B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l
T r i b u n a l e am m in i s t r a t i vo f e d e r a l e
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Abteilung III
C-6667/2018
Absch r e i bung sen t s c he i d
vom 9 . J anua r 2 0 1 9
Besetzung
Einzelrichter Daniel Stufetti,
Gerichtsschreiberin Marion Sutter.
Parteien
1. A.________,
2. B.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Schweizerische Ausgleichskasse SAK,
Avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 1211 Genf 2,
Vorinstanz.
Gegenstand
Alters- und Hinterlassenenversicherung, Rückerstattung der
unrechtmässig ab dem 1. Juli 2018 bezogenen Altersrente
des am 18. Juni 2017 verstorbenen C.________ sel.; Ein-
spracheentscheide SAK, beide vom 22. Juni 2018.
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Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,
dass die Schweizerische Ausgleichskasse SAK (nachfolgend: Vorinstanz)
mit ihren Einspracheentscheiden je vom 22. Juni 2018 (Beilagen zu
BVGer-act. 1) die Verfügungen vom 31. August 2017 (betreffend
A.________; siehe act. 47) respektive vom 14. September 2017 (betref-
fend (…) [recte: B.________]; siehe act. 51), mit welchen sie den beiden
Brüdern jeweils eine Rückerstattungspflicht betreffend der von ihrem ver-
storbenen Vater C.________, sel., zu Unrecht bezogenen Leistungen der
Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV) auflegt hatte,
dass A.________ (nachfolgend: Beschwerdeführer 1) sowie B.________
(nachfolgend: Beschwerdeführer 2) diese Einspracheentscheide mit Ein-
gaben vom 10. Juni 2018 respektive vom 6. Juli 2018 bei der Vorinstanz
angefochten haben (BVGer-act. 1),
dass die Vorinstanz dem Bundesverwaltungsgericht mit Schreiben vom
22. November 2018 beide Eingaben übermittelte und gleichzeitig darauf
hinwies, dass sie bereit sei, die angefochtenen Einspracheentscheide in
Wiedererwägung zu ziehen und ersatzlos aufzuheben (BVGer-act. 2),
dass die Vorinstanz mit Vernehmlassung vom 7. Dezember 2018 erneut
darauf hinwies, dass sie die angefochtenen Einspracheentscheide in Wie-
dererwägung ziehen und ersatzlos aufheben sowie damit gegenüber den
Beschwerdeführern auf die Rückerstattungsforderung verzichten werde,
und beantragte, das Beschwerdeverfahren sei als gegenstandslos gewor-
den abzuschreiben (BVGer-act. 8),
dass die Vorinstanz mit den beiden Wiedererwägungsverfügungen je vom
19. Dezember 2018, lautend jeweils auf den Beschwerdeführer 1 sowie
den Beschwerdeführer 2, auf ihre Rückforderungsverfügungen vollumfäng-
lich (in der Höhe von je Fr. 1‘955.–) verzichtet sowie die angefochtenen
Einspracheentscheide und die Verfügungen vom 22. Juni 2018 sowie vom
31. August 2017 wiedererwägungsweise aufgehoben hat (BVGer-act. 9 f.),
dass gemäss Art. 31 VGG das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden
gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG beurteilt, sofern keine Ausnahme
nach Art. 32 VGG vorliegt,
dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten,
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dass Verfügungen der Vorinstanz im Bereich der Rückforderung von Ver-
sicherungsleistungen vor Bundesverwaltungsgericht anfechtbar sind (Art.
85bis AHVG),
dass die Vorinstanz in Anwendung von Art. 53 Abs. 3 ATSG ihren ursprüng-
lichen Entscheid in Wiedererwägung ziehen kann,
dass vorliegend mit den Wiedererwägungsverfügungen vom 19. Dezember
2018 den Anträgen der Beschwerdeführer vollumfänglich entsprochen
wird, deren schutzwürdiges Interesse an der Beschwerde damit nachträg-
lich wegefallen ist, sodass die Beschwerden gegenstandslos geworden
sind (vgl. Art. 58 Abs. 3 VwVG),
dass das vorliegende Beschwerdeverfahren daher im einzelrichterlichen
Verfahren als durch Wiedererwägung gegenstandslos geworden abzu-
schreiben ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. a VGG),
dass die Verfahrenskosten in der Regel jener Partei auferlegt werden, de-
ren Verhalten die Gegenstandslosigkeit bewirkt hat (Art. 5 des Reglements
vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bun-
desverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]),
dass Vorinstanzen oder beschwerdeführenden und unterliegenden Bun-
desbehörden indessen keine Verfahrenskosten auferlegt werden (Art. 63
Abs. 2 VwVG),
dass im vorliegenden Fall daher keine Verfahrenskosten zu erheben sind,
dass von einer Parteientschädigung abgesehen werden kann, wenn die
Kosten verhältnismässig gering sind (Art. 7 Abs. 4 VGKE).
(Das Dispositiv folgt auf der nächsten Seite.)
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Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht:
1.
Das Beschwerdeverfahren wird als gegenstandslos geworden abgeschrie-
ben.
2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.
3.
Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.
4.
Dieser Entscheid geht an:
– die Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde)
– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Einschreiben)
– das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben)
Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.
Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:
Daniel Stufetti Marion Sutter
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Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-
desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-
rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100
BGG). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe
der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Ent-
scheid und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Par-
tei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG).
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