B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l
T r i b u n a l e am m in i s t r a t i vo f e d e r a l e
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l
Abteilung III
C-3494/2019
Ur t e i l vom 11 . J u l i 2 0 1 9
Besetzung
Einzelrichter Christoph Rohrer,
Gerichtsschreiber Milan Lazic.
Parteien
A._______, (Schweiz),
Beschwerdeführerin,
gegen
Schweizerisches Bundesgericht,
II. sozailrechtliche Abteilung,
Scheizerhofquai 6, 6004 Luzern
Gegenstand
Invalidenversicherung, Eintretensvoraussetzungen,
Urteil des Bundesgerichts 9C_325/2019 vom 24. Juni 2019.
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Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,
dass das Bundesgericht mit Urteil 9C_325/2019 vom 24. Juni 2019 (betref-
fend Invalidenversicherung) auf die gegen das Rückweisungsurteil des
Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 30. April 2019 erhobene
Beschwerde der A._______ (im Folgenden: Beschwerdeführerin) vom
28. Mai 2019 (Datum Postaufgabe) nicht eingetreten ist (vgl. Akten im Be-
schwerdeverfahren [im Folgenden: BVGer-act.] 1 Beilage 1),
dass die Beschwerdeführerin mit Eingabe vom 8. Juli 2019 beim Bundes-
verwaltungsgericht ein «Gesuch um Prüfung» des Urteils des Bundesge-
richts 9C_325/2019 vom 24. Juni 2019 eingereicht und zur Begründung
ausgeführt hat, ihres Erachtens seien ihre Beschwerdeschrift vom 28. Mai
2019 (Datum Postaufgabe) sowie die eingereichten Unterlagen bei der Ur-
teilsfindung nicht berücksichtigt worden (vgl. Akten im Beschwerdeverfah-
ren [im Folgenden: BVGer-act.] 1),
dass das Bundesverwaltungsgericht von Amtes wegen und mit freier Kog-
nition prüft, ob die Prozessvoraussetzungen vorliegen und ob auf die Be-
schwerde einzutreten ist (Art. 7 Abs. 1 des Bundesgesetzes über das Ver-
waltungverfahren vom 20. Dezember 1968 [VwVG; SR 172.021]; BVGE
2007/6 E. 1 mit Hinweisen; vgl. auch BGE 133 I 185 E. 2 mit Hinweisen),
dass das Bundesverwaltungsgericht gemäss Art. 31 des Verwaltungsge-
richtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) Beschwerden gegen
Verfügungen nach Art. 5 VwVG beurteilt, sofern keine Ausnahme nach
Art. 32 VGG vorliegt,
dass Beschwerden vor Bundesverwaltungsgericht zulässig sind gegen
Verfügungen der in Art. 33 VGG genannten Behörden (Vorinstanzen), zu
welchen im Bereich der Invalidenversicherung namentlich die IV-Stelle für
Versicherte im Ausland (IVSTA) gehört (Art. 33 Bst. d VGG; vgl. auch
Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über die In-
validenversicherung [IVG, SR 831.20]),
dass die Beschwerdeführerin mit Eingabe vom 8. Juli 2019 keine Verfü-
gung der IVSTA angefochten, sondern das Bundesverwaltungsgericht da-
rum ersucht hat, das Urteil des Bundesgerichts 9C_325/2019 vom 24. Juni
2019 zu überprüfen (vgl. BVGer-act.1),
dass gemäss der dargestellten Rechtslage das Urteil des Bundesgerichts
9C_325/2019 vom 24. Juni 2019 keine Verfügung im Sinne von Art. 5
VwVG ist,
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dass im Weiteren das Bundesgericht auch keine Vorinstanz des Bundes-
verwaltungsgerichts im Sinne von Art. 33 VVG ist,
dass das Bundesgericht vielmehr als oberste Recht sprechende Behörde
des Bundes (vgl. Art. 1 Abs. 1 des des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005
über das Bundesgericht [BGG, SR 173.110]) dem Bundesverwaltungsge-
richt übergeordnet ist und somit u.a. auch Beschwerden gegen Entscheide
des Bundesverwaltungsgerichts – sofern dieses von Gesetztes wegen
nicht als letzte Instanz entscheidet (vgl. dazu Art. 83 Bst. d Ziff. 1, fbis, p, r
und v BGG) – beurteilt (vgl. Art. 86 Abs.1. Bst. a BGG),
dass im Weiteren Urteile des Bundesgerichts am Tag ihrer Ausfällung in
Rechtskraft erwachsen (Art. 61 BGG) und grundsätzlich nicht den Gegen-
stand eines internen Rechtsmittels bilden können (vgl. Urteil des BGer
1F_11/2012 vom 25. Mai 2012 E. 2),
dass ausserdem gemäss Art. 2 Abs. 2 BGG Entscheide des Bundesge-
richts nur von ihm selbst nach Massgabe der gesetzlichen Bestimmungen
aufgehoben oder geändert werden können, wobei das Bundesgericht auf
sein Urteil grundsätzlich nur dann zurückkommen kann, wenn einer der in
den Art. 121 ff. BGG abschliessend aufgeführten Revisionsgründe vorliegt
(vgl. Urteil des BGer 8C_335/2014 vom 30. Juni 2014 E. 3.1),
dass demzufolge ein Gesuch um gerichtliche Revision des Urteils
9C_325/2019 beim Bundesgericht hätte gestellt werden müssen,
dass das Bundesverwaltungsgericht aufgrund des soeben Dargelegten of-
fensichtlich nicht zur Überprüfung des Urteils des Bundesgerichts
9C_325/2019 vom 24. Juni 2019 zuständig ist,
dass eine Behörde, die sich als unzuständig erachtet, einen Nichteintreten-
sentscheid erlässt, wenn eine Partei die Zuständigkeit behauptet (Art. 9
Abs. 2 VwVG),
dass aus den genannten Gründen auf die Durchführung eines Schriften-
wechsels zu verzichten (vgl. Art. 57 Abs. 1 erster Teilsatz VwVG) und auf
das Gesuch der Beschwerdeführerin vom 8. Juli 2019 im einzelrichterli-
chen Verfahren nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG, Art. 69 Abs.
2 IVG i.V.m. Art. 85bis Abs. 3 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1946
über die Alters- und Hinterlassenenversicherung [AHVG, SR 831.10]) so-
wie die Eingabe der Beschwerdeführerin vom 8. Juli 2019 samt Beilagen
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im Original in Anwendung von Art. 8 Abs. 1 VwVG zuständigkeitshalber an
das Bundesgericht zu überweisen ist,
dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können,
wenn – wie vorliegend – Gründe in der Sache oder in der Person der Partei
es als unverhältnismässig erscheinen lassen, diese der Partei aufzuerle-
gen (Art. 6 Bst. b des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten
und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR
173.320.2]),
dass bei diesem Verfahrensausgang keine Parteientschädigung auszurich-
ten ist (vgl. Art. 7 Abs. 1 VGKE e contrario und Art. 7 Abs. 3 VGKE in ana-
logiam).
(Das Dispositiv befindet sich auf der nächsten Seite)
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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.
3.
Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.
4.
Die Eingabe der Beschwerdeführerin vom 8. Juli 2019 samt Beilagen im
Original werden im Sinne der Erwägungen zuständigkeitshalber an das
Bundesgericht überwiesen.
5.
Dieses Urteil geht an:
– die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde)
– das Bundesgericht (Ref-Nr. 9C_325/2019; Einschreiben; Beilagen: Ein-
gabe der Beschwerdeführerin vom 8.07.2019 samt Beilagen im
Original)
– das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben)
Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.
Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:
Christoph Rohrer Milan Lazic
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Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-
desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-
rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100
BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten
Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der
Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder
konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die
Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren,
deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu
enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit
sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42
BGG).
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