B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l
T r i b u n a l e am m in i s t r a t i vo f e d e r a l e
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l
Abteilung III
C-524/2012
U r t e i l v o m 4 . A p r i l 2 0 1 2
Besetzung
Richter Beat Weber (Vorsitz)
Richter Stefan Mesmer,
Richter Daniel Stufetti
Gerichtsschreiber Urs Walker.
Parteien
A._______, Z._______ (Kosovo),
vertreten durch lic. iur. Daniel Christe, Rechtsanwalt,
Y._______,
Beschwerdeführer,
gegen
IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
X._______,
Vorinstanz
Gegenstand
Invalidenrente (Revision); Neuverlegung der Partei-
entschädigung aus dem Verfahren C-7288/2009.
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Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,
dass das Bundesverwaltungsgericht im Verfahren C-7288/2009 mit Urteil
vom 28. Juni 2009 die Beschwerde von A._______ (nachfolgend Be-
schwerdeführer) vom 21. November 2009 insoweit teilweise guthiess, als
es die revisionsweise Aufhebung der Rente bestätigte, die Invalidenrente
jedoch entgegen der angefochtenen Verfügung vom 15. Oktober 2009
erst mit Wirkung ab dem 1. Dezember 2009 aufhob,
dass es gleichzeitig dem Beschwerdeführer, soweit er obsiege, eine Par-
teientschädigung zulasten der Vorinstanz in Höhe von Fr. 800.-, und so-
weit er unterliege, ein amtliches Honorar in Höhe von Fr. 1'700.- zu-
sprach,
dass sowohl der Beschwerdeführer als auch die Vorinstanz gegen das
Urteil des Bundesverwaltungsgerichts beim Bundesgericht Beschwerde
erhoben haben,
dass das Bundesgericht mit Urteil vom 3. Januar 2012 die Beschwerde
der Vorinstanz gutgeheissen und das Urteil des Bundesverwaltungsge-
richts insoweit aufgehoben hat, und die Beschwerde des Beschwerdefüh-
rers abgewiesen hat,
dass das Bundesgericht die Sache zur Neuverlegung der Parteientschä-
digung des vorangegangenen Verfahrens an das Bundesverwaltungsge-
richts zurückgewiesen hat,
dass demzufolge über die Kostenverteilung im Verfahren C-7288/2009
neu zu befinden ist,
dass die Verfahrenskosten in der Regel der unterliegenden Partei aufzu-
erlegen sind (Art. 63 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember
1968 über das Verwaltungsverfahren [VwVG, SR 172.021]),
dass angesichts des bundesgerichtlichen Urteils der Beschwerdeführer
als vollständig unterliegende Partei zu gelten hat und ihm in Anwendung
des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädi-
gungen vor dem Bundesverwaltungsgericht (VGKE, SR 173.320.2)
grundsätzlich die auf Fr. 400.- festzulegenden Verfahrenskosten aufzuer-
legen wären,
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dass dem Beschwerdeführer jedoch mit Zwischenverfügung vom 30.
März 2010 die unentgeltliche Prozessführung gewährt wurde, weshalb
ihm keine Verfahrenskosten aufzuerlegen sind,
dass die obsiegende Vorinstanz als Bundesbehörde gemäss Artikel 7
Absatz 3 VGKE keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung hat,
dass der Beschwerdeführer als unterliegende Partei im Verfahren
C-7288/2009 ebenfalls keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung
hat,
dass ihm mit vorerwähnter Zwischenverfügung vom 30. März 2010 die
unentgeltliche Verbeiständung für das Verfahren C-7288/2009 bewilligt
worden ist,
dass vorliegend das Honorar des amtlichen Anwaltes auf Fr. 2'500.- fest-
zusetzen ist, unter ausdrücklichem Hinweis darauf, dass keine Mehr-
wertsteuer geschuldet ist (vgl. bspw. Urteil des Bundesverwaltungsge-
richts vom 12. April 2010 [C-6983/2009] E. 3.2).
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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:
1.
Für das Verfahren C-7288/2009 werden keine Verfahrenskosten erhoben.
2.
Für das Verfahren C-7288/2009 wird keine Parteientschädigung zuge-
sprochen.
3.
Dem Vertreter des Beschwerdeführers wird ein amtliches Honorar von
Fr. 2'500.- aus der Gerichtskasse ausgerichtet.
4.
Dieses Urteil geht an:
– den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde)
– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Einschreiben)
– das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben)
Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber:
Beat Weber Urs Walker
Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-
desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-
rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des
Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die
Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren,
deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu
enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit
sie der Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG).
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