B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l
T r i b u n a l e am m in i s t r a t i vo f e d e r a l e
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Abteilung III
C-4804/2014
U r t e i l v o m 2 9 . A u g u s t 2 0 1 4
Besetzung
Einzelrichter Vito Valenti,
Gerichtsschreiber Yannick Antoniazza-Hafner
Parteien
A._______,
Beschwerdeführer,
gegen
IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA, Ave-
nue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 1211 Genf 2,
Vorinstanz.
Gegenstand
Invalidenversicherung (Beschwerde gegen einen Vorbe-
scheid vom 12. August 2014).
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Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,
dass die IV-Stelle für Versicherte im Ausland (nachfolgend IVSTA) mit
Vorbescheid vom 12. August 2014 A._______ (nachfolgend Beschwerde-
führer) darüber informierte, dass er keine Invalidität aufweise und sie
deshalb das Leistungsbegehren abweisen werde; solle er mit diesem
Vorbescheid nicht einverstanden sein, könne er innert 30 Tagen ab Da-
tum des Erhalts dieses Schreibens schriftlich, unter Beifügung der Be-
weismittel, Einwand erheben,
dass der Beschwerdeführer mit Beschwerde vom 24. August 2014 an das
Bundesverwaltungsgericht gelangte und "Einspruch" gegen den Vorbe-
scheid der IVSTA erhob,
dass das Bundesverwaltungsgericht gemäss Art. 31 des Verwaltungsge-
richtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) in Verbindung mit
Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über die In-
validenversicherung (IVG, SR 831.20) und Art. 33 Bst. d VGG zur Beur-
teilung von Beschwerden gegen Verfügungen der IVSTA zuständig ist,
dass die Rechtsordnung die Durchführung eines Vorbescheidverfahrens
in Angelegenheiten der Invalidenversicherung vorsieht,
dass somit gemäss Art. 57a Abs. 1 IVG die IV-Stelle der versicherten
Person den vorgesehenen Endentscheid über ein Leistungsbegehren
oder den Entzug oder die Herabsetzung einer bisher gewährten Leistung
mittels Vorbescheid mitteilt und die versicherte Person Anspruch auf
rechtliches Gehör im Sinne von Artikel 42 ATSG hat,
dass laut Art. 73ter der Verordnung vom 17. Januar 1961 über die Invali-
denversicherung (IVV, SR 831.201) die Parteien innerhalb einer Frist von
30 Tagen Einwände zum Vorbescheid vorbringen können (Abs. 1), die
versicherte Person ihre Einwände schriftlich oder mündlich bei der IV-
Stelle vorbringen kann und bei mündlich vorgetragenen Einwänden die
IV-Stelle ein summarisches von der versicherten Person zu unterzeich-
nendes Protokoll erstellt (Abs. 2),
dass weiter nach Art. 74 IVV die IV-Stelle über die Leistungsbegehren
beschliesst, wenn die Abklärung der Verhältnisse abgeschlossen ist
(Abs. 1) und die Begründung des Beschlusses sich mit den für den Be-
schluss relevanten Einwänden zum Vorbescheid der Parteien auseinan-
derzusetzen hat (Abs. 2),
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dass vorliegend der vom Beschwerdeführer angefochtene Rechtsakt vom
12. August 2014 offensichtlich als Vorbescheid im Sinne der obgenannten
Vorschriften und nicht als Verfügung im Sinne vom Art. 5 VVG, gegen
welche Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht geführt werden
kann, zu betrachten ist,
dass somit ─ wie in der Rechtsmittelbelehrung des Vorbescheids richtig
erwähnt ─ allfällige Einwände gegen diesen Rechtsakt zuerst bei der Vor-
instanz zu erheben sind,
dass demnach wegen Unzuständigkeit der angerufenen Be-
schwerdeinstanz im einzelrichterlichen Verfahren auf die Beschwerde
nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes über das
Bundesverwaltungsgerichts vom 17. Juni 2005 [VGG; SR 173.32]),
dass somit die Akten zur Behandlung der Beschwerde an die IVSTA zu
überweisen sind (vgl. Art. 58 Abs. 3 ATSG),
dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können,
wenn ─ wie hier ─ Gründe in der Sache oder in der Person der Partei es
als unverhältnismässig erscheinen lassen, diese der Partei aufzuerlegen
(Art. 6 Bst. b des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und
Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR
173.320.2]),
dass bei diesem Verfahrensausgang keine Parteientschädigung aus-
zurichten ist,
Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Die Beschwerdeakten werden zur Behandlung an die Vorinstanz über-
wiesen.
3.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.
4.
Es wird keine Parteientschädigung ausgerichtet.
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5.
Dieses Urteil geht an:
– den Beschwerdeführer (Einschreiben mit Rückschein)
– die Vorinstanz (Ref-Nr. ; Einschreiben; Beilagen: Rechtsschrift des
Beschwerdeführers vom 24. August 2014 mit Beilage)
– das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben).
Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:
Vito Valenti Yannick Antoniazza-Hafner
Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-
desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-
rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des
Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die
Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren,
deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu
enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit
sie der Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG).
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