B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l
T r i b u n a l e am m in i s t r a t i vo f e d e r a l e
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l
Abteilung III
C-517/2019
Absch r e i bung sen t s c he i d
vom 1 2 . F e b r u a r 2 0 1 9
Besetzung
Einzelrichter Beat Weber,
Gerichtsschreiberin Susanne Flückiger.
Parteien
A._______,
Beschwerdeführer,
gegen
Stiftung Antidoping Schweiz,
Vorinstanz.
Gegenstand
Einziehung und Vernichtung von Dopingmitteln;
Verfügung der Stiftung Antidoping Schweiz
vom 14. Dezember 2018.
C-517/2019
Seite 2
Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,
dass die Stiftung Antidoping Schweiz (nachfolgend: Vorinstanz) mit Verfü-
gung vom 14. Dezember 2018 die Einziehung und Vernichtung einer an-
lässlich einer Polizeikontrolle am 12. Dezember 2017 beschlagnahmten
Stechampulle (Inhalt: Testosteron Mix) anordnete und A._______ (nachfol-
gend: Beschwerdeführer) eine Gebühr von Fr. 400.– auferlegte,
dass der Beschwerdeführer der Vorinstanz mit E-Mail vom 14. Januar 2019
ein auf den 1. Februar 2018 datiertes Arztzeugnis für 1 oder 2 (Anmerkung
Gericht: schlecht leserliche Zahl) Stechampullen Testosteron, 10 ml /
250 mg, einreichte (vgl. Beschwerdeakten [B-act.] 1),
dass die Vorinstanz diese Eingabe mitsamt den Akten am 23. Januar 2019
zuständigkeitshalber an das Bundesverwaltungsgericht weiterleitete zur
Prüfung, ob es sich bei der Eingabe vom 14. Januar 2019 um eine Be-
schwerde handle (B-act. 2),
dass das Bundesverwaltungsgericht den Beschwerdeführer mit Zwischen-
verfügung vom 31. Januar 2019 (B-act. 3) aufforderte, innert fünf Tagen ab
Eröffnung dieser Zwischenverfügung zu erklären, ob er vor Bundesverwal-
tungsgericht Beschwerde gegen die Verfügung vom 14. Dezember 2018
erheben wolle, innert derselben Frist Rechtsbegehren zu stellen, diese zu
begründen und unterschrieben einzureichen, andernfalls auf die Eingabe
vom 14. Januar 2019 nicht eingetreten werde (vgl. Art. 52 Abs. 2 und 3
VwVG),
dass das Bundesverwaltungsgericht den Beschwerdeführer gleichzeitig
aufforderte, bis am 4. März 2019 einen Kostenvorschuss von Fr. 800.– in
der Höhe der mutmasslichen Verfahrenskosten zu leisten (vgl. Art. 63
Abs. 4 VwVG), andernfalls auf das Begehren nicht eingetreten werde,
dass die Zwischenverfügung vom 31. Januar 2019 dem Beschwerdeführer
am 4. Februar 2019 zugestellt wurde (Rückschein; vgl. B-act. 4),
dass der Beschwerdeführer mit schriftlicher Erklärung vom 7. Februar 2019
seine Beschwerde vom 14. Januar 2019 zurückgezogen hat (B-act. 5),
dass das Beschwerdeverfahren daher im einzelrichterlichen Verfahren als
durch Rückzug gegenstandslos geworden abzuschreiben ist (Art. 23
Abs. 1 Bst. a VGG),
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Seite 3
dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können,
wenn ein Rechtsmittel – wie hier – ohne erheblichen Aufwand für das
Gericht durch Rückzug erledigt wird (Art. 6 Bst. a des Reglements vom
21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundes-
verwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]), und sich die Dispositivziffern 4
und 5 der Zwischenverfügung vom 31. Januar 2019 betreffend Leistung
eines Kostenvorschusses damit als gegenstandslos erweisen,
dass keine Parteientschädigung auszurichten ist (Art. 7 Abs. 3 VGKE).
(Dispositiv: siehe nächste Seite)
C-517/2019
Seite 4
Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht:
1.
Das Beschwerdeverfahren wird zufolge Rückzugs als gegenstandslos ge-
worden abgeschrieben.
2.
Die Dispositivziffern 4 und 5 der Zwischenverfügung vom 31. Januar 2019
betreffend Erhebung eines Kostenvorschusses sind gegenstandslos.
3.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.
4.
Es wird keine Parteientschädigung ausgerichtet.
5.
Dieser Entscheid geht an:
– den Beschwerdeführer (Gerichsurkunde)
– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Gerichtsurkunde)
– das Eidgenössische Departement des Inneren EDI (Einschreiben)
Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.
Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:
Beat Weber Susanne Flückiger
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Seite 5
Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-
desgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Ange-
legenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 BGG). Die Rechts-
schrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren
Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten.
Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie die be-
schwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG).
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