Abtei lung II I
C-4757/2008
{T 0/2}
A b s c h r e i b u n g s e n t s c h e i d v o m 3 1 . O k t o b e r 2 0 0 8
Einzelrichter Beat Weber,
Gerichtsschreiber Daniel Golta.
A._______,
Beschwerdeführer,
gegen
Schweizerische Ausgleichskasse SAK,
avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100,
1211 Genf 2,
Vorinstanz.
Beitritt zur freiwilligen Versicherung AHV/IV;
Einspracheentscheid der SAK vom 23. Juni 2008.
B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t
T r i b u n a l a d m i n i s t r a t i f f é d é r a l
T r i b u n a l e a m m i n i s t r a t i v o f e d e r a l e
T r i b u n a l a d m i n i s t r a t i v f e d e r a l
Besetzung
Parteien
Gegenstand
C-4757/2008
Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und zieht in
Erwägung,
dass die Schweizerische Ausgleichskasse SAK (Vorinstanz) mit Verfü-
gung vom 23. Juni 2008 die Einsprache von A._______ abgewiesen
und die Verfügung vom 21. Dezember 2007 bestätigt hat, wonach das
Beitrittsgesuch vom 29. Oktober 2007 zur freiwilligen Versicherung
AHV/IV abgewiesen wurde,
dass A._______ (Beschwerdeführer), rechtsgültig vertreten durch
B._______, diese Verfügung mit Beschwerde vom 16. Juli 2008 beim
Bundesverwaltungsgericht angefochten hat,
dass die Vorinstanz mit rechtskräftiger Verfügung vom 9. September
2008 auf ihren Entscheid vom 23. Juni 2008 zurückgekommen ist und
den Beschwerdeführer per 1. Januar 2007 in die freiwillige Versiche-
rung AHV/IV aufgenommen hat,
dass die Vorinstanz gleichentags im Rahmen der Beschwerdeantwort
beantragte, die Beschwerde sei als gegenstanslos abzuschreiben,
dass gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni
2005 (VGG, SR 173.32) das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden
gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom
20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR
172.021) beurteilt, sofern - wie dies hier zutrifft - keine Ausnahme
nach Art. 32 VGG vorliegt,
dass als Vorinstanzen die in Art. 33 und 34 VGG genannten Behörden
gelten, wozu nach Art. 33 Bst. d VGG auch die SAK gehört,
dass Verfügungen der Vorinstanz im Bereich der freiwilligen Versi-
cherung nach Art. 85bis Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember
1946 über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG, SR
831.10) vor Bundesverwaltungsgericht anfechtbar sind,
dass die Vorinstanz in Anwendung von Art. 58 VwVG ihren ursprüng-
lichen Entscheid in Wiedererwägung ziehen kann,
Seite 2
C-4757/2008
dass die Beschwerdeinstanz die Behandlung der Beschwerde fortzu-
setzen hat, soweit diese durch die neue Verfügung der Vorinstanz nicht
gegenstandslos geworden ist (Art. 58 Abs. 3 VwVG),
dass die Vorinstanz in der Verfügung vom 9. September 2008 den
Beschwerdeanträgen des Beschwerdeführers entsprochen hat, so
dass das vorliegende Beschwerdeverfahren vollumfänglich gegen-
standslos geworden ist (Art. 58 Abs. 3 VwVG),
dass das Bundesverwaltungsgericht dem Beschwerdeführer Frist bis
zum 15. Oktober 2008 angesetzt hat, um mitzuteilen, ob er gegen die
Verfügung vom 9. September 2008 beim Bundesverwaltungsgericht
Beschwerde erhebe, ansonsten das vorliegende Verfahren ohne Auf-
lage von Verfahrenskosten als gegenstandslos abgeschrieben werde,
dass der Beschwerdeführer sich innert der angesetzten Frist nicht hat
vernehmen lassen,
dass die Beschwerde daher im einzelrichterlichen Verfahren als durch
Wiedererwägung gegenstandslos geworden abzuschreiben ist (Art. 23
Abs. 1 Bst. a VGG),
dass keine Verfahrenskosten zu erheben sind (Art. 85bis Abs. 2 AHVG),
dass keine Parteientschädigung auszurichten ist, da dem Beschwerde-
führer keine notwendigen und verhältnismässig hohen Kosten erwach-
sen sind (Art. 64 Abs. 1 VwVG, Art. 7 Abs. 1 und 4 VGKE in
Verbindung mit Art. 15 VGKE).
Seite 3
C-4757/2008
Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht:
1.
Das Beschwerdeverfahren wird als gegenstandslos abgeschrieben.
2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.
3.
Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.
4.
Dieser Entscheid geht an:
- den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde)
- die Vorinstanz (Ref-Nr. [...]; Gerichtsurkunde)
- das Bundesamt für Sozialversicherungen
Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber:
Beat Weber Daniel Golta
Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim
Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in
öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff.
und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR
173.110]). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit
Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der
angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie die
beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (vgl. Art. 42
BGG).
Versand:
Seite 4