Abtei lung III
C-3385/2007
{ T 0 / 2 }
Urteil vom 7. September 2007
Mitwirkung: Michael Peterli, vorsitzender Richter,
Stefan Mesmer, Richter,
Eduard Achermann, Richter,
Gerichtsschreiberin Gross
D._______, Deutschland,
Beschwerdeführerin,
gegen
IV-Stelle für Versicherte im Ausland, Postfach 3100, 1211 Genf 2,
Vorinstanz,
betreffend
Invalidenrente
B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t
T r i b u n a l a d m i n i s t r a t i f f é d é r a l
T r i b u n a l e a m m i n i s t r a t i v o f e d e r a l e
T r i b u n a l a d m i n i s t r a t i v f e d e r a l
2Nach Einsicht
– in die Einspracheverfügung der IV-Stelle für Versicherte im Ausland (nachfol-
gend: IV-Stelle) vom 13. April 2007, mit der das Begehren der Beschwerde-
führerin um Erhalt einer Invalidenrente abgelehnt und die angefochtene Ver-
fügung vom 6. Februar 2006 bestätigt worden ist;
– in die gegen diese Einspracheverfügung erhobene Beschwerde vom 3. Mai
2007 (Poststempel vom 4. Mai 2007);
– in die Vernehmlassung der IV-Stelle vom 31. Juli 2007, in der diese nament-
lich mit Verweis auf die Stellungnahme von Dr. med. B._______ vom 25. Juli
2007 und auf die Evaluierung der Arbeitsfähigkeit nach der gemischten Met-
hode beantragt, die Einspracheverfügung aufzuheben und der Beschwer-
deführerin ab dem 1. Februar 2005 eine Viertelsrente und ab dem 1. Mai
2005 eine Dreiviertelsrente zu gewähren;
– in die Eingabe der Beschwerdeführerin vom 16. August 2007, mit der diese
beantragt, dem Antrag der Vorinstanz zuzustimmen.
In Erwägung:
– dass das Bundesverwaltungsgericht gemäss Art. 31 des Bundesgesetzes
über das Bundesverwaltungsgericht vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) in
Verbindung mit Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes über die Invaliden-
versicherung vom 19. Juni 1959 (IVG, SR 831.20) zur Beurteilung von Be-
schwerden gegen Verfügungen von Vorinstanzen gemäss Art. 33 und 34
VGG zuständig ist;
– dass die IV-Stelle eine Vorinstanz gemäss Art. 33 Bst. d VGG ist, und vorlie-
gend keine Ausnahme im Sinne von Art. 32 VGG vorliegt;
– dass die Beschwerdeführerin im Sinne von Art. 59 des Bundesgesetzes vom
6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts
(ATSG, SR 830.1) beschwerdelegitimiert ist;
– dass die Beschwerde im Übrigen frist- und formgerecht eingereicht wurde
(Art. 60 ATSG und Art. 52 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968
über das Verwaltungsverfahren [VwVG, SR 172.021]) und somit auf die Be-
schwerde einzutreten ist;
– dass das Bundesverwaltungsgericht den Parteien am 7. August 2007 seine
Zusammensetzung bekannt gegeben hat und keine Ausstandsbegehren ein-
gegangen sind;
– dass die IV-Stelle in ihrer Vernehmlassung vom 31. Juli 2007, namentlich
beruhend auf der Stellungnahme von Dr. med. B._______ und auf der Eva-
luierung der Arbeitsfähigkeit nach der gemischten Methode, einen Invalidi-
tätsgrad von 65% eruierte und deshalb beantragt, der Beschwerdeführerin
unter Berücksichtigung der erforderlichen Wartezeit ab dem 1. Februar 2005
eine Viertelsrente sowie ab dem 1. Mai 2005 eine Dreiviertelsrente zu ge-
währen;
3– dass die Beschwerdeführerin in ihrer Eingabe vom 16. August 2007 diesem
Antrag zugestimmt hat;
– dass im Ergebnis die Parteien gemeinsam beantragen, der Beschwerdefüh-
rerin ab dem 1. Februar 2005 eine Viertelsrente und ab dem 1. Mai 2005 ei-
ne Dreiviertelsrente zu gewähren;
– dass das Bundesverwaltungsgericht nach Einsicht in die Akten keinen Grund
sieht, von diesem Antrag abzuweichen;
– dass keine Verfahrenskosten zu erheben sind;
– dass der Beschwerdeführerin, die sich nicht anwaltlich vertreten liess und
der auch sonst keine notwendigen und verhältnismässig hohen Kosten ent-
standen sind, keine Parteientschädigung zuzusprechen ist (Art. 64 Abs. 1
VwVG).
Erkannt:
1. Die Beschwerde wird in dem Sinn gutgeheissen, dass die Einsprachever-
fügung vom 13. April 2007 aufgehoben und der Beschwerdeführerin ab
dem 1. Februar 2005 eine Viertelsrente und ab dem 1. Mai 2005 eine Drei-
viertelsrente gewährt wird.
2. Die Sache wird zur Berechnung der Rente im Sinne von Ziff. 1 des Dispo-
sitivs an die Vorinstanz zurückgewiesen.
3. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben, und der Beschwerdeführerin
wird keine Parteientschädigung zugesprochen.
4. Dieses Urteil wird eröffnet:
– der Beschwerdeführerin
– der Vorinstanz
– dem Bundesamt für Sozialversicherungen
Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin:
4Rechtsmittelbelehrung
Gegen diesen Entscheid kann innerhalb von 30 Tagen nach Eröffnung beim Bundesge-
richt, Sozialversicherungsrechtliche Abteilungen, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Be-
schwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und
100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die Rechts-
schrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unter-
schrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie
der Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BGG).
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