B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l
T r i b u n a l e am m in i s t r a t i vo f e d e r a l e
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l
Abteilung III
C-4205/2018
Ur t e i l vom 2 9 . Augu s t 2 0 1 8
Besetzung
Richter Beat Weber (Vorsitz),
Richter Christoph Rohrer, Richter David Weiss,
Richterin Michela Bürki Moreni, Richter Vito Valenti,
Gerichtsschreiberin Susanne Flückiger.
Parteien
Stiftung A.________,
vertreten durch Dr. Sarah Cruz-Wenger, Advokatin,
Waldmann Petitpierre,
Beschwerdeführerin,
gegen
Bundesamt für Sozialversicherungen BSV,
Vorinstanz.
Gegenstand
IV, Rückforderung Baubeiträge; Neuverlegung der Kosten
aus dem Verfahren C-3867/2014.
C-4205/2018
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Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,
dass das Bundesverwaltungsgericht im Verfahren C-3867/2014 mit Urteil
vom 11. Juli 2017 die Beschwerde der Stiftung A.______ (nachfolgend: Be-
schwerdeführerin) vom 10. Juli 2014 (Poststempel) in dem Sinne guthiess,
als es die vom Bundesamt für Sozialversicherungen am 10. Juni 2014 ver-
fügte Rückforderung von Fr. 553‘414.– auf Fr. 465‘212.– reduzierte und
darüber hinaus die Beschwerde abwies (act. 28 aus C-3867/2014),
dass mit Urteil vom 11. Juli 2017 die Verfahrenskosten auf Fr. 6‘000.– fest-
gelegt und der Beschwerdeführerin in Berücksichtigung ihres Unterliegens
Kosten von Fr. 5‘000.– auferlegt sowie ihr zu Lasten der Vorinstanz eine
Parteientschädigung von Fr. 1‘044.– zugesprochen wurden,
dass die Beschwerdeführerin am 14. September 2017 (Poststempel) beim
Bundesgericht Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten erho-
ben hat (Verfahren 8C_655/2017; act. 32 aus C-3867/2014),
dass das Bundesgericht mit Urteil vom 3. Juli 2018 in Gutheissung der Be-
schwerde den Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts vom 11. Juli
2017 und die Verfügung des Bundesamtes für Sozialversicherungen vom
10. Juni 2014 insofern abgeändert hat, als die Beschwerdeführerin dem
Bundesamt für Sozialversicherungen innert 30 Tagen seit Zustellung die-
ses Urteils Beiträge in der Höhe von Fr. 74‘369.– zurückzuerstatten habe,
dass das Bundesgericht zudem die Sache zur Neuverlegung der Kosten
und der Parteientschädigung für das vorangegangene Verfahren an das
Bundesverwaltungsgericht zurückgewiesen hat (act. 1 aus C-4209/2018),
dass demzufolge über die Kostenverlegung im Verfahren C-3867/2014 neu
zu befinden ist,
dass die Verfahrenskosten in der Regel der unterliegenden Partei aufzuer-
legen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG),
dass der im Verfahren C-3867/2014 obsiegenden Beschwerdeführerin
keine Verfahrenskosten aufzuerlegen sind und der am 2. September 2014
geleistete Kostenvorschuss von Fr. 6‘000.– (act. 5 aus C-3867/2014) zu-
rückzuerstatten ist,
dass der unterliegenden Vorinstanz keine Verfahrenskosten aufzuerlegen
sind (Art. 63 Abs. 2 VwVG),
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dass die Beschwerdeinstanz der ganz oder teilweise obsiegenden Partei
von Amtes wegen oder auf Begehren eine Entschädigung für ihr erwach-
sene notwendig und verhältnismässige hohe Kosten zusprechen kann
(Art. 64 Abs. 1 VwVG und Art. 7 Abs. 1 des Reglements vom 21. Februar
2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungs-
gericht [VGKE, SR 173.320.2]),
dass die Parteientschädigung primär der unterliegenden Partei im Rahmen
ihrer Leistungsfähigkeit auferlegt wird (vgl. Art. 64 Abs. 2 und 3 VwVG),
dass das Bundesverwaltungsgericht im Verfahren C-3867/2014 einen not-
wendigen Aufwand von 20 Stunden à Fr. 280.– (doppelter Schriftenwech-
sel, Anzeige der Vergleichsverhandlungen und des Abbruchs derselben)
in Berücksichtigung der Schwierigkeit der Materie als angemessen erach-
tete und als Ersatz der Auslagen Fr. 200.– für Porti und Kopien (vgl. Art. 11
Abs. 1 und 4 i.V.m. Abs. 3 VGKE), insgesamt Fr. 6‘264.– (inkl. MwSt. von
8 %) als angemessen festsetzte (Urteil C-3867/2014 E. 9.3.7),
dass der Beschwerdeführerin demnach eine Parteientschädigung von
Fr. 6‘264.– (inkl. MwSt. von 8 % im Sinne von Art. 9 Abs. 1 Bst. c VGKE)
zu Lasten der Vorinstanz zuzusprechen ist,
dass für den vorliegenden Kostenentscheid keine Kosten aufzuerlegen
sind (Art. 6 Bst. b VGKE) und von einer Parteientschädigung abzusehen
ist (Art. 64 Abs. 1 VwVG e contrario sowie Art. 7 ff. VGKE).
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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:
1.
Der Beschwerdeführerin werden für das Verfahren C-3867/2014 keine Ver-
fahrenskosten auferlegt. Der geleistete Kostenvorschuss von Fr. 6‘000.–
wird ihr nach Rechtskraft dieses Urteils zurückerstattet.
2.
Der Beschwerdeführerin wird für das Verfahren C-3867/2014 eine Partei-
entschädigung von Fr. 6‘264.– zu Lasten der Vorinstanz zugesprochen.
3.
Für das Verfahren C-4205/2018 werden keine Verfahrenskosten erhoben
und wird keine Parteientschädigung ausgerichtet.
4.
Dieses Urteil geht an:
– die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde; Beilage: Rückerstattungs-
formular)
– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Gerichtsurkunde)
– das Eidgenössische Departement des Innern (EDI; Einschreiben)
Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.
Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin:
Beat Weber Susanne Flückiger
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Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-
desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-
rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100
BGG). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe
der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Ent-
scheid und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Par-
tei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG).
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