B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l
T r i b u n a l e am m in i s t r a t i vo f e d e r a l e
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l
Abteilung III
C-5370/2015
Ur t e i l vom 2 1 . Sep t embe r 2 01 5
Besetzung
Richter Michael Peterli (Vorsitz),
Richter Daniel Stufetti,
Richterin Madeleine Hirsig-Vouilloz,
Gerichtsschreiberin Sandra Tibis.
Parteien
X._______, Kosovo,
vertreten durch Rechtsanwalt Jürg Federspiel,
Lindenstrasse 37, Postfach, 8034 Zürich,
Beschwerdeführer,
gegen
IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
Avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100,
1211 Genf 2,
Vorinstanz.
Gegenstand
Invalidenversicherung, Neuverlegung der Verfahrenskosten,
Urteil des Bundesgerichts vom 19. August 2015.
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Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,
dass die IV-Stelle für Versicherte im Ausland (nachfolgend: IVSTA oder Vo-
rinstanz) mit Verfügung vom 6. August 2012 die X._______ bisher ausge-
richtete Invalidenrente nach Durchführung einer Rentenrevision mit Wir-
kung ab 1. Oktober 2012 aufhob;
dass X._______ (nachfolgend: Beschwerdeführer), vertreten durch
Rechtsanwalt Jürg Federspiel, gegen diese Verfügung mit Eingabe vom
14. September 2012 beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde erho-
ben hat;
dass das Bundesverwaltungsgericht diese Beschwerde im Verfahren
C-4805/2012 mit Urteil vom 3. Februar 2015 abwies;
dass der Beschwerdeführer gegen dieses Urteil des Bundesverwaltungs-
gerichts beim Bundesgericht Beschwerde erhob und die Aufhebung des
angefochtenen Entscheids beantragte;
dass das Bundesgericht mit Urteil 9C_183/2015 vom 19. August 2015 das
Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 3. Februar 2015 und die Verfü-
gung der IVSTA vom 6. August 2012 aufhob und die Sache an die IVSTA
zurückwies, damit diese im Sinne der Erwägungen vorgehe und anschlies-
send neu verfüge;
dass das Bundesgericht die Sache überdies zur Neuverlegung der Verfah-
renskosten aus dem Verfahren C-4805/2012 an das Bundesverwaltungs-
gericht zurückwies;
dass demzufolge vorliegend über die Kostenverlegung im Verfahren
C-4805/2012 im Sinne der bundesgerichtlichen Erwägungen neu zu befin-
den ist;
dass die Verfahrenskosten in der Regel der unterliegenden Partei aufzuer-
legen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG [SR 172.021]);
dass eine Rückweisung praxisgemäss als Obsiegen der beschwerdefüh-
renden Partei gilt (BGE 132 V 215 E. 6);
dass der unterliegenden Vorinstanz keine Verfahrenskosten aufzuerlegen
sind (Art. 64 Abs. 2 VwVG);
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dass die Beschwerdeinstanz der ganz oder teilweise obsiegenden Partei
von Amtes wegen oder auf Begehren eine Entschädigung für ihr erwach-
sene notwendige und verhältnismässig hohe Kosten zusprechen kann
(Art. 64 Abs. 1 VwVG und Art. 7 ff. des Reglements vom 21. Februar 2008
über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht
[VGKE, SR 173.320.2]);
dass dem obsiegenden und anwaltlich vertretenen Beschwerdeführer zu
Lasten der Vorinstanz eine Parteientschädigung zuzusprechen ist;
dass die Entschädigung nach Massgabe des aktenkundigen und gebote-
nen Aufwands auf Fr. 3'000.- festzusetzen ist;
dass bei diesem Ausgang des Verfahrens das Gesuch des Beschwerde-
führers um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege und Verbeistän-
dung als gegenstandslos geworden abzuschreiben ist;
dass für den vorliegenden Kostenentscheid keine Kosten aufzuerlegen
sind und von einer Parteientschädigung abzusehen ist.
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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:
1.
Die Kosten für das Verfahren C-4805/2012 werden wie folgt neu verlegt:
1.1. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.
1.2. Dem Beschwerdeführer wird zu Lasten der Vorinstanz eine Parteient-
schädigung von Fr. 3'000.- zugesprochen.
1.3. Das Gesuch des Beschwerdeführers um Gewährung der unentgeltli-
chen Rechtspflege und Verbeiständung wird als gegenstandslos geworden
abgeschrieben.
2.
Für das vorliegende Verfahren werden keine Verfahrenskosten erhoben,
und es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.
3.
Dieses Urteil geht an:
– den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde)
– die Vorinstanz (Ref-Nr. …; Einschreiben)
– das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben)
Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.
Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin:
Michael Peterli Sandra Tibis
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Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-
desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-
rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100
BGG). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die
Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unter-
schrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel
sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42
BGG).
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