B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l
T r i b u n a l e am m in i s t r a t i vo f e d e r a l e
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l
Das BGer ist mit Entscheid vom
30.09.2016 auf die Beschwerde nicht
eingetreten (8C_578/2016)
Abteilung III
C-4786/2016
Ur t e i l vom 2 3 . Augu s t 2 0 1 6
Besetzung
Einzelrichter Daniel Stufetti,
Gerichtsschreiberin Karin Wagner.
Parteien
X._______,
Zustelladresse: Z._______,
vertreten durch Marija D. Jevremovic, Rechtsanwältin,
Beschwerdeführer,
gegen
IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
Avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 1211 Genf 2,
Vorinstanz.
Gegenstand
Invalidenversicherung, Anspruch auf eine Invalidenrente,
Nichteintreten auf eine Neuanmeldung nach vorgängiger Ab-
weisung eines Leistungsbegehrens, Verfügung IVSTA vom
30. November 2015.
C-4786/2016
Seite 2
Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,
dass X._______ (Beschwerdeführer) mit Eingabe vom 29. Juli 2016 an die
IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA (Vorinstanz), welche diese am
3. August 2016 zuständigkeitshalber an das Bundesverwaltungsgericht
weiterleitete, sinngemäss Beschwerde erhob gegen die Verfügung der Vo-
rinstanz vom 30. November 2015, wonach sie auf die Neuanmeldung des
Beschwerdeführers vom 4. Februar 2015 nicht eintrat,
dass der Beschwerdeführer diese Verfügung bereits mit Beschwerde vom
15. Dezember 2015 anfocht (Verfahren C-8289/2015), auf welche das Bun-
desverwaltungsgericht mit Urteil C-8279/2015 vom 1. März 2015 mangels
Zahlung des Kostenvorschusses nicht eintrat,
dass über die genannte Eingabe des Beschwerdeführers das Bundesver-
waltungsgericht mit Schreiben vom 16. August 2016 mit dem Bundesge-
richt einen Meinungsaustausch gemäss Art. 8 VwVG durchführte, welcher
ergab, dass die Eingabe nicht als Beschwerde in öffentlich-rechtlichen An-
gelegenheiten gegen das besagte Urteil C- 8279/2015 des Bundesverwal-
tungsgerichts zu werten ist (vgl. Mitteilung des Bundesgerichts, I. und II.
sozialrechtliche Abteilung vom 18. August 2016 im Dossier C-8279/2015),
dass dementsprechend die Verfügung der Vorinstanz vom 30. November
2015 in Rechtskraft erwachsen ist, weshalb das vorliegend dagegen ein-
gelegte Rechtsmittel offensichtlich unzulässig ist,
dass somit im einzelrichterlichen Verfahren auf die Beschwerde nicht ein-
zutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG),
dass jedoch die genannte Eingabe des Beschwerdeführers vom 29. Juli
2016 der Vorinstanz weiterzuleiten ist, welche diese als Neuanmeldung zu
prüfen hat,
dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können,
wenn - wie im vorliegenden Fall - Gründe in der Sache oder in der Person
der Partei es als unverhältnismässig erscheinen lassen, diese der Partei
aufzuerlegen (Art. 6 Bst. b des Reglements vom 21. Februar 2008 über die
Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE,
SR 173.320.2]),
dass keine Parteientschädigung auszurichten ist (Art. 7 Abs. 3 VGKE).
C-4786/2016
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Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Die Eingabe des Beschwerdeführers vom 29. Juli 2016 geht zurück an die
Vorinstanz. Diese hat sie als Neuanmeldung zu prüfen und darüber zu ent-
scheiden.
3.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. Es wird keine Parteientschä-
digung zugesprochen.
4.
Dieses Urteil geht an:
– den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde)
– die Vorinstanz (Ref-Nr. ______; Einschreiben, Beilage: Eingabe des
Beschwerdeführers vom 29. Juli 2016 inkl. Beilagen im Original)
– das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben)
Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:
Daniel Stufetti Karin Wagner
Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-
desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-
rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100
BGG). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die
Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unter-
schrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel
sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42
BGG).
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