B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l
T r i b u n a l e am m in i s t r a t i vo f e d e r a l e
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l
Abteilung III
C-5459/2012
A b s c h r e i b u n g s e n t s c h e i d
v o m 2 1 . J u n i 2 0 1 3
Besetzung
Einzelrichter Vito Valenti,
Gerichtsschreiberin Madeleine Keel.
Parteien
A._______ AG,
vertreten durch Dr. iur. Thomas Eichenberger und
MLaw Claudio Helmle,
Beschwerdeführerin,
gegen
Bundesamt für Gesundheit BAG,
Schwarzenburgstrasse 165, 3003 Bern,
Vorinstanz.
Gegenstand
Spezialitätenliste, B._______ (Name Medikament), dreijähri-
ge Überprüfung der Aufnahmebedingungen, Verfügung vom
26. September 2012.
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Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,
dass das Bundesamt für Gesundheit BAG (im Folgenden auch: Vorin-
stanz) mit Verfügung vom 26. September 2012 den Spezialitäten-
listenpreis für das Medikament B._______ der A._______ AG (im Folgen-
den: Beschwerdeführerin), per 1. November 2012 neu festgesetzt hat,
dass die Beschwerdeführerin diese Verfügung mit Beschwerde vom
18. Oktober 2012 beim Bundesverwaltungsgericht angefochten hat,
dass die Vorinstanz mit Wiedererwägungsverfügung vom 14. Juni 2013
ihren Entscheid vom 26. September 2012 aufgehoben und in der Sache
einen neuen Entscheid gefällt hat,
dass die Beschwerdeführerin mit Eingabe vom 18. Juni 2013 mitgeteilt
hat, sie verzichte vorbehaltlos und definitiv auf die Anfechtung der Verfü-
gung vom 14. Juni 2013, sodass die vorliegende Streitsache infolge Weg-
falls des Anfechtungsobjekts als gegenstandslos abgeschrieben werden
könne,
dass die Beschwerdeführerin das entsprechende Schreiben an das BAG
vom 17. Juni 2013, worin sie diesem mitteilt, dass sie die neu verfügten
Preissenkungen per 1. Juli 2013 anerkenne und darauf verzichte, gegen
die Wiedererwägungsverfügung ein Rechtsmittel zu ergreifen, ihrer Ein-
gabe beigelegt hat,
dass gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005
(VGG, SR 173.32) das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden gegen
Verfügungen nach Art. 5 des Verwaltungsverfahrensgesetzes vom
20. Dezember 1968 (VwVG, SR 172.021) beurteilt, sofern keine Ausnah-
me nach Art. 32 VGG vorliegt,
dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten,
dass Verfügungen der Vorinstanz im Bereich der Spezialitätenliste vor
Bundesverwaltungsgericht anfechtbar sind,
dass die Vorinstanz in Anwendung von Art. 58 VwVG ihren ursprüngli-
chen Entscheid in Wiedererwägung ziehen kann,
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dass die Beschwerdeinstanz die Behandlung der Beschwerde fortzuset-
zen hat, soweit diese durch die neue Verfügung der Vorinstanz nicht ge-
genstandslos geworden ist (Art. 58 Abs. 3 VwVG),
dass die Beschwerdeführerin durch den Verzicht auf die Anfechtung der
Wiedererwägungsverfügung jedoch klar zum Ausdruck bringt, dass sie an
der Fortsetzung des vorliegenden Beschwerdeverfahrens kein Interesse
mehr hat und dieses also vollumfänglich gegenstandslos geworden ist,
dass das Beschwerdeverfahren daher im einzelrichterlichen Verfahren als
durch Wiedererwägung gegenstandslos geworden abzuschreiben ist
(Art. 23 Abs. 1 Bst. a VGG),
dass auf die Erhebung von Verfahrenskosten ausnahmsweise zu verzich-
ten ist (Art. 63 Abs. 1 letzter Satz VwVG und Art. 6 lit. b VGKE),
dass der Beschwerdeführerin der bereits geleistete Verfahrenskostenvor-
schuss von Fr. 4'000.- zurückzuerstatten ist,
dass die Beschwerdeführerin in ihrem Schreiben vom 18. Juni 2013 aus-
drücklich auf eine Parteientschädigung verzichtet hat,
dass unter diesen Umständen keine Parteientschädigung auszurichten ist
(Art. 7 Abs. 3 und Art. 15 VGKE).
(Dispositiv auf der nächsten Seite)
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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:
1.
Das Beschwerdeverfahren wird als gegenstandslos geworden abge-
schrieben.
2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. Der von der Beschwerdefüh-
rerin geleistete Verfahrenskostenvorschuss von Fr. 4'000.- wird dieser
nach Eintritt der Rechtskraft der vorliegenden Abschreibungsverfügung
zurückerstattet.
3.
Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.
4.
Dieser Entscheid geht an:
– die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde; Beilage: Formular Zahlad-
resse)
– die Vorinstanz (Ref-Nr.; B._______, Gerichtsurkunde)
– das Eidgenössische Departement des Innern
Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.
Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:
Vito Valenti Madeleine Keel
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Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-
desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-
rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des
Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die
Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren,
deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu
enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit
sie der Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG).
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