B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l
T r i b u n a l e am m in i s t r a t i vo f e d e r a l e
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Abteilung III
C-5822/2018
Absch r e i bung sen t s c he i d
vom 1 6 . Ok t o b e r 2 0 1 9
Besetzung
Einzelrichter David Weiss,
Gerichtsschreiber Roland Hochreutener.
Parteien
1. A._______,
2. B._______,
beide vertreten durch Dr. iur. Vincent Augustin, Rechtsan-
walt, Fryberg Augustin Schmid, Quaderstrasse 8, 7000 Chur,
Beschwerdeführerinnen,
gegen
Regierungsrat des Kantons C._______,
Vorinstanz,
Bundesamt für Gesundheit, Direktionsbereich Kranken-
und Unfallversicherung, 3003 Bern,
Beigeladene.
Gegenstand
Krankenversicherung, Nichteintretensentscheid,
Regierungsratsbeschluss vom 11. September 2018.
C-5822/2018
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Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,
dass der Regierungsrat des Kantons C.______ (nachfolgend: Vorinstanz)
mit Beschluss vom 11. September 2018 auf das Gesuch um Genehmigung
des zwischen A._______ und B._______ ausgehandelten Tarifvertrages
vom 7. Februar 2018 nicht eingetreten ist (Beilage 2 zu BVGer act. 1),
dass die Beschwerdeführerinnen, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur.
Vincent Augustin, gegen diesen Beschluss der Vorinstanz mit Eingabe vom
10. Oktober 2018 Beschwerde erhoben haben mit dem Antrag, der ange-
fochtene Beschluss sei aufzuheben und die Vorinstanz sei anzuweisen, auf
das Genehmigungsgesuch betreffend Leistungspauschale der Augenchi-
rurgie für ambulant erbrachte Arztleistungen gemäss KVG ab 1. Januar
2018 einzutreten (BVGer act. 1),
dass die Beschwerdeführerinnen in prozessualer Hinsicht die Sistierung
des Beschwerdeverfahrens bis zum Abschluss des den Kanton D._______
betreffenden Verfahrens C-5123/2018 beantragt haben,
dass die Beschwerdeführerinnen der Aufforderung des Bundesverwal-
tungsgerichts zur Nachreichung der fehlenden Beilagen (Ziff. 3 der Verfü-
gung vom 22. Oktober 2018; BVGer act. 2) mit Eingabe ihres Rechtsver-
treters vom 23. Oktober 2018 nachgekommen sind (BVGer act. 4 samt Bei-
lagen),
dass der mit Zwischenverfügung vom 22. Oktober 2018 eingeforderte Kos-
tenvorschuss in der Höhe von Fr. 5’000.- von den Beschwerdeführerinnen
am 24. Oktober 2018 geleistet worden ist (BVGer act. 2 und 5),
dass die Vorinstanz und das Bundesamt für Gesundheit (BAG) mit Verfü-
gung vom 1. November 2018 aufgefordert worden sind, bis zum 21. No-
vember 2018 eine auf den Sistierungsantrag der Beschwerdeführerinnen
beschränkte Vernehmlassung einzureichen (BVGer act. 8),
dass sowohl die Vorinstanz als auch das BAG der Sistierung des Be-
schwerdeverfahrens bis zur Entscheidung im Parallelverfahren C-
5123/2018 zugestimmt haben (BVGer act. 9 und 10),
dass das Bundesverwaltungsgericht das Beschwerdeverfahren C-
5821/2018 bis zum Vorliegen eines Entscheids im Beschwerdeverfahren
C-5123/2018 sistiert hat (Verfügung vom 22, November 2018; BVGer
act. 11),
C-5822/2018
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dass das Bundesverwaltungsgericht mit Grundsatzurteil vom 4. Juli 2019
im genannten Parallelverfahren entschieden und die Beschwerde der Be-
schwerdeführerinnen abgewiesen hat,
dass das Bundesverwaltungsgericht mit Verfügung vom 20. September
2019 die Sistierung des Beschwerdeverfahrens C-5822/2018 aufgehoben
und die Beschwerdeführerinnen eingeladen hat, bis zum 21. Oktober 2019
eine Stellungnahme einzureichen bzw. dem Bundesverwaltungsgericht
mitzuteilen, ob sie an der Beschwerde festhalten oder den Beschwerde-
rückzug mitteilen möchten (BVGer act. 12),
dass der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerinnen die Beschwerde –
unter Hinweis auf den genannten Entscheid im Parallelverfahren – mit Ein-
gabe vom 8. Oktober 2019 zurückgezogen und das Bundesverwaltungs-
gericht um Abschreibung des Verfahrens ersucht hat,
dass das Beschwerdeverfahren daher im einzelrichterlichen Verfahren als
durch Rückzug gegenstandslos geworden abzuschreiben ist (Art. 23
Abs. 1 Bst. a VGG),
dass die Verfahrenskosten in der Regel jener Partei auferlegt werden,
deren Verhalten die Gegenstandslosigkeit bewirkt hat (Art. 5 des
Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen
vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]),
dass die bisher aufgelaufenen Verfahrenskosten von Fr. 1’000.- den
Beschwerdeführerinnen aufzuerlegen sind,
dass dieser Betrag dem geleisteten Kostenvorschuss zu entnehmen, und
der Restbetrag von Fr. 4'000.- den Beschwerdeführerinnen zurückzuerstat-
ten ist,
dass bei diesem Verfahrensausgang keine Parteientschädigungen zuzu-
sprechen sind (vgl. Art. 64 Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 7 Abs. 3 VGKE),
dass die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das
Bundesgericht gegen Entscheide auf dem Gebiet der Krankenversiche-
rung, die das Bundesverwaltungsgericht gestützt auf Art. 33 Bst. i VGG in
Verbindung mit Art. 53 Abs. 1 KVG getroffen hat, gemäss Art. 83 Bst. r des
Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BGG, SR 173.110) unzuläs-
sig und das vorliegende Urteil somit endgültig ist,
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dass für das Dispositiv auf die nächste Seite zu verweisen ist.
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Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht:
1.
Das Beschwerdeverfahren wird zufolge Rückzugs der Beschwerde als ge-
genstandslos geworden abgeschrieben.
2.
Die Verfahrenskosten von Fr. 1’000.- werden den Beschwerdeführerinnen
auferlegt. Dieser Betrag wird dem geleisteten Kostenvorschuss entnom-
men, und der Restbetrag von Fr. 4'000.– wird den Beschwerdeführerinnen
zurückerstattet.
3.
Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.
4.
Dieser Entscheid geht an:
– die Beschwerdeführerinnen (Gerichtsurkunde; Beilage: Formular Zahl-
adressse)
– die Vorinstanz (Ref-Nr. RRB vom 11.9.2018; Gerichtsurkunde; Beilage:
Doppel des Beschwerderückzugs vom 08.10.2019)
– das Bundesamt für Gesundheit (Einschreiben)
Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:
David Weiss Roland Hochreutener
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