B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l
T r i b u n a l e am m in i s t r a t i vo f e d e r a l e
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l
Abteilung III
C-4953/2019
Ur t e i l vom 1 5 . O k t ob e r 2 0 1 9
Besetzung
Einzelrichter Daniel Stufetti,
Gerichtsschreiberin Karin Wagner.
Parteien
A._______,
Beschwerdeführer,
gegen
Stiftung Antidoping Schweiz, Eigerstrasse 60, 3007 Bern,
Vorinstanz.
Gegenstand
Sportförderungsgesetz, Einziehung und Vernichtung von
Dopingmitteln, Verfügung Stiftung Antidoping Schweiz vom
6. August 2019.
C-4953/2019
Seite 2
Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,
dass die Stiftung Antidoping Schweiz (Vorinstanz) mit Verfügung vom
6. August 2019 (BVGer act. 1/2) die Einziehung und Vernichtung der von
A._______ eingeführten Dopingmittel anordnete und diesem eine Gebühr
von Fr. 400.- auferlegte,
dass A._______ (Beschwerdeführer) mit E-Mail-Eingabe vom 21. Septem-
ber 2019 (BVGer act. 1) an die Vorinstanz gelangte und sich sinngemäss
gegen die verfügten Massnahmen wandte,
dass die Vorinstanz diese Eingabe mit Schreiben vom 25. September 2019
(BVGer act. 2) als Beschwerde gegen ihre Verfügung zuständigkeitshalber
an das Bundesverwaltungsgericht weiterleitete,
dass gemäss Art. 31 VGG das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden
gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG beurteilt, sofern keine Ausnahme
nach Art. 32 VGG vorliegt,
dass die Stiftung Antidoping Schweiz eine Vorinstanz gemäss Art. 33 Bst.
h VGG i.V.m. Art. 19 Abs. 2 und Art. 20 des Bundesgesetzes über die För-
derung von Sport und Bewegung vom 17. Juni 2011 (Sportförderungsge-
setz, SpoFöG; SR 415.0) und Art. 73 Abs. 1 und 2 der Verordnung über
die Förderung von Sport und Bewegung vom 23. Mai 2012 (Sportförde-
rungsverordnung, SpoFöV; SR 415.01) darstellt und vorliegend keine Aus-
nahme von der Zuständigkeit auszumachen ist, sodass das Bundesverwal-
tungsgericht zur Beurteilung der vorliegenden Beschwerde zuständig ist,
dass die Beschwerdeschrift die Begehren, deren Begründung mit Angabe
der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines
Vertreters zu enthalten hat (Art. 52 Abs. 1 VwVG),
dass die Beschwerdeinstanz eine kurze Nachfrist zur Verbesserung ein-
räumt, falls die Rechtsbegehren, die Begründung oder die Unterschrift feh-
len und diese Nachfrist mit der Androhung verbindet, nach ungenutztem
Fristablauf auf die Beschwerde nicht einzutreten (Art. 52 Abs. 2 und 3
VwVG),
dass der Beschwerdeführer mit Verfügung vom 27. September 2019
(BVGer act. 3) aufgefordert wurde, eine eigenhändige und im Original un-
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Seite 3
terzeichnete Beschwerdeschrift nachzureichen, verbunden mit der Andro-
hung, bei unbenutztem Ablauf der Frist werde auf die Beschwerde nicht
eingetreten,
dass die mit eingeschriebener Post versandte Verfügung von der Schwei-
zerischen Post mit dem Vermerk „nicht abgeholt“ dem Bundesverwaltungs-
gericht zurückgesandt wurde (eingegangen am 10. Oktober 2019; BVGer
act. 4),
dass eine Mitteilung, die nur gegen Unterschrift des Adressaten oder einer
anderen berechtigten Person überbracht wird, spätestens am siebenten
Tag nach dem erfolglosen Zustellversuch als erfolgt gilt (Zustellfiktion,
Art. 20 Abs. 2bis VwVG)
dass gemäss Nachforschungen die Sendung am 30. September 2019 bei
der Poststelle an der Zustelladresse angekommen ist und der Empfänger
gleichentags mittels Abholungseinladung benachrichtigt wurde (Sen-
dungsverfolgung, BVGer act. 4/1),
dass aufgrund der Zustellfiktion die Verfügung vom 27. September 2019
am 7. Oktober 2019 als zugestellt gilt,
dass damit die fünftägige Frist zur Beschwerdeverbesserung am Montag,
14. Oktober 2019, abgelaufen ist,
dass sich der Beschwerdeführer innert der gesetzten Frist nicht geäussert
und keine Beschwerdeverbesserung eingereicht hat,
dass somit androhungsgemäss und im einzelrichterlichen Verfahren auf
die Beschwerde nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG),
dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können,
wenn Gründe in der Sache oder in der Person der Partei es als unverhält-
nismässig erscheinen lassen, diese der Partei aufzuerlegen (Art. 6 Bst. b
des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigun-
gen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]),
dass keine Parteientschädigung auszurichten ist (Art. 7 Abs. 3 VGKE).
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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben und es wird keine Parteient-
schädigung zugesprochen.
3.
Dieses Urteil geht an:
– den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde)
– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Gerichtsurkunde)
– das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungs-
schutz und Sport VBS, Bereich Sport (Einschreiben)
Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:
Daniel Stufetti Karin Wagner
Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-
desgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Ange-
legenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 BGG). Die Frist ist
gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten Tag der Frist beim
Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen
Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder konsularischen Ver-
tretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die Rechtsschrift ist in
einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung
mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der ange-
fochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerde-
führende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG).
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