B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l
T r i b u n a l e am m in i s t r a t i vo f e d e r a l e
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l
Abteilung III
C-6279/2018
Ur t e i l vom 4 . J anua r 2 0 1 9
Besetzung
Einzelrichter David Weiss,
Gerichtsschreiberin Tania Sutter.
Parteien
A._______, (Deutschland),
Beschwerdeführerin,
gegen
IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
Vorinstanz.
Gegenstand
Invalidenversicherung, Nichteintretensverfügung
der IVSTA vom 27. September 2018.
C-6279/2018
Seite 2
Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,
dass die IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA (nachfolgend: Vor-
instanz) mit Verfügung vom 27. September 2018 auf das Gesuch vom
28. Oktober 2016 von A._______ (nachfolgend: Beschwerdeführerin) um
Leistungen der schweizerischen Invalidenversicherung gestützt auf Art. 87
Abs. 3 IVV (SR 831.201) nicht eingetreten ist,
dass die Beschwerdeführerin diese Verfügung mit Beschwerde vom
23. Oktober 2018, welche von der Vorinstanz mit Eingabe vom 2. Novem-
ber 2018 dem Bundesverwaltungsgericht überwiesen worden ist, ange-
fochten hat (Akten im Beschwerdeverfahren [BVGer act.] 1 f.),
dass gemäss Art. 31 VGG das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden
gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG beurteilt, sofern keine Ausnahme
nach Art. 32 VGG vorliegt,
dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten,
dass Verfügungen der Vorinstanz im Bereich der Invalidenversicherung vor
Bundesverwaltungsgericht anfechtbar sind,
dass die Beschwerdeführerin mit Zwischenverfügung vom 15. November
2018 zur Leistung eines Kostenvorschusses von Fr. 800.– bis zum 17. De-
zember 2018 aufgefordert worden ist, ansonsten auf das Rechtsmittel
unter Kostenfolge nicht eingetreten werde (BVGer act. 3),
dass die Zwischenverfügung vom 15. November 2018 der Beschwerdefüh-
rerin gemäss Rückschein der Post am 17. November 2018 zugestellt wor-
den ist (BVGer act. 4),
dass die Beschwerdeführerin den Vorschuss innert der gesetzten Frist
nicht geleistet hat (BVGer act. 5),
dass somit androhungsgemäss und im einzelrichterlichen Verfahren auf
die Beschwerde nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG),
dass keine Verfahrenskosten zu erheben und keine Parteientschädigun-
gen zu gewähren sind (vgl. Art. 6 Bst. b und Art. 7 Abs. 1 und 3 des Regle-
ments vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor
dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]).
C-6279/2018
Seite 3
Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben und keine Parteientschädigun-
gen zugesprochen.
3.
Dieses Urteil geht an:
– die Beschwerdeführerin (Einschreiben mit Rückschein)
– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Einschreiben)
– das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben)
Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:
David Weiss Tania Sutter
Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-
desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-
rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100
BGG). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe
der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Ent-
scheid und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Par-
tei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG).
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