B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l
T r i b u n a l e am m in i s t r a t i vo f e d e r a l e
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l
Abteilung III
C-4116/2015
Absch r e i bung sen t s c he i d
vom 1 0 . M a i 2 0 1 6
Besetzung
Einzelrichter Daniel Stufetti,
Gerichtsschreiber Kilian Meyer.
Parteien
X._______,
Zustelladresse: c/o Y._______,
Beschwerdeführerin,
gegen
IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
Avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 1211 Genf 2,
Vorinstanz.
Gegenstand
Invalidenversicherung, Anspruch auf eine Invalidenrente,
erstmalige Anmeldung; Verfügung IVSTA vom 8. Juni 2015.
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Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,
dass die IV-Stelle für Versicherte im Ausland (nachfolgend: IVSTA, Vor¬in-
stanz) mit Verfügung vom 8. Juni 2015 das Gesuch der Beschwerdeführe-
rin (geb. 1962, serbische Staatsangehörige) um Ausrichtung von Leistun-
gen der schweizerischen Invalidenversicherung (IV) abgewiesen hat, weil
keine ausreichende durchschnittliche Arbeitsunfähigkeit während eines
Jahres vorgelegen habe (IVSTA act. 74),
dass die Beschwerdeführerin diese Verfügung mit Beschwerde vom 29.
Juni 2015 beim Bundesverwaltungsgericht angefochten hat (BVGer act. 1)
und sinngemäss beantragt, die Verfügung sei aufzuheben und es sei ihr
eine ganze Rente auszurichten,
dass die Vorinstanz in ihrer Eingabe vom 21. März 2016 (BVGer act. 26)
mitteilte, sie habe den angefochtenen Entscheid in Wiedererwägung gezo-
gen, und der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 7. März 2016 ab Juli
2015 eine ordentliche ganze Invalidenrente von Fr. 668.- pro Monat zuge-
sprochen (IVSTA act. 99),
dass die Vorinstanz dem Bundesverwaltungsgericht mit Eingabe vom 15.
April 2016 aufforderungsgemäss die Begründung der neuen Verfügung zu-
kommen liess (BVGer act. 29) und im Übrigen auf den Beschluss vom 25.
November 2015 (IVSTA act. 91) sowie die fachärztliche Stellungnahme
vom 28. Oktober 2015 verwies (IVSTA act. 90),
dass das Bundesverwaltungsgericht die Beschwerdeführerin mit Zwi-
schenverfügung vom 22. April 2016 aufforderte, mitzuteilen, ob sie mit der
neuen Verfügung der Vorinstanz vom 7. März 2016 mit Begründung vom
22. März 2016 einverstanden sei, wobei im Unterlassungsfall von einem
Verzicht auf Einwände ausgegangen werde (BVGer act. 30),
dass die Schweizerische Post die Zwischenverfügung vom 22. April 2016
dem Bundesverwaltungsgericht retournierte mit dem Vermerk, die Sen-
dung sei nicht abgeholt worden (BVGer act. 31),
dass die Zwischenverfügung als der Beschwerdeführerin zugestellt gilt
(Zustellfiktion, Art.38 Abs. 2bis ATSG),
dass Verfügungen der Vorinstanz betreffend Rentenanspruch vor Bundes-
verwaltungsgericht anfechtbar sind (Art. 31 ff. VGG, Art. 5 VwVG),
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dass die Vorinstanz in Anwendung von Art. 53 Abs. 3 ATSG ihren ursprüng-
lichen Entscheid in Wiedererwägung ziehen kann,
dass ankündigungsgemäss mangels Rückmeldung davon auszugehen ist,
dass die Beschwerdeführerin mit der neuen Verfügung einverstanden ist
und ihren beschwerdeweise vorgebrachten Anträgen vollumfänglich ent-
sprochen wurde,
dass das Beschwerdeverfahren daher im einzelrichterlichen Verfahren als
durch Wiedererwägung gegenstandslos geworden abzuschreiben ist (Art.
23 Abs. 1 Bst. a VGG),
dass keine Verfahrenskosten zu erheben sind (Art. 63 VwVG; Art. 5 f. des
Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen
vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]),
dass der Beschwerdeführerin der am 22. September 2015 einbezahlte
Kostenvorschuss von Fr. 400.- nach Eintritt der Rechtskraft dieses Ent-
scheids zurückzuerstatten ist (BVGer act. 16),
dass die nicht anwaltlich vertretene Beschwerdeführerin keinen Anspruch
auf Parteientschädigung hat (Art. 7 Abs. 4 VGKE).
Dispositiv S. 4
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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:
1.
Das Beschwerdeverfahren wird als durch Wiedererwägung gegenstands-
los geworden abgeschrieben.
2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. Der Beschwerdeführerin wird
der geleistete Kostenvorschuss von Fr. 400.- nach Eintritt der Rechtskraft
dieses Entscheids zurückerstattet.
3.
Dieser Entscheid geht an:
– die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde; Beilage: Formular
Zahladresse)
– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Einschreiben)
– das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben)
Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:
Daniel Stufetti Kilian Meyer
Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-
desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-
rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100
BGG). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die
Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unter-
schrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel
sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42
BGG).
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