Abtei lung II I
C-5275/2009/mes
{T 0/2}
U r t e i l v o m 2 8 . S e p t e m b e r 2 0 0 9
Richter Stefan Mesmer (Vorsitz),
Richterin Franziska Schneider,
Richter Michael Peterli,
Gerichtsschreiber Marc Wälti.
A._______,
vertreten durch Advokat Dr. iur. Heiner Schärrer,
X._______,
Beschwerdeführerin,
gegen
IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100,
1211 Genf 2,
Vorinstanz.
Invalidenversicherung, Neuverteilung Verfahrenskosten
und Bestimmung der Parteientschädigung.
B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t
T r i b u n a l a d m i n i s t r a t i f f é d é r a l
T r i b u n a l e a m m i n i s t r a t i v o f e d e r a l e
T r i b u n a l a d m i n i s t r a t i v f e d e r a l
Besetzung
Parteien
Gegenstand
C-5275/2009
Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,
dass das Bundesverwaltungsgericht mit Urteil vom 14. November 2008
eine Beschwerde der Beschwerdeführerin vom 15. Dezember 2006
unter Auflage der Verfahrenskosten von Fr. 400.- und ohne Zusprache
einer Parteientschädigung abgewiesen hat (Verfahren C-_______),
dass das Bundesgericht diesen Entscheid mit Urteil vom 17. August
2009 aufgehoben und die Sache zur Neuverlegung der Kosten und der
Parteientschädigung des vorangegangenen Verfahrens an das
Bundesverwaltungsgericht zurückgewiesen hat,
dass den Parteien mit Verfügung vom 26. August 2009 Gelegenheit
gegeben worden ist, sich zur Kosten- und Entschädigungsfrage zu
äussern,
dass die Beschwerdeführerin sich bereits am 25. August 2009 und
erneut am 15. September 2009 hat vernehmen lassen und eine
Kostennote einreichte, in welcher ein Anwaltshonorar von Fr. 6'357.-
(inkl. Auslagen) geltend gemacht wird,
dass sich die Vorinstanz innert der gesetzten Frist nicht hat vernehmen
lassen,
dass die Verfahrenskosten, die wie im Urteil vom 14. November 2008
auf Fr. 400.- festzusetzen sind, in der Regel der unterliegenden Partei
aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. De-
zember 1968 über das Verwaltungsverfahren [VwVG, SR 172.021]),
dass vorliegend kein Anlass besteht, von dieser Regel abzuweichen,
dass angesichts des bundesgerichtlichen Urteils die Vorinstanz als
unterliegende Partei zu gelten hat, dass ihr aber von Gesetzes wegen
keine Kosten auferlegt werden können (Art 63 Abs. 2 VwVG), so dass
der Beschwerdeführerin der von ihr geleistete Verfahrenskosten-
vorschuss rückzuerstatten ist,
dass der obsiegenden Beschwerdeführerin eine Entschädigung für die
ihr erwachsenen notwendigen und verhältnismässig hohen Kosten
zuzusprechen ist (Art. 63 Abs. 1 VwVG und Art. 7 Abs. 1 des
Reglementes vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschä-
digungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]),
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dass vorliegend das Honorar für die anwaltliche Vertretung zu ent-
schädigen ist, da – wie die Akten zeigen – der Beschwerdeführerin
keine weiteren entschädigungswürdigen Kosten erwachsen sind,
dass sich die Höhe der Entschädigung für die Kosten der Vertretung
nach Art. 9 ff. VGKE richtet, wobei gemäss Art. 14 Abs. 2 VGKE auf
eine allenfalls eingereichte Kostennote abzustellen ist,
dass vorliegend die eingereichte Kostennote nicht zu beanstanden ist,
handelte es sich doch um ein Verfahren, das einen deutlich überdurch-
schnittlichen anwaltlichen Aufwand nötig machte (relativ umfangreiche
Vorakten, Androhung einer reformatio in peius, 3-facher Schriften-
wechsel u.a.), so dass das recht hohe geltend gemachte Anwalts-
honorar gerechtfertigt erscheint,
dass daher die Parteientschädigung für das Verfahren vor Bundes-
verwaltungsgericht (C-_______und C-5275/2009) auf Fr. 6'357.- (inkl.
Auslagen) festzusetzen ist,
dass diese Entschädigung von der Vorinstanz zu leisten ist (Art. 64
Abs. 2 VwVG).
Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:
1.
Für das Verfahren vor Bundesverwaltungsgericht werden keine Ver-
fahrenskosten erhoben. Der im Verfahren C-_______/2006 geleistete
Verfahrenskostenvorschuss von Fr. 400.- wird der Beschwerdeführerin
nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Urteils zurückerstattet.
2.
Der Beschwerdeführerin wird für das Verfahren vor Bundesverwal-
tungsgericht eine Parteientschädigung in der Höhe von Fr. 6'357.-
zugesprochen, die von der Vorinstanz zu leisten ist.
3.
Dieses Urteil geht an:
- die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde)
- die Vorinstanz (Ref-Nr. _______)
- das Bundesamt für Sozialversicherungen
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Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber:
Stefan Mesmer Marc Wälti
Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim
Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in
öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff.
und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR
173.110]). Die Rechtsschrift und hat die Begehren, deren Begründung
mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der
angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie die
beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (vgl. Art. 42
BGG).
Versand:
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