG das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden
gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG beurteilt, sofern keine Ausnahme
nach Art. 32 VGG vorliegt,
dass Beschwerden vor Bundesverwaltungsgericht zulässig sind gegen
Verfügungen der in Art. 33 VGG genannten Behörden (Vorinstanzen), zu
welchen auch die IVSTA gehört (Art. 33 Bst. d VGG; vgl. auch Art. 69 Abs. 1
Bst. b des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über die Invalidenversiche-
rung [IVG, SR 831.20]),
dass die Zuständigkeit des Bundesverwaltungsgerichts zur Instruktion der
vorliegenden Beschwerde mithin gegeben ist, weshalb weiter die Eintre-
tensfrage zu klären ist,
dass das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder
die Verweigerung von IV-Leistungen kostenpflichtig ist (Art. 69 Abs. 2 IVG
i.V.m. Art. 69 Abs. 1bis IVG),
dass der Beschwerdeführer mit Beschwerde vom 7. Juni 2018 um Gewäh-
rung der unentgeltlichen Rechtspflege unter Beiordnung von Advokatin Eli-
sabeth Maier als unentgeltlichen Rechtsbeistand ersucht und zur Begrün-
dung seines Gesuchs am 11. September 2018 das entsprechende Formu-
lar «Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege» samt Beilagen sowie – auf
richterliche Aufforderung vom 1. November 2019 hin – am 21. Januar 2019
weitere Unterlagen eingereicht hat (BVGer-act. 1, 9, 10 und 13),
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dass mit Zwischenverfügung vom 26. März 2019 das Gesuch um unent-
geltliche Rechtspflege mangels ausgewiesener prozessualer Bedürftigkeit
abgewiesen und der Beschwerdeführer gleichzeitig aufgefordert wurde, ei-
nen Kostenvorschusses von Fr. 800.- innert 30 Tagen ab Erhalt dieser Zwi-
schenverfügung zu leisten verbunden mit der Androhung, dass ansonsten
auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde (BVGer-act. 14),
dass die eingeschrieben versandte Zwischenverfügung vom 26. März
2019 dem Beschwerdeführer gemäss Rückschein am 27. März 2019 eröff-
net wurde (vgl. BVGer-act. 15), so dass die 30-tägige Rechtsmittelfrist bzw.
die 30-tägige Frist zur Leistung eines Kostenvorschusses in Höhe von
Fr. 800.- am 28. März 2019 zu laufen begann und unter Berücksichtigung
des Fristenstillstandes über Ostern sowie des Umstands, dass sich eine
nach Tagen berechnete und – wie vorliegend – an einem Samstag (hier:
11. Mai 2019) endende Frist bis zum nächstfolgenden Werktag verlängert,
am 13. Mai 2019 endete (vgl. Art. 20 Abs. 1 und Abs. 3 VwVG sowie
Art. 22a Abs. 1 Bst. a VwVG),
dass gegen die mit Zwischenverfügung vom 26. März 2019 erfolgte Abwei-
sung des Gesuchs um unentgeltliche Rechtspflege keine Beschwerde er-
hoben wurde (vgl. BVGer-act. 21),
dass der Beschwerdeführer jedoch mit Eingabe vom 23. April 2019 um Er-
streckung der in der Zwischenverfügung vom 26. März 2019 angesetzten
30-tägigen Frist zur Leistung eines Kostenvorschusses in Höhe von
Fr. 800.- ersucht hat (BVGer-act. 16),
dass mit Instruktionsverfügung vom 29. April 2019 das Fristerstreckungs-
gesuch vom 23. April 2019 betreffend Leistung eines Kostenvorschusses
in Höhe von Fr. 800.- gutgeheissen und die mit Zwischenverfügung vom
26. März 2019 angesetzte 30-tägige Frist zur Bezahlung des Kostenvor-
schusses unter Berücksichtigung des Fristenstillstandes über Ostern um
30 Tage bis zum 12. Juni 2019 erstreckt wurde (BVGer-act. 17),
dass die eingeschrieben versandte Instruktionsverfügung vom 29. April
2019 dem Beschwerdeführer gemäss Auszug Track&Trace der Schweize-
rischen Post am 30. April 2019 zugestellt wurde (vgl. BVGer-act. 20),
dass der Beschwerdeführer den einverlangten Kostenvorschuss auch in-
nert der erstreckten Frist nicht geleistet hat (vgl. BVGer-act. 18 f.),
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dass er auch nicht um eine weitere Fristverlängerung oder um Wiederher-
stellung der versäumten Frist ersucht hat,
dass somit androhungsgemäss (vgl. BVGer-act. 14: Zwischenverfügung
vom 26. März 2019, Dispositiv-Ziff. 3) im einzelrichterlichen Verfahren auf
die Beschwerde nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG),
dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können,
wenn Gründe in der Sache oder in der Person der Partei es als
unverhältnismässig erscheinen lassen, diese der Partei aufzuerlegen
(Art. 6 Bst. b des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und
Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR
173.320.2]),
dass keine Parteientschädigung zuzusprechen ist (Art. 7 Abs. 3 VGKE).
(Für das Dispositiv wird auf die nächste Seite verwiesen)
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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.
3.
Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.
4.
Dieses Urteil geht an:
– den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde)
– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Einschreiben)
– das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben)
Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:
Christoph Rohrer Milan Lazic
Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-
desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-
rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100
BGG). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe
der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Ent-
scheid und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Par-
tei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG).
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