B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l
T r i b u n a l e am m in i s t r a t i vo f e d e r a l e
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l
Abteilung III
C-3947/2017
Absch r e i bung sen t s c he i d
vom 2 0 . S e p t embe r 2 0 1 7
Besetzung
Einzelrichter Christoph Rohrer,
Gerichtsschreiberin Susanne Fankhauser.
Parteien
A.________ B.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Schweizerische Ausgleichskasse SAK,
Avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 1211 Genf 2,
Vorinstanz.
Gegenstand
AHV, Rückforderung
(Einspracheentscheid vom 30. Januar 2017).
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Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,
dass die Schweizerische Ausgleichskasse (SAK; nachfolgend Vorinstanz)
mit Einspracheentscheid vom 30. Januar 2017 eine gegenüber
A.________ B.________ erlassene Rückerstattungsverfügung vom
21. Oktober 2016 bestätigt hat,
dass der Verfügungsadressat verpflichtet wurde, die nach dem Tod von
C.________ B.________ (in Thailand) zu Unrecht ausbezahlte Altersrente
für den Monat Juni 2016 (in der Höhe von CHF 2‘031.-) zurückzuerstatten,
dass A.________ B.________ seine Beschwerde vom 24. Februar 2017 –
entsprechend der Rechtsmittelbelehrung – beim Sozialversicherungsge-
richt des Kantons Zürich (nachfolgend: kantonales Gericht) eingereicht hat,
dass er darin insbesondere geltend machte, er kenne weder die letztwillige
Verfügung seines Vaters noch das thailändische Erbrecht, auch könne er
eine Erbschaft erst ausschlagen, wenn diese eröffnet worden sei, was bis-
her nicht geschehen sei,
dass das kantonale Gericht mit Verfügung vom 2. Mai 2017 auf die Be-
schwerde von A.________ B.________ nicht eingetreten ist und gleichzei-
tig verfügt hat, dass die Sache – nach Eintritt der Rechtskraft – an das
Bundesverwaltungsgericht zur Weiterbehandlung überwiesen werde,
dass die Akten des kantonalen Gerichts am 14. Juli 2017 beim Bundesver-
waltungsgericht eingegangen sind,
dass der Instruktionsrichter die Vorinstanz mit Verfügung vom 19. Juli 2017
unter anderem aufgefordert hat, sich im Rahmen der Vernehmlassung
dazu zu äussern, ob die Frage der Erbeneigenschaft und die sich daraus
ergebenden Rechtsfolgen nach schweizerischem oder thailändischem
Recht zu beurteilen seien,
dass die Vorinstanz mit Verfügung vom 28. August 2017 den Einsprache-
entscheid vom 30. Januar 2017 in Wiedererwägung gezogen und die
Rückerstattungsverfügung vom 21. Oktober 2016 aufgehoben hat,
dass gemäss Art. 31 VGG das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden
gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG beurteilt, sofern keine Ausnahme
nach Art. 32 VGG vorliegt,
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dass die SAK als Vorinstanz im Sinne von Art. 33 Bst. d VGG gilt,
dass im Bereich der Alters- und Hinterlassenenversicherung das Bundes-
verwaltungsgericht – in Abweichung von Art. 58 ATSG (örtlich zuständiges
kantonales Gericht) – Beschwerden von Personen im Ausland zu beurtei-
len hat (Art. 85bis Abs. 1 AHVG [SR 831.10]),
dass das Bundesverwaltungsgericht regelmässig seine Zuständigkeit be-
jaht, wenn – wie vorliegend – eine Rückforderungsverfügung im Streit liegt,
welche von der SAK gegenüber einem in der Schweiz wohnhaften Erben
eines im Ausland domiziliert gewesenen Rentenbezügers erlassen wurde
(vgl. Urteile BVGer C-1711/2015 vom 21. Juli 2015 E. 1; C-6295/2014 vom
8. Dezember 2015 E. 2.2; C-4507/2011 vom 9. September 2013 E. 1.1; C-
6591/2011 vom 26. März 2013),
dass die Vorinstanz in Anwendung von Art. 58 Abs. 1 und Abs. 2 VwVG ih-
ren ursprünglichen Entscheid in Wiedererwägung ziehen kann,
dass die Beschwerdeinstanz die Behandlung der Beschwerde fortzusetzen
hat, soweit diese durch die neue Verfügung der Vorinstanz nicht gegen-
standslos geworden ist (Art. 58 Abs. 3 VwVG),
dass die Vorinstanz mit ihrer Wiedererwägungsverfügung den Begehren
des Beschwerdeführers vollumfänglich entsprochen hat,
dass das Beschwerdeverfahren daher im einzelrichterlichen Verfahren
(vgl. Art. 23 Abs. 1 Bst. a VGG) als durch Wiedererwägung gegenstandslos
geworden abzuschreiben ist,
dass das Beschwerdeverfahren gemäss Art. 85bis Abs. 2 AHVG kostenlos
ist, weshalb keine Verfahrenskosten zu erheben sind,
dass dem nicht anwaltlich vertretenen Beschwerdeführer keine verhältnis-
mässig hohen Kosten entstanden sind und ihm deshalb keine Parteient-
schädigung zuzusprechen ist (vgl. Art. 64 Abs. 1 VwVG; Art. 7 Abs. 4 des
Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen
vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]).
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Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht:
1.
Das Beschwerdeverfahren wird als gegenstandslos geworden abge-
schrieben.
2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben und keine Parteientschädi-
gung zugesprochen.
3.
Dieser Entscheid geht an:
– den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde)
– die Vorinstanz (Ref-Nr. ________; Einschreiben)
– das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben)
Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:
Christoph Rohrer Susanne Fankhauser
Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-
desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-
rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100
BGG). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe
der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Ent-
scheid und die Beweismittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Hän-
den hat, beizulegen (Art. 42 BGG).
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