B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l
T r i b u n a l e am m in i s t r a t i vo f e d e r a l e
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l
Abteilung III
C-4016/2019
Absch r e i bung sen t s c he i d
vom 3 . S ep t embe r 2 0 1 9
Besetzung
Einzelrichter Beat Weber,
Gerichtsschreiberin Susanne Flückiger.
Parteien
A._______, (Deutschland),
Beschwerdeführerin,
gegen
Schweizerische Ausgleichskasse SAK,
Vorinstanz.
Gegenstand
AHV, Altersrente; Einspracheentscheid der SAK vom
12. Februar 2019.
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Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,
dass die Schweizerische Ausgleichskasse SAK (nachfolgend auch: Vor-
instanz) mit Einspracheentscheid vom 12. Februar 2019 die Einsprache
von A._______ (nachfolgend: Versicherte) vom 20. Dezember 2018 betref-
fend die Überprüfung der anzurechnenden Beitragszeiten und Beiträge ab-
wies und ihre Verfügung vom 13. Dezember 2018, in welcher sie der Ver-
sicherten eine monatliche Altersrente von Fr. 267.– zugesprochen hatte,
bestätigte (Beilage zu Beschwerdeakte [B-act.] 1),
dass die Versicherte mit Schreiben vom 11. März 2019 an die Vorinstanz
ausführte, sie habe den Einspracheentscheid aufgrund dreiwöchigen Ur-
laubs erst am 9. März 2019 erhalten, dass «ein weiterer Einspruch – wie
auch die von Ihnen zugelassene Beschwerde – sinnlos» sei, und die SAK
gleichzeitig sinngemäss um Auskunft bat, ob sie die Rente bis nach Eintritt
ins ordentliche Rentenalter hätte aufschieben können und wenn ja, ob dies
sich auf die Berücksichtigung von Beiträgen im Hinblick auf die Renten-
höhe ausgewirkt hätte (B-act. 1a),
dass die Versicherte mit Eingabe vom 6. Mai 2019 bei der SAK um Beant-
wortung der am 11. März 2019 gestellten Frage ersuchte (B-act. 1),
dass die Vorinstanz die genannten Eingaben vom 11. März und vom 6. Mai
2019 am 8. August 2019 an das für Beschwerden zuständige Bundesver-
waltungsgericht übermittelte (B-act. 2),
dass das Bundesverwaltungsgericht die Versicherte mit Zwischenverfü-
gung vom 22. August 2019 aufforderte, innerhalb von fünf Tagen ab Emp-
fang der Zwischenverfügung mitzuteilen, ob sie mit Eingabe vom 11. März
2019 Beschwerde gegen den Einspracheentscheid vom 12. Februar 2019
erheben wollte, und gegebenenfalls Rechtsbegehren zu stellen und diese
zu begründen (B-act. 3),
dass die Versicherte mit schriftlicher Erklärung vom 28. August 2019 (Post-
stempel) mitteilte, die Anfrage vom 11. März 2019 sei nicht als Beschwerde
gemeint gewesen, sie warte aber weiterhin auf die Beantwortung der an
die SAK gestellten einfachen Frage (B-act. 4),
dass das eingeleitete Beschwerdeverfahren daher im einzelrichterlichen
Verfahren als durch sinngemässen Rückzug gegenstandslos geworden
abzuschreiben ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. a VGG),
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dass die Vorinstanz angewiesen wird, der Versicherten die ihr am 11. März
2019 gestellte und am 6. Mai 2019 wiederholte Frage zu beantworten
(siehe auch Eingabe ans Bundesverwaltungsgericht vom 28. August 2019
[B-act. 4]),
dass mit dem Abschreibungsentscheid die Eingabe der Versicherten vom
28. August 2019 (in Kopie) sowie die Eingaben vom 11. März 2019 und
vom 6. Mai 2019 (je im Original) der Vorinstanz zur Vervollständigung ihrer
Akten zuzustellen ist,
dass das Beschwerdeverfahren für die Parteien kostenlos ist (Art. 85
Abs. 2 AHVG), weshalb keine Verfahrenskosten zu erheben sind,
dass vorliegend keine Parteientschädigung auszurichten ist (Art. 7 Abs. 3
VGKE).
(Dispositiv: siehe nächste Seite)
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Seite 4
Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht:
1.
Das Beschwerdeverfahren wird zufolge Rückzugs als gegenstandslos ge-
worden abgeschrieben.
2.
Die Vorinstanz wird angewiesen, der Beschwerdeführerin die ihr am
11. März 2019 gestellte Frage zu beantworten.
3.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.
4.
Es wird keine Parteientschädigung ausgerichtet.
5.
Dieser Entscheid geht an:
– die Beschwerdeführerin (Einschreiben mit Rückschein)
– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Einschreiben; Beilagen: Eingabe vom
28.8.2019 [in Kopie], Eingaben an die SAK vom 11.3.2019 und
6.5.2019 [im Original])
– das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben)
Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.
Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:
Beat Weber Susanne Flückiger
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Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-
desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-
rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100
BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten
Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der
Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder
konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die
Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Be-
weismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid
und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in
Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG).
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