B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l
T r i b u n a l e am m in i s t r a t i vo f e d e r a l e
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l
Abteilung III
C-3777/2019
Ur t e i l vom 2 4 . S e p t embe r 2 0 1 9
Besetzung
Einzelrichterin Viktoria Helfenstein,
Gerichtsschreiber Roger Stalder.
Parteien
A._______ AG, Schweiz,
Beschwerdeführerin,
gegen
SUVA, Rösslimattstrasse 39, Postfach, 6005 Luzern,
vertreten durch SUVA, Rechtsabteilung, Fluhmattstrasse 1,
Postfach 4358, 6002 Luzern,
Vorinstanz.
Gegenstand
Unfallversicherung, Verhütung von Unfällen und Berufs-
krankheiten, Verfügung vom 22. Juli 2019.
C-3777/2019
Seite 2
Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,
dass die schweizerische Unfallversicherungsanstalt (im Folgenden: Suva
oder Vorinstanz) am 22. Juli 2019 eine Verfügung (präventiv) erlassen hat,
mit welcher sie die A._______ AG (im Folgenden: Beschwerdeführerin)
verpflichtet hat, die im Anhang aufgeführten Massnahmen umzusetzen, be-
vor die Arbeiten in den Gefahrenzonen aufgenommen würden,
dass die Beschwerdeführerin hiergegen beim Bundesverwaltungsgericht
mit Eingabe vom 24. Juli 2019 Beschwerde erhoben und (sinngemäss) die
Aufhebung der Verfügung vom 22. Juli 2019 beantragt hat,
dass die Beschwerdeführerin mit Zwischenverfügung vom 30. Juli 2019
unter Hinweis auf die Säumnisfolgen (Nichteintreten auf die Beschwerde)
aufgefordert worden ist, bis zum 16. September 2019 einen Kostenvor-
schuss von Fr. 3‘000.- in der Höhe der mutmasslichen Verfahrenskosten
zu leisten,
dass die Beschwerdeführerin im Rahmen der unaufgefordert eingereichten
Eingabe vom 26. Juli 2019 weitere Ausführungen gemacht hat,
dass die Zwischenverfügung vom 30. Juli 2019 am 31. Juli 2019 zugestellt
worden ist,
dass die Beschwerdeführerin den Kostenvorschuss weder innert der ge-
setzten Frist noch bis heute geleistet hat,
dass somit androhungsgemäss und im einzelrichterlichen Verfahren auf
die Beschwerde nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b des Bundesge-
setzes über das Bundesverwaltungsgericht vom 17. Juni 2005 [VGG; SR
173.32]),
dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können,
wenn Gründe in der Sache oder in der Person der Partei es als
unverhältnismässig erscheinen lassen, diese der Partei aufzuerlegen
(Art. 6 Bst. b des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und
Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR
173.320.2]),
dass auf die Erhebung von Verfahrenskosten vorliegend zu verzichten ist
und bei diesem Ausgang kein Anspruch auf Parteientschädigung besteht.
C-3777/2019
Seite 3
Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.
3.
Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.
4.
Dieses Urteil geht an:
– die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde)
– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Gerichtsurkunde)
– das Bundesamt für Gesundheit (Einschreiben)
Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.
Die Einzelrichterin: Der Gerichtsschreiber:
Viktoria Helfenstein Roger Stalder
C-3777/2019
Seite 4
Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-
desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-
rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100
BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten
Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der
Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder
konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die
Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren,
deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu
enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit
sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42
BGG).
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