B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l
T r i b u n a l e am m in i s t r a t i vo f e d e r a l e
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l
Abteilung III
C-6188/2017
Ur t e i l vom 2 0 . D e z embe r 2 0 1 7
Besetzung
Einzelrichter Daniel Stufetti,
Gerichtsschreiberin Anna Wildt.
Parteien
M._______,
vertreten durch lic. iur. Gojko Reljic,
Rechtsberatung für Ausländer Go-Re-Ma,
Kantonsstrasse 24, Postfach 238, 7302 Landquart,
Beschwerdeführer,
gegen
IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA, Ave-
nue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 1211 Genf 2,
Vorinstanz.
Gegenstand
Invalidenversicherung, Anspruch auf eine Invalidenrente,
Neuanmeldung nach Abweisung eines Leistungsbegehrens,
Verfügung der IVSTA vom 26. September 2017.
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Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,
dass die IV-Stelle für Versicherte im Ausland (nachfolgend: IVSTA oder Vo-
rinstanz) mit Verfügung vom 26. September 2017 auf die Neuanmeldung
von M._______, geboren am (…….) (nachfolgend: Beschwerdeführer),
vom 23. Dezember 2016 nicht eintrat, mit der Begründung, das vorliegende
Gesuch könne – nach Ablehnung eines ersten und zweiten Gesuchs we-
gen fehlender rentenbegründender Invalidität (rechtskräftige Verfügungen
vom 5. September 2005 und vom 22. März 2010) und nach Nichteintreten
auf ein drittes und ein viertes Gesuch (rechtskräftige Verfügungen vom 18.
Juni 2012 und vom 5. Dezember 2014) – nicht geprüft werden, weil nicht
glaubhaft gemacht worden sei, dass sich der Grad der Invalidität in einer
für den Anspruch erheblichen Weise geändert habe (Akten im Beschwer-
deverfahren [nachfolgend: BVGer act.], Beilage zu BVGer act. 1),
dass der Beschwerdeführer – handelnd durch den rubrizierten Rechtsver-
treter – die Verfügung vom 26. September 2017 mit Beschwerde vom 1.
November 2017 beim Bundesverwaltungsgericht anfocht und beantragte,
die Verfügung sei aufzuheben und ihm sei ab 1. Dezember 2013 eine
ganze Invalidenrente zuzusprechen (BVGer act. 1),
dass gemäss Art. 31 VGG das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden
gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG beurteilt, sofern – wie hier – keine
Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt,
dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten,
dass Verfügungen der IVSTA im Bereich von IV-Leistungen vor dem Bun-
desverwaltungsgericht anfechtbar sind (Art. 33 Bst. d VGG; Art. 69 Abs. 1
Bst. b IVG),
dass der Beschwerdeführer mit Zwischenverfügung vom 8. Novem-
ber 2017 zur Leistung eines Kostenvorschusses bis zum 11. Dezember
2017 aufgefordert wurde, ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten
werde (BVGer act. 2),
dass diese Zwischenverfügung dem Rechtsvertreter des Beschwerdefüh-
rers per Einschreiben mit Rückschein am 9. November 2017 in der
Schweiz zugestellt worden ist (BVGer act. 3),
dass der Beschwerdeführer den Vorschuss innert der gesetzten Frist nicht
geleistet hat (BVGer act. 4),
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dass somit androhungsgemäss und im einzelrichterlichen Verfahren auf
die Beschwerde nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG),
dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können,
wenn Gründe in der Sache oder in der Person der Partei es als
unverhältnismässig erscheinen lassen, diese der Partei aufzuerlegen
(Art. 6 Bst. b des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und
Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR
173.320.2]),
dass der obsiegenden Vorinstanz keine Parteientschädigung zuzuspre-
chen ist (Art. 7 Abs. 2 VGKE).
(Dispositiv nächste Seite)
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Seite 4
Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.
3.
Es wird keine Parteientschädigung ausgerichtet.
4.
Dieses Urteil geht an:
– den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde)
– die Vorinstanz (Ref-Nr. _______; Einschreiben)
– das Bundesamt für Sozialversicherungen
Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.
Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:
Daniel Stufetti Anna Wildt
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Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-
desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-
rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100
BGG). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe
der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Ent-
scheid und die Beweismittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Hän-
den hat, beizulegen (Art. 42 BGG).
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