Abtei lung II I
C-3980/2008/frj/fas
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U r t e i l v o m v o m 2 4 . N o v e m b e r 2 0 0 8
Richter Johannes Frölicher (Vorsitz),
Richter Francesco Parrino,
Richterin Madeleine Hirsig,
Gerichtsschreiberin Susanne Fankhauser.
A._______,
Beschwerdeführer,
gegen
Stiftung Auffangeinrichtung BVG,
Zweigstelle Deutschschweiz, Binzstrasse 15,
Postfach 2855, 8022 Zürich,
Vorinstanz.
Beitragsverfügung der Auffangeinrichtung BVG
vom 22. Mai 2008.
B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t
T r i b u n a l a d m i n i s t r a t i f f é d é r a l
T r i b u n a l e a m m i n i s t r a t i v o f e d e r a l e
T r i b u n a l a d m i n i s t r a t i v f e d e r a l
Besetzung
Parteien
Gegenstand
C-3980/2008
Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,
dass die Stiftung Auffangeinrichtung BVG am 22. Mai 2008 unter
Hinweis auf Art. 60 Abs. 2bis des Bundesgesetzes vom 25. Juni 1982
über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge
(BVG, SR 831.40) eine Verfügung erlassen hat, mit der sie A._______
zur Bezahlung ausstehender Beiträge zuzüglich der infolge
Nichtbezahlung entstandenen Kosten verpflichtete,
dass A._______ diese Verfügung mit Beschwerde vom 16. Juni 2008
beim Bundesverwaltungsgericht angefochten und sinngemäss
beantragt hat, die fehlerhafte Verfügung sei aufzuheben,
dass das Bundesverwaltungsgericht gemäss Art. 31 des Verwaltungs-
gerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) in Verbindung
mit Art. 33 Bst. h VGG und Art. 60 Abs. 2bis BVG für die Behandlung
der vorliegenden Beschwerde zuständig ist,
dass der Beschwerdeführer auf Aufforderung des Gerichts (vgl. Art. 52
des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungs-
verfahren [VwVG, SR 172.021]) seine Beschwerde verbessert und
begründet hat, weshalb die Verfügung der Vorinstanz unrichtig sei und
entsprechende Beweismittel einreichte,
dass innerhalb der bis zum 18. August 2008 angesetzten Frist der
Kostenvorschuss von Fr. 1'100.- bei der Gerichtskasse eingegangen
ist und daher auf die Beschwerde einzutreten ist,
dass die Vorinstanz mit Vernehmlassung vom 27. Oktober 2008
beantragte, die Beschwerde sei gutzuheissen, und einräumte, dem
Beschwerdeführer sei eine zu hohe Prämienrechnung gestellt worden,
dass aufgrund der Akten für das Gericht kein Anlass besteht, den nun
übereinstimmenden Anträgen der Parteien nicht zu folgen,
dass die Beschwerde daher gutzuheissen und die angefochtene
Verfügung der Vorinstanz vom 22. Mai 2008 aufzuheben ist,
dass im vorliegenden Fall keine Verfahrenskosten zu erheben sind
(Art. 64 Abs. 1 in Verbindung mit Abs. 2 VwVG) und dem Beschwer-
deführer der bereits geleistete Kostenvorschuss zurück zu erstatten
ist,
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dass dem nicht anwaltlich vertretenen Beschwerdeführer keine unver-
hältnismässig hohen Kosten entstanden sind, weshalb ihm keine Par-
teientschädigung zuzusprechen ist (Art. 64 Abs. 1 VwVG e contrario,
Art. 7 Abs. 4 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten
und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR
173.320.2]).
Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:
1.
Die Beschwerde wird gutgeheissen und die Verfügung der Stiftung
Auffangeinrichtung vom 22. Mai 2008 wird aufgehoben.
2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. Dem Beschwerdeführer
wird der geleistete Kostenvorschuss von Fr. 1100.- zurückerstattet.
3.
Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.
4.
Dieses Urteil geht an:
- den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde)
- die Vorinstanz (Ref-Nr._______; Gerichtsurkunde)
- das Bundesamt für Sozialversicherungen
Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.
Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin:
Johannes Frölicher Susanne Fankhauser
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Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim
Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in
öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff.
und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR
173.110]). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und
hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und
die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die
Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in
Händen hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BGG).
Versand:
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