B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l
T r i b u n a l e am m in i s t r a t i vo f e d e r a l e
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Abteilung III
C-4092/2018
Absch r e i bung sen t s c he i d
vom 5 . N o vembe r 2 0 1 8
Besetzung
Einzelrichterin Franziska Schneider,
Gerichtsschreiber Roger Stalder.
Parteien
X._______, Österreich,
Beschwerdeführer,
gegen
IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA, Ave-
nue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 1211 Genf 2,
Vorinstanz.
Gegenstand
Invalidenversicherung, Rentenrevision (keine anspruchsbe-
einflussende Änderung), Verfügung vom 28. Juni 2018.
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Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,
dass die IV-Stelle für Versicherte im Ausland (im Folgenden: IVSTA oder
Vorinstanz) am 28. Juni 2018 eine Verfügung erlassen hat, mit welcher die
bisherige halbe Invalidenrente (Invaliditätsgrad: 53 %) von X._______ (im
Folgenden: Versicherter oder Beschwerdeführer) bestätigt worden ist,
dass der Versicherte hiergegen beim Bundesverwaltungsgericht mit Ein-
gabe vom 13. Juli 2018 Beschwerde erhoben und (sinngemäss) beantragt
hat, es seien die Verfügung vom 28. Juni 2018 aufzuheben und die Sache
zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen,
dass der Beschwerdeführer mit Zwischenverfügung vom 18. Juli 2018 un-
ter Hinweis auf die Säumnisfolgen (Nichteintreten auf die Beschwerde) auf-
gefordert worden ist, innert Frist einen Kostenvorschuss von Fr. 800.- in
der Höhe der mutmasslichen Verfahrenskosten zu leisten,
dass der Beschwerdeführer dieser Aufforderung fristgerecht nachgekom-
men ist,
dass die Vorinstanz in ihrer Vernehmlassung vom 10. September 2018 auf
die Stellungnahme des Regionalen Ärztlichen Dienstes Rhone (RAD) vom
21. August 2018 verwiesen und beantragt hat, die Beschwerde sei gutzu-
heissen, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und die Sache sei im
Sinne der erwähnten Stellungnahme zurückzuweisen,
dass dem Beschwerdeführer mit prozessleitender Verfügung vom 14. Sep-
tember 2018 die Möglichkeit gegeben worden ist, bis zum 4. Oktober 2018
zur beabsichtigten Rückweisung an die Vorinstanz zur Durchführung er-
gänzender Abklärungen Stellung zu nehmen bzw. seine Beschwerde allen-
falls zurückzuziehen,
dass der Beschwerdeführer im Rahmen der Eingabe vom 27. September
2018 – unter Beilage des neurologischen Befundberichts von Dr.
A._______ vom 20. September 2018 – um Zustellung der medizinischen
Akten an diesen Facharzt für Innere Medizin sowie um Erstreckung der mit
prozessleitender Verfügung vom 14. September 2018 gesetzten Frist
(4. Oktober 2018) ersucht hat,
dass das Bundesverwaltungsgericht die vorinstanzlichen Akten in Kopie
mit Schreiben vom 2. Oktober 2018 an Dr. A._______ zur Einsicht und Re-
tournierung übermittelt hat,
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dass das Bundesverwaltungsgericht mit prozessleitender Verfügung vom
3. Oktober 2018 das Fristerstreckungsgesuch des Beschwerdeführers vom
27. September 2018 gutgeheissen und die Frist gemäss prozessleitender
Verfügung vom 14. September 2018 bis zum 5. November 2018 erstreckt
hat,
dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 31. Oktober 2018 schriftlich
und vorbehaltlos den Rückzug seiner Beschwerde erklärt hat,
dass gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005
(VGG, SR 173.32) das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden gegen
Verfügungen nach Art. 5 des Verwaltungsverfahrensgesetzes vom 20. De-
zember 1968 (VwVG, SR 172.021) beurteilt,
dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten,
dass Verfügungen der Vorinstanz betreffend Invalidenversicherungsleis-
tungen beim Bundesverwaltungsgericht anfechtbar sind,
dass demnach das Bundesverwaltungsgericht zur Beurteilung der Be-
schwerde zuständig ist und vorliegend – was das Sachgebiet angeht –
keine Ausnahme von der Zuständigkeit auszumachen ist (Art. 32 VGG),
dass auch die übrigen Prozessvoraussetzungen erfüllt sind, weshalb auf
die Beschwerde vom 13. Juli 2018 einzutreten ist,
dass zufolge des am 31. Oktober 2018 schriftlich und vorbehaltlos erklär-
ten Rückzugs das Beschwerdeverfahren im einzelrichterlichen Verfahren
als durch Rückzug gegenstandslos geworden abzuschreiben ist (Art. 23
Abs. 1 Bst. a VGG),
dass gemäss Art. 63 Abs. 1 VwVG das Beschwerdeverfahren vor dem Bun-
desverwaltungsgericht kostenpflichtig ist,
dass die Verfahrenskosten in der Regel jener Partei aufzuerlegen sind, de-
ren Verhalten die Gegenstandslosigkeit bewirkt hat (Art. 5 des Reglements
vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bun-
desverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]),
dass sich die Gerichtsgebühr nach Umfang und Schwierigkeit der Streitsa-
che, Art der Prozessführung und finanzieller Lage der Parteien bemisst
(Art. 63 Abs. 4bis VwVG, Art. 2 Abs. 1 VGKE),
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dass bei einer Erledigung in frühem Verfahrensstadium mangels erhebli-
chen Aufwands des Bundesverwaltungsgerichts jedoch von der Erhebung
von Verfahrenskosten abgesehen werden kann (Art. 6 Bst. a VGKE),
dass daher dem Beschwerdeführer keine Verfahrenskosten aufzuerlegen
sind und ihm der geleistete Verfahrenskostenvorschuss von Fr. 800.- nach
Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Urteils zurückzuerstatten ist,
dass bei diesem Ausgang des Verfahrens keine Parteientschädigungen zu-
zusprechen sind (Art. 7 Abs. 3 und 4 VGKE).
Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht:
1.
Das Beschwerdeverfahren wird zufolge Rückzugs der Beschwerde als ge-
genstandslos geworden abgeschrieben.
2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. Der vom Beschwerdeführer
geleistete Verfahrenskostenvorschuss von Fr. 800.- wird diesem nach Ein-
tritt der Rechtskraft des vorliegenden Urteils zurückerstattet.
3.
Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.
4.
Dieser Entscheid geht an:
– den Beschwerdeführer (Einschreiben mit Rückschein)
– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Einschreiben; Beilage: Doppel der Eingabe
des Beschwerdeführers vom 31. Oktober 2018)
– das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben)
Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.
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Die Einzelrichterin: Der Gerichtsschreiber:
Franziska Schneider Roger Stalder
Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-
desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-
rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100
BGG). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe
der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Ent-
scheid und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Par-
tei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG).
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