Abtei lung II I
C-4242/2009/
{T 0/2}
A b s c h r e i b u n g s e n t s c h e i d
v o m 1 9 . M a i 2 0 1 0
Einzelrichter Richter Beat Weber,
Gerichtsschreiber Daniel Stufetti.
M._______AG,
vertreten durch Rechtsanwälte Dr. iur. Gion Jegher
und Kelsang Tsün, Kuoni Rechtsanwälte,
Löwenstrasse 66, Postfach 4016, 8021 Zürich,
Beschwerdeführerin,
gegen
SUVA,
Fluhmattstrasse 1, Postfach 4358, 6002 Luzern,
Vorinstanz.
Kontrollverfahren _______; Verfügung der SUVA vom
29. Mai 2009.
B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t
T r i b u n a l a d m i n i s t r a t i f f é d é r a l
T r i b u n a l e a m m i n i s t r a t i v o f e d e r a l e
T r i b u n a l a d m i n i s t r a t i v f e d e r a l
Besetzung
Parteien
Gegenstand
C-4242/2009
Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und zieht in
Erwägung,
dass die SUVA mit Verfügung vom 29. Mai 2009 zur Kenntnis ge-
nommen hat, dass die M._______ AG die unter Erwägung 3.2 des
Schreibens vom 4. März 2009 erwähnte Nachbesserung beim Be-
treiber S._______ AG, bis spätestens Ende Juli 2009 ausführen wird
(Dispositivziffer 1), der M._______ AG verboten hat, Umrollmaschinen
CT 80-Spezial sowie andere Maschinen, die über einen Wickler ver-
fügen, ohne die unter Erwägung 3.2 des Schreibens vom 4. März 2009
erwähnte Sicherheitseinrichtung auszuliefern, wobei die im März 2009
gelieferte Maschine gemäss Erwägung 2 dieser Verfügung nachzu-
bessern sei (Dispositivziffer 2), die M._______ AG verpflichtet hat,
dem Betreiber, S._______ AG, 9410 Heiden, für die gelieferte
Maschine, bis spätestens Ende Juli 2009, eine konforme Betriebs-
anleitung im Sinn von Erwägung 3.4 des Schreibens vom 4. März 2009
abzugeben und der SUVA innert gleicher Frist eine Kopie zuzustellen
(Dispositivziffer 3), die M._______ AG verpflichtet hat, beim weiteren
Inverkehrbringen von Maschinen immer eine den Anforderungen ent-
sprechende Betriebsanleitung mitzuliefern (Dispositivziffer 4), und ihr
eine Gebühr von Fr. 2'000.- auferlegt hat (Dispositivziffer 5),
dass die M._______ AG (Beschwerdeführerin) diese Verfügung mit Be-
schwerde vom 30. Juni 2009 (Postaufgabe) beim Bundesverwaltungs-
gericht angefochten hat,
dass sich die Zuständigkeit des Bundesverwaltungsgerichts aus Art.
31 und Art. 33 Bst. e des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni
2005 (VGG, SR 173.32) sowie Art. 109 Bst. c des Bundesgesetzes
vom 20. März 1981 über die Unfallversicherung (UVG, SR 832.20) er-
gibt,
dass die Beschwerdeführerin mit Eingabe vom 14. Mai 2010 erklärte,
es habe eine aussergerichtliche Einigung zwischen den Parteien
stattgefunden, weshalb sie dem Bundesverwaltungsgericht beantrage,
das Verfahren sei zufolge Vergleichs als gegenstandslos abzu-
schreiben und den Parteien die Gerichtskosten je zur Hälfte aufzu-
erlegen,
dass sich die Beschwerdeführerin dabei auf eine zwischen den
Parteien getroffene Vereinbarung vom 10. Mai 2010 stützt, aus der im
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Wesentlichen hervorgeht, dass das Dipositivziffer 2 der angefochtenen
Verfügung angepasst werde, die SUVA sich an den Anwaltskosten der
M._______ AG pauschal im Betrag von Fr. 3000.- und an den Ge-
richtskosten des Bundesverwaltungsgerichts im Umfang von 50 % be-
teilige,
dass die Eingabe der Beschwerdeführerin vom 14. Mai 2010 vom Ge-
richt sinngemäss als Rückzug ihrer Beschwerde entgegengenommen
wird,
dass das Beschwerdeverfahren infolge Vergleichs und Einigung der
Parteien über die um Streit liegenden wesentlichen Punkte im einzel-
richterlichen Verfahren als durch Rückzug gegenstandslos geworden
abzuschreiben ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. a des Verwaltungs-
gerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]),
dass das Bundesverwaltungsgericht gemäss Art. 37 VGG i.V.m. Art.
33b Abs. 5 Satz 1 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über
das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) keine Verfahrens-
kosten erhebt, soweit eine gütliche Einigung zustande kommt,
dass der Beschwerdeführerin der am 17. August 2009 einbezahlte
Kostenvorschuss von Fr. 2'500 zurückzuerstatten ist,
dass bei gegenstandslosen Verfahren das Bundesverwaltungsgericht
prüft, ob eine Parteientschädigung zuzusprechen ist (Art. 15 Satz 1
des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und
Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR
173.320.2]),
dass entsprechend der Vereinbarung vom 10. Mai 2010 der
Beschwerdeführerin eine Parteientschädigung in Höhe von Fr. 3'000.-
zulasten der Vorinstanz zuzusprechen ist (Art. 32b Abs. 4 VwVG),
dass der Vorinstanz keine Parteientschädigung zuzusprechen ist (Art.
7 Abs. 3 VGKE).
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Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht:
1.
Das Beschwerdeverfahren wird zufolge Rückzugs als gegenstandslos
abgeschrieben.
2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. Der Beschwerdeführerin
wird der geleistete Kostenvorschuss von Fr. 2'500.- nach Eintritt der
Rechtskraft des vorliegenden Entscheids zurückerstattet.
3.
Der Beschwerdeführerin wird eine Parteientschädigung von Fr. 3'000.-
zulasten der Vorinstanz zugesprochen. Weitere Parteientschädigungen
werden nicht zugesprochen.
4.
Dieser Entscheid geht an:
- die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde; Beilage: Formular
"Zahladresse")
- die Vorinstanz (Ref-Nr. _______; Gerichtsurkunde)
- das Bundesamt für Gesundheit, Dienstbereich Kranken- und
Unfallversicherung
Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:
Beat Weber Daniel Stufetti
Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim
Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in
öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff.
und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR
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173.110]). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und
hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und
die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die
Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in
Händen hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BGG).
Versand:
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