B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l
T r i b u n a l e am m in i s t r a t i vo f e d e r a l e
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l
Abteilung III
C-4053/2018
Ur t e i l vom 1 . Ok t o be r 2 0 1 8
Besetzung
Einzelrichter Daniel Stufetti,
Gerichtsschreiberin Karin Wagner.
Parteien
A._______, (Thailand),
vertreten durch B._______,
Beschwerdeführerin,
gegen
IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
Vorinstanz.
Gegenstand
Invalidenversicherung, Anspruch auf eine Invalidenrente,
Verfügung IVSTA vom 18. Mai 2018.
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Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,
dass die Invalidenversicherungsstelle für Versicherte im Ausland (IVSTA,
Vorinstanz) mit Verfügung vom 18. Mai 2018 (BVGer act. 1/1) das Leis-
tungsbegehren von A._______ (Beschwerdeführerin) abwies,
dass die Beschwerdeführerin, vertreten durch ihren Ehemann, mit Eingabe
vom 12. Juni 2018 (Postaufgabe) bei der IVSTA Beschwerde gegen diese
Verfügung erheben und sinngemäss die Zusprache der gesetzlichen Leis-
tungen beantragen liess (BVGer act. 1),
dass die IVSTA das Schriftstück am 10. Juli 2017 an das zuständige Bun-
desverwaltungsgericht weiterleitete (BVGer act. 2),
dass die Beschwerdeführerin aufforderungsgemäss (BVGer act. 3) am
23. Juli 2018 (Postaufgabe, BVGer act. 4) eine Beschwerdeverbesserung
einreichte,
dass mit Zwischenverfügung vom 16. August 2018 (BVGer act. 6) bei der
Beschwerdeführerin ein Gerichtskostenvorschuss in der Höhe von
Fr. 800.- einverlangt wurde, der bis dato nicht beim Bundesverwaltungsge-
richt eingegangen ist (BVGer act. 8),
dass gemäss Art. 31 VGG (SR 173.32) das Bundesverwaltungsgericht Be-
schwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG (SR 172.021) beurteilt,
sofern wie hier keine Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt,
dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten,
dass Verfügungen der Vorinstanz nach Art. 33 Bst. d VGG und Art. 69 Abs.
1 Bst. b IVG (SR 831.20) vor Bundesverwaltungsgericht anfechtbar sind,
dass in der Zwischenverfügung vom 16. August 2018 (BVGer act. 6), da-
rauf hingewiesen wurde, dass bei Nichtbezahlung des Kostenvorschusses
bis zum 17. September 2018 auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde,
dass dem Rückschein zu entnehmen ist (BVGer act. 7), dass die Sendung
am 20. August 2018 vom Ehemann der Beschwerdeführerin entgegenge-
nommen wurde,
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Seite 3
dass die Beschwerdeführerin den Vorschuss innert der gesetzten Frist
nicht geleistet und auch nicht um Wiederherstellung der versäumten Frist
ersucht hat,
dass somit androhungsgemäss und im einzelrichterlichen Verfahren auf
die Beschwerde nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG i.V.m. Art.
63 Abs. 4 VwVG),
dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können,
wenn Gründe in der Sache oder in der Person der Partei es als
unverhältnismässig erscheinen lassen, diese der Partei aufzuerlegen
(Art. 6 Bst. b des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und
Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR
173.320.2]),
dass keine Parteientschädigung auszurichten ist (Art. 7 Abs. 3 VGKE).
Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben und es wird keine
Parteientschädigung ausgerichtet.
3.
Dieses Urteil geht an:
– die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde)
– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Einschreiben)
– das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben)
Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.
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Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:
Daniel Stufetti Karin Wagner
Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-
desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-
rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100
BGG). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe
der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Ent-
scheid und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Par-
tei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG).
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