B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l
T r i b u n a l e am m in i s t r a t i vo f e d e r a l e
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Abteilung III
C-3947/2018
Absch r e i bung sen t s c he i d
vom 11 . O k t o be r 2 0 1 8
Besetzung
Einzelrichter Daniel Stufetti,
Gerichtsschreiberin Karin Wagner.
Parteien
A._______, (Brasilien),
Zustelladresse: c/o B._______,
Beschwerdeführer,
gegen
Schweizerische Ausgleichskasse SAK,
Vorinstanz.
Gegenstand
Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung,
Beiträge für die freiwillige Versicherung,
Einspracheentscheid der SAK vom 29. Mai 2018.
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Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,
dass die Schweizerische Ausgleichskasse (nachfolgend Vorinstanz) mit
Einspracheentscheid vom 29. Mai 2018 (BVGer act. 1/1) ihre Verfügung
vom 2. Februar 2018 (BVGer act. 7/2) bestätigte, wonach für das Jahr 2017
gestützt auf ein Vermögen von Fr. 900‘000.- freiwillige AHV/IV-Beiträge in
der Höhe von insgesamt Fr. 1‘749.30 erhoben wurden,
dass A._______ (nachfolgend Beschwerdeführer) diese Verfügung mit Be-
schwerde vom 28. Juni 2018 (BVGer act. 1) beim Bundesverwaltungsge-
richt anfocht und unter Beilegung diverser Unterlagen geltend machte, sein
Gesamtvermögen betrage Fr. 400‘000.- bis Fr. 500‘000.- und nicht
Fr. 900‘000.-, da seine Liegenschaft, welche einen Marktwert von
Fr. 400‘000.- aufweise, mit einer Hypothek in der Höhe von Fr. 300‘000.-
belastet sei und zudem sein Aktienpaket bei der C._______ ungefähr sei-
nem Festvorschuss (Schuld) entspreche,
dass die Vorinstanz mit Verfügung vom 12. September 2018 (BVGer act.
6/2) die Beitragsverfügung vom 2. Februar 2018, und damit den angefoch-
tenen Einspracheentscheid vom 29. Mai 2018, in Wiedererwägung zog und
den Beitrag des Beschwerdeführers für das Jahr 2017 aufgrund der neu
vorgelegten Unterlagen unter Berücksichtigung eines massgebenden Ver-
mögens von Fr. 450‘000.- auf Fr. 959.70 (inklusive Verwaltungskostenbei-
trag) festlegte,
dass die Vorinstanz am 12. September 2018 (BVGer act. 6) gegenüber
dem Bundesverwaltungsgericht beantragte, die Beschwerde sei infolge
Wiedererwägung als gegenstandslos abzuschreiben,
dass der Beschwerdeführer mit Schreiben vom 27. September 2018 (Post-
aufgabe; BVGer act. 9) dem Bundesverwaltungsgericht mitteilte, er sei mit
der neuen Beitragsverfügung der Vorinstanz vom 12. September 2018 ein-
verstanden,
dass gemäss Art. 31 VGG das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden
gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG beurteilt, sofern keine Ausnahme
nach Art. 32 VGG vorliegt,
dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten,
dass Verfügungen der Vorinstanz im Bereich der freiwilligen Versicherung
vor Bundesverwaltungsgericht anfechtbar sind,
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dass die Vorinstanz in Anwendung von Art. 58 VwVG ihren ursprünglichen
Entscheid in Wiedererwägung ziehen kann,
dass die Beschwerdeinstanz die Behandlung der Beschwerde fortzusetzen
hat, soweit diese durch die neue Verfügung der Vorinstanz nicht gegen-
standslos geworden ist (Art. 58 Abs. 3 VwVG),
dass die Vorinstanz in ihrer Wiedererwägungsverfügung vom 12. Septem-
ber 2018 bei der Neuberechnung der AHV/IV-Beiträge die Hypothek auf
der Liegenschaft in der Höhe von Fr. 300‘000.- und den Festvorschuss in
der Höhe von Fr. 120‘000.- berücksichtigte und somit dem Begehren des
Beschwerdeführers vollumfänglich entsprach,
dass das Beschwerdeverfahren daher im einzelrichterlichen Verfahren als
durch Wiedererwägung gegenstandslos geworden abzuschreiben ist
(Art. 23 Abs. 1 Bst. a VGG),
dass keine Verfahrenskosten zu erheben sind (Art. 85bis Abs. 2 AHVG),
dass dem nicht anwaltlich vertretenen Beschwerdeführer nur verhältnis-
mässig geringe Kosten entstanden sind, weshalb ihm keine Parteientschä-
digung zuzusprechen ist (Art. 7 Abs. 4 des Reglements vom 21. Februar
2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungs-
gericht [VGKE, SR 173.320.2]).
Für das Urteilsdispositiv wird auf die nächste Seite verwiesen.
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Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht:
1.
Das Beschwerdeverfahren wird als gegenstandslos geworden abgeschrie-
ben.
2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben und keine Parteientschädigun-
gen zugesprochen.
3.
Dieser Entscheid geht an:
– den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde)
– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Einschreiben; Beilage: Kopie der Eingabe
des Beschwerdeführers vom 27. September 2018)
– das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben)
Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:
Daniel Stufetti Karin Wagner
Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-
desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-
rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100
BGG). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe
der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Ent-
scheid und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Par-
tei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG).
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