B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l
T r i b u n a l e am m in i s t r a t i vo f e d e r a l e
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l
Abteilung III
C-4177/2014
U r t e i l v o m 9 . S e p t e m b e r 2 0 1 4
Besetzung
Einzelrichter Daniel Stufetti,
Gerichtsschreiberin Susanna Gärtner.
Parteien
S._______,
Beschwerdeführer,
gegen
IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
Avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 1211 Genf 2,
Vorinstanz.
Gegenstand
Anspruch auf eine Invalidenrente;
Verfügung IVSTA vom 17. Juni 2014.
C-4177/2014
Seite 2
Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,
dass die IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA (Vorinstanz) mit Ver-
fügung vom 17. Juni 2014 das Leistungsbegehren von S._______ (Versi-
cherter) abwies,
dass gegen diese Verfügung innerhalb von 30 Tagen nach deren Eröff-
nung Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht erhoben werden
kann (Art. 56 und 60 des Bundesgesetzes vom 6. Oktober 2000 über den
Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG, SR 830.1],
Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über die In-
validenversicherung [IVG, SR 831.20]),
dass der Versicherte innerhalb der Rechtsmittelfrist mit Eingabe vom
2. Juli 2014 hinsichtlich der genannten Verfügung an die Vorinstanz ge-
langte und diese die Eingabe am 22. Juli 2014 an das Bundesverwal-
tungsgericht zur weiteren Veranlassung weiterleitete,
dass der Versicherte mit Schreiben vom 29. August 2014 erklärte, er ha-
be mit der fraglichen Eingabe keine Beschwerde an das Bundesverwal-
tungsgericht gegen die Verfügung der Vorinstanz vom 17. Juni 2014 er-
heben wollen, wovon das Bundesverwaltungsgericht Kenntnis nimmt und
gibt,
dass unter diesen Umständen die Eingabe des Versicherten vom 2. Juli
2014 kein Rechtsmittel darstellt, weshalb die Prozessvoraussetzungen für
ein Rechtsmittelverfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht offensicht-
lich nicht gegeben sind und somit auf die Eingabe im einzelrichterlichen
Verfahren (Art. 23 Abs. 1 Bst. b des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom
17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]) nicht einzutreten ist,
dass die Zwischenverfügung vom 13. August 2014, wonach beim Versi-
cherten die Leistung eines Kostenvorschusses erhoben wurde, aufzuhe-
ben ist,
dass in Anwendung von Art. 6 Bst. b des Reglements vom 21. Februar
2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwal-
tungsgericht (VGKE, SR 173.320.2) auf die Erhebung von Verfahrenskos-
ten zu verzichten ist,
dass auch keine Parteientschädigung zuzusprechen ist (Art. 7 Abs. 3
VGKE).
C-4177/2014
Seite 3
Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:
1.
Auf die Eingabe von S._______ vom 2. Juli 2014 wird nicht eingetreten.
2.
Die Zwischenverfügung vom 13. August 2014 wird aufgehoben.
3.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben und keine Parteientschädi-
gung zugesprochen.
4.
Dieses Urteil geht an:
– den Beschwerdeführer (Einschreiben mit Rückschein)
– die Vorinstanz (Ref-Nr. ______)
– das Bundesamt für Sozialversicherungen
Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:
Daniel Stufetti Susanna Gärtner
Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-
desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-
rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100
BGG). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe
der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene
Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer in
Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG).
Versand: