Abtei lung II I
C-5823/2007
{T 0/2}
U r t e i l v o m 1 6 . J a n u a r 2 0 0 8
Richter Eduard Achermann (Vorsitz),
Richter Stefan Mesmer, Richter Michael Peterli,
Gerichtsschreiber Daniel Stufetti.
B._______ GmbH
Beschwerdeführerin,
gegen
Stiftung Auffangeinrichtung BVG,
Zweigstelle Deutschschweiz, Binzstrasse 15,
Postfach 2855, 8022 Zürich,
Vorinstanz.
Zwangsanschluss BVG.
B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t
T r i b u n a l a d m i n i s t r a t i f f é d é r a l
T r i b u n a l e a m m i n i s t r a t i v o f e d e r a l e
T r i b u n a l a d m i n i s t r a t i v f e d e r a l
Besetzung
Parteien
Gegenstand
C-5823/2007
Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt:
dass die Stiftung Auffangeinrichtung BVG (Vorinstanz) die B._______
GmbH (Beschwerdeführerin) mit Verfügung vom 8. Januar 2007 unter
Kostenfolge zwangsweise rückwirkend per 1. Januar 2001 der Stiftung
Auffangeinrichtung BVG anschloss, die Vorinstanz diese Verfügung
indes am 17. August 2007 dahingehend abänderte, dass der
Zwangsanschluss rückwirkend per 1. Januar 2000 gilt,
dass die Beschwerdeführerin am 30. August 2007 gegen die
Verfügung vom 17. August 2007 Beschwerde beim Bundesverwal-
tungsgericht erhob und den vom Bundesverwaltungsgericht verlangten
Kostenvorschuss von Fr. 800.- einbezahlte,
dass sich die Zuständigkeit des Bundesverwaltungsgerichts gemäss
Art. 31 und 33 Bst. h des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni
2005 (VGG, SR 173.32) i.V.m. Art. 60 Abs. 2bis des Bundesgesetzes
vom 25. Juni 1982 über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und
Invalidenvorsorge (BVG, SR 831.40) ergibt, sofern wie hier keine
Ausnahme nach Art. 32 VGG gegeben ist,
dass der mit der Verfügung vom 8. Januar 2007 verfügte
Zwangsanschluss nicht an sich streitig ist, sondern bloss der
Zeitpunkt, ab welchem der Zwangsanschluss gilt, und die
Beschwerdeführerin hinsichtlich dieses Zeitpunkts, wie in der
festgehaltenen Verfügung vom 8. Januar 2007 den 1. Januar 2001, die
Vorinstanz in der angefochtenen Verfügung dagegen den 1. Januar
2000 als massgeblich erachtete,
dass sich die Vorinstanz in ihrer Vernehmlassung vom 16. November
2007 der Rechtsauffassung der Beschwerdeführerin anschloss und
entsprechend Gutheissung der Beschwerde beantragte, wozu sich die
Beschwerdeführerin nicht mehr äusserte,
dass die Vernehmlassung der Vorinstanz begründet ist und für das
Bundesverwaltungsgericht nichts dagegen spricht, dem Antrag der
Vorinstanz zu entsprechen, das heisst die Beschwerde indes
gutzuheissen und die Verfügung vom 17. August 2007 aufzuheben,
womit wieder die Verfügung vom 8. Januar 2007 gilt,
Seite 2
C-5823/2007
dass der unterliegenden Vorinstanz keine Verfahrenskosten
aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 2 des Bundesgesetzes vom
20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR
172.021),
dass der Beschwerdeführerin der von ihr einbezahlte Kostenvorschuss
zurück zu erstatten ist, wozu sie dem Bundesverwaltungsgericht
mittels beigelegtem Formular mitzuteilen hat, wie der Kostenvorschuss
zurück zu erstatten ist, und dass der Beschwerdeführerin, der durch
die Beschwerdeführung keine notwendigen und verhältnismässig
hohen Kosten erwachsen sind, keine Parteientschädigung
zuzusprechen ist (Art. 64 Abs. 1 VwVG),
Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht:
1.
Die Beschwerde wird gutgeheissen und die Verfügung vom
17. August 2007 aufgehoben.
2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben, und der Beschwerdefüh-
rerin wird keine Parteientschädigung zugesprochen. Der Beschwerde-
führerin wird der von ihr einbezahlte Kostenvorschuss von Fr. 800.- zu-
rück erstattet.
3.
Diese Verfügung geht an:
- die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde; Beilage: Formular Rück-
erstattung)
- die Vorinstanz (Ref-Nr. [...]; Gerichtsurkunde)
- das Bundesamt für Sozialverischerungen
Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.
Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber:
Eduard Achermann Daniel Stufetti
Seite 3
C-5823/2007
Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim
Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in
öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff.
und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR
173.110]). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit
Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der
angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie der
Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BGG).
Versand:
Seite 4