Abtei lung II I
C-6175/2008
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U r t e i l v o m 3 . M ä r z 2 0 0 9
Richterin Franziska Schneider (Vorsitz),
Richter Vito Valenti, Richterin Madeleine Hirsig,
Gerichtsschreiberin Susanne Genner.
R._______ AG,
Beschwerdeführerin,
gegen
Stiftung Auffangeinrichtung BVG,
Vorinstanz.
Beitragsverfügung und Aufhebung Rechtsvorschlag vom
25. August 2008.
B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t
T r i b u n a l a d m i n i s t r a t i f f é d é r a l
T r i b u n a l e a m m i n i s t r a t i v o f e d e r a l e
T r i b u n a l a d m i n i s t r a t i v f e d e r a l
Besetzung
Parteien
Gegenstand
C-6175/2008
Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,
dass die Vorinstanz die Beschwerdeführerin mit Beitragsverfügung
vom 25. August 2008 (Beschwerdebeilage 1) zur Bezahlung von
Fr. 267.10 zuzüglich Verfügungs- und Verwaltungskosten von
Fr. 525.00 verpflichtet hat,
dass die Beschwerdeführerin gegen diese Verfügung am 25. Septem-
ber 2008 Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht eingereicht hat
mit dem Antrag, die Beitragsverfügung vom 25. August 2008 sei aufzu-
heben,
dass die Beschwerdeführerin in der Beschwerde vom 25. September
2008 geltend gemacht hat, es sei nicht nachvollziehbar, warum bei ei-
nem Kontostand von Fr. 9'929.00 zu ihren Gunsten ein Betreibungsbe-
gehren gestellt worden sei,
dass die Beschwerdeführerin zum Beweis die Beitragsabrechnung der
Vorinstanz vom 21. August 2008 (Beschwerdebeilage 8), umfassend
den Zeitraum vom 1. Januar 2007 bis 30. September 2008, eingereicht
hat,
dass die Beschwerdeführerin zudem geltend gemacht hat, die Vorin-
stanz habe sie mit Schreiben vom 15. August 2008 (Beschwerdebeila-
ge 6) aufgefordert, bis zum 30. August 2008 eine Begründung für die
Erhebung des Rechtsvorschlags anzugeben, habe jedoch bereits am
25. August 2008 die angefochtene Verfügung erlassen,
dass die Vorinstanz mit Vernehmlassung vom 27. Oktober 2008 bean-
tragt hat, die Beschwerde sei gutzuheissen, "unter Kosten- und Ent-
schädigungsfolgen zu Lasten der Beklagten",
dass die Vorinstanz den Antrag auf Gutheissung der Beschwerde da-
mit begründet hat, aufgrund der nachträglich gemeldeten Mutationen
sei per 21. August 2008 eine Prämiengutschrift in der Höhe von
Fr. 14'807.00 erstellt worden, so dass die Zahlungsverfügung und die
Betreibung hinfällig sei,
dass das Bundesverwaltungsgericht gemäss Art. 31 des Verwaltungs-
gerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) in Verbindung
mit Art. 33 Bst. h VGG und Art. 60 Abs. 2bis des Bundesgesetzes vom
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25. Juni 1982 über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invali-
denvorsorge (BVG, SR 831.40) für die Behandlung der vorliegenden
Beschwerde zuständig ist,
dass die Beschwerdeführerin und die Vorinstanz übereinstimmend die
Gutheissung der Beschwerde beantragen,
dass in der Beitragsabrechnung der Vorinstanz vom 21. August 2008
(Beschwerdebeilage 8) der Saldo des Prämienkontos unter Vorbehalt
laufender Verbuchungen mit Fr. 9'929.00 angegeben ist,
dass somit feststeht, dass sich die Beschwerdeführerin im Zeitpunkt
des Erlasses der angefochtenen Verfügung nicht im Zahlungsrück-
stand befunden hat,
dass das Bundesverwaltungsgericht aufgrund der Akten keine Veran-
lassung hat, von den Anträgen der Parteien auf Gutheissung der Be-
schwerde abzuweichen,
dass die Beschwerde demnach gutzuheissen und die angefochtene
Verfügung aufzuheben ist,
dass der Beschwerdeführerin keine Verfahrenskosten aufzuerlegen
sind, da sie in diesem Verfahren vollumfänglich obsiegt (Art. 63 Abs. 1
des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungs-
verfahren [VwVG, SR 172.021] e contrario),
dass auch der unterliegenden Vorinstanz keine Verfahrenskosten auf-
zuerlegen sind (Art. 63 Abs. 2 VwVG),
dass der nicht vertretenen Beschwerdeführerin gemäss Art. 7 Abs. 4
des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschä-
digungen vor dem Bundesverwaltungsgericht (VGKE, SR 173.320.2)
keine Parteientschädigung zuzusprechen ist, da aus den Akten nicht
ersichtlich ist, dass ihr anderweitige notwendige Kosten erwachsen
wären.
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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:
1.
Die Beschwerde wird gutgeheissen, und die Verfügung vom 25. August
2008 wird aufgehoben.
2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben, und es wird keine Partei-
entschädigung zugesprochen.
3.
Dieses Urteil geht an:
- die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde)
- die Vorinstanz (Gerichtsurkunde)
- das Bundesamt für Sozialversicherungen
Die vorsitzende Richterin: Die Gerichtsschreiberin:
Franziska Schneider Susanne Genner
Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim
Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff.
und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR
173.110]). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und
hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und
die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Be-
weismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in Händen
hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BGG).
Versand:
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