B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l
T r i b u n a l e am m in i s t r a t i vo f e d e r a l e
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l
Abteilung III
C-5761/2018
Absch r e i bung sen t s c he i d
vom 2 5 . F e b r u a r 2 0 1 9
Besetzung
Einzelrichterin Viktoria Helfenstein,
Gerichtsschreiber Roger Stalder.
Parteien
A._______ GmbH, Österreich,
vertreten durch lic. iur. Andreas Wildi und lic. iur. LL.M.
Christine Leuch, Walder Wyss AG, Christoffelgasse 6,
Postfach, 3001 Bern,
Beschwerdeführerin,
gegen
Swissmedic Schweizerisches Heilmittelinstitut,
Hallerstrasse 7, Postfach, 3000 Bern 9,
Vorinstanz.
Gegenstand
Heilmittel, Marktüberwachung, Nichteintretensverfügung vom
5. September 2018.
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Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,
dass das Schweizerische Heilmittelinstitut Swissmedic (im Folgenden:
Institut oder Vorinstanz) das von der A._______ GmbH (im Folgenden:
A._______ GmbH oder Beschwerdeführerin) am 27. August 2018 gestellte
Gesuch um Gewährung einer Fristverlängerung gemäss Art. 12a der Me-
dizinprodukteverordnung vom 17. Oktober 2001 (MepV; SR 812.213) mit
Verfügung vom 5. September 2018 abgewiesen hat und auf das Gesuch
der A._______ GmbH vom 28. Februar 2018 nicht eingetreten ist,
dass die Beschwerdeführerin, vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. et Dr.
med. Andreas Wildi und Rechtsanwältin lic. iur. / LL.M. Christine Leuch,
beim Bundesverwaltungsgericht mit Eingabe vom 8. Oktober 2018 hat Be-
schwerde erheben und unter anderem die Aufhebung der Verfügung vom
5. September 2018 hat beantragen lassen,
dass das Bundesverwaltungsgericht der Beschwerdeführerin – nach Ein-
gang des Kostenvorschusses am 18. Oktober 2018 und nach Vorliegen der
Vernehmlassung vom 19. November 2018 – mit prozessleitender Verfü-
gung vom 22. November 2018 Gelegenheit zur Einreichung einer Replik
bis zum 7. Januar 2019 gegeben hat,
dass die entsprechenden Fristerstreckungsgesuche der Beschwerdeführe-
rin vom 4. Januar und 7. Februar 2019 mit prozessleitenden Verfügungen
vom 14. Januar und 11. Februar 2019 gutgeheissen worden sind,
dass die Beschwerdeführerin in ihrer Eingabe vom 20. Februar 2019 den
Rückzug der Beschwerde gegen die Nichteintretensverfügung der
Vorinstanz vom 5. September 2018 hat erklären und um Erlass der Verfah-
renskosten hat ersuchen lassen,
dass gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005
(VGG, SR 1732.32) das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden gegen
Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968
über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) beurteilt, sofern
keine Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt,
dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten, zu
welchen auch das Institut als öffentlich-rechtliche Anstalt des Bundes ge-
hört und als solche zum Erlass von Verfügungen im Bereiche des Heilmit-
telrechts zuständig ist (Art. 66 und Art. 68 Abs. 2 des Heilmittelgesetzes
vom 15. Dezember 2000 [HMG, SR 812.21]),
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dass Verfügungen der Vorinstanz im Bereich des Heilmittelrechts vor Bun-
desverwaltungsgericht anfechtbar sind,
dass die Beschwerdeführerin mit schriftlicher Erklärung vom 20. Februar
2019 die Beschwerde vom 9. Oktober 2018 vorbehaltlos zurückgezogen
hat,
dass das Beschwerdeverfahren daher im einzelrichterlichen Verfahren als
durch Rückzug gegenstandslos geworden abzuschreiben ist (Art. 23
Abs. 1 Bst. a VGG),
dass von der Erhebung von Verfahrenskosten abgesehen werden kann,
wenn ein Rechtsmittel ohne erheblichen Aufwand für das Gericht durch
Rückzug zu erledigen ist (vgl. Art. 63 Abs. 1 VwVG letzter Satz in Verbin-
dung mit Art. 6 Bst a des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kos-
ten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE; SR
173.320.2]),
dass der Aufwand für den vorliegenden Abschreibungsentscheid aufgrund
der Komplexität der Sache in keinem Verhältnis steht zum Aufwand, wel-
cher sich aufgrund einer materiellen Beurteilung der Beschwerdesache er-
geben hätte,
dass folglich auf die Erhebung von Verfahrenskosten zu verzichten ist und
der Beschwerdeführerin der am 18. Oktober 2018 beim Bundesverwal-
tungsgericht eingegangene Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 5‘000.-
zurückzuerstatten ist,
dass von einer Parteientschädigung abgesehen werden kann, wenn die
Kosten verhältnismässig gering sind (Art. 7 Abs. 4 VGKE), und die Vor-
instanz als öffentlich-rechtliche Anstalt des Bundes ohnehin keinen An-
spruch auf eine Parteientschädigung hat (Art. 7 Abs. 3 VGKE),
dass der Vorinstanz ein Doppel der Eingabe der Beschwerdeführerin vom
20. Februar 2019 zur Kenntnisnahme zuzustellen ist.
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Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht:
1.
Das Beschwerdeverfahren wird zufolge Rückzugs als gegenstandslos ge-
worden abgeschrieben.
2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. Der Beschwerdeführerin wird
der geleistete Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 5‘000.- nach Eintritt der
Rechtskraft des vorliegenden Urteils zurückerstattet.
3.
Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.
4.
Dieser Entscheid geht an:
– die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde; Beilage: Formular „Zahl-
adresse“)
– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Gerichtsurkunde; Beilage: Doppel der Ein-
gabe der Beschwerdeführerin vom 20. Februar 2019)
– das Eidgenössische Departement des Innern (Einschreiben)
Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.
Die Einzelrichterin: Der Gerichtsschreiber:
Viktoria Helfenstein Roger Stalder
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Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-
desgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Ange-
legenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 BGG). Die Rechts-
schrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren
Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten.
Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie die be-
schwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG).
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