B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l
T r i b u n a l e am m in i s t r a t i vo f e d e r a l e
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l
Abteilung III
C-6405/2018
Ur t e i l vom 4 . J anua r 2 0 1 9
Besetzung
Einzelrichter David Weiss,
Gerichtsschreiberin Tania Sutter.
Parteien
A._______, (Serbien),
vertreten durch lic. iur. Gojko Reljic,
Beschwerdeführerin,
gegen
IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
Vorinstanz.
Gegenstand
Invalidenversicherung,
Nichteintretensverfügung der IVSTA vom 21. August 2018.
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Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,
dass die IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA (nachfolgend: Vor-
instanz) mit Verfügung vom 21. August 2018 auf das Gesuch vom 22. Mai
2017 von A._______ (nachfolgend: Beschwerdeführerin) um Leistungen
der schweizerischen Invalidenversicherung nicht eingetreten ist,
dass die Beschwerdeführerin diese Verfügung mit Beschwerde vom
22. August 2018 beim Bundesverwaltungsgericht angefochten hat (Akten
im Beschwerdeverfahren [BVGer act.] 1 f.),
dass gemäss Art. 31 VGG das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden
gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG beurteilt, sofern keine Ausnahme
nach Art. 32 VGG vorliegt,
dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten,
dass Verfügungen der Vorinstanz im Bereich der Invalidenversicherung vor
Bundesverwaltungsgericht anfechtbar sind,
dass die Beschwerdeführerin mit Zwischenverfügung vom 14. November
2018 zur Leistung eines Kostenvorschusses von Fr. 800.– bis zum 14. De-
zember 2018 aufgefordert wurde, ansonsten auf das Rechtsmittel unter
Kostenfolge nicht eingetreten werde (BVGer act. 3),
dass die Zwischenverfügung vom 14. November 2018 dem Vertreter der
Beschwerdeführerin gemäss Rückschein der Post am 15. November 2018
zugestellt worden ist (BVGer act. 5),
dass mit Instruktionsverfügung vom 22. November 2018 ausdrücklich auf
die Zwischenverfügung vom 14. November 2018 verwiesen worden ist
(BVGer act. 7),
dass die Beschwerdeführerin den Vorschuss innert der gesetzten Frist
nicht geleistet hat (BVGer act. 8),
dass der Antrag um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege erst mit
Stellungnahme vom 20. Dezember 2018 gestellt worden ist, mithin nach
Ablauf der Frist für die Bezahlung des Kostenvorschusses, und demnach
verspätet erfolgt ist (BVGer act. 9),
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Seite 3
dass somit androhungsgemäss und im einzelrichterlichen Verfahren auf
die Beschwerde nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG),
dass keine Verfahrenskosten zu erheben und keine Parteientschädigun-
gen zu gewähren sind (vgl. Art. 6 Bst. b und Art. 7 Abs. 1 und 3 des Regle-
ments vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor
dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]).
Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben und keine Parteientschädigun-
gen zugesprochen.
3.
Dieses Urteil geht an:
– die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde)
– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Einschreiben)
– das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben)
Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.
Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:
David Weiss Tania Sutter
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Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-
desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-
rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100
BGG). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe
der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Ent-
scheid und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Par-
tei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG).
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