B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l
T r i b u n a l e am m in i s t r a t i vo f e d e r a l e
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l
Abteilung III
C-4254/2019
Absch r e i bung sen t s c he i d
vom 2 3 . S e p t embe r 2 0 1 9
Besetzung
Einzelrichter Beat Weber,
Gerichtsschreiberin Tatjana Bont.
Parteien
A._______,
vertreten durch Josef Mock Bosshard, Rechtsanwalt,
Advokaturbüro, Schwarztorstrasse 7, Postfach 7315,
3001 Bern,
Beschwerdeführer,
gegen
IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
Avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 1211 Genf 2,
Vorinstanz.
Gegenstand
IV, Invalidenrente; Verfügung der IVSTA vom 17. Juni 2019.
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Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,
dass die IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA (nachfolgend Vo-
rinstanz) mit Verfügung vom 17. Juni 2019 A._______ (nachfolgend Be-
schwerdeführer) ab 1. Februar 2019 eine halbe Invalidenrente zugespro-
chen hat,
dass der Beschwerdeführer diese Verfügung mit Beschwerde vom 22. Au-
gust 2019 beim Bundesverwaltungsgericht angefochten und beantragt hat,
die Verfügung sei aufzuheben unter Kosten- und Entschädigungsfolgen,
mit der Begründung, die Akten der Vorinstanz seien ihm nicht zugestellt
worden, so dass er vorsorglich Beschwerde erheben müsse (Beschwerde-
akten [B.act.] 1),
dass gemäss Art. 31 VGG das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden
gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG beurteilt, sofern – wie vorliegend –
keine Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt,
dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten und
Verfügungen der Vorinstanz gemäss Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesge-
setzes über die Invalidenversicherung vom 19. Juni 1959 (IVG, SR 831.20)
vor Bundesverwaltungsgericht anfechtbar sind,
dass der Beschwerdeführer mit Verfügung des Bundesverwaltungsgerichts
vom 29. August 2019 aufgefordert wurde, eine substantiierte Begründung
der Beschwerde nachzureichen und bis 30. September 2019 einen Kos-
tenvorschuss in der Höhe von Fr. 800.– zu leisten (B-act. 2),
dass der Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 800.– fristgerecht geleistet
wurde (B-act. 4),
dass der Beschwerdeführer mit schriftlicher Erklärung vom 18. September
2019 die Beschwerde vom 22. August 2019 zurückgezogen hat mit der Be-
gründung, er habe die Akten von der Vorinstanz zwischenzeitlich erhalten
und deren Überprüfung habe ergeben, dass die Verfügung vom 17. Juni
2019 korrekt sei (B-act. 5),
dass das Beschwerdeverfahren daher im einzelrichterlichen Verfahren als
durch Rückzug gegenstandslos geworden abzuschreiben ist (Art. 23
Abs. 1 Bst. a VGG),
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dass der Beschwerdeführer ausserdem den Antrag auf Erlass der Verfah-
renskosten stellte (B-act. 5),
dass die Verfahrenskosten in der Regel jener Partei auferlegt werden,
deren Verhalten die Gegenstandslosigkeit bewirkt hat (Art. 5 des
Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen
vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]),
dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können,
wenn ein Rechtsmittel ohne erheblichen Aufwand für das Gericht durch
Rückzug erledigt wird (Art. 6 Bst. a des Reglements vom 21. Februar 2008
über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht
[VGKE, SR 173.320.2]), und der geleistete Kostenvorschuss von Fr. 800.–
dem Beschwerdeführer somit zurückzuerstatten ist,
dass nach dem vorliegenden Verfahrensausgang weder der Beschwerde-
führer (Art. 64 Abs. 1 VwVG e contrario) noch die Vorinstanz (Art. 7 Abs. 3
VGKE) Anspruch auf eine Parteientschädigung haben.
Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht:
1.
Das Beschwerdeverfahren wird zufolge Rückzugs als gegenstandslos ge-
worden abgeschrieben.
2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. Der geleistete Kostenvor-
schuss in der Höhe von Fr. 800.– wird dem Beschwerdeführer nach Eintritt
der Rechtskraft des vorliegenden Urteils zurückerstattet.
3.
Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.
4.
Dieser Entscheid geht an:
– den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde)
– die Vorinstanz (Ref-Nr._______; Einschreiben; Beilage: Doppel der
Eingabe des Beschwerdeführers vom 22. August 2019 sowie Doppel
der Rückzugserklärung vom 18. September 2019)
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– das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben)
Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:
Beat Weber Tatjana Bont
Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-
desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-
rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100
BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten
Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der
Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder
konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die
Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Be-
weismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid
und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in
Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG).
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