B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l
T r i b u n a l e am m in i s t r a t i vo f e d e r a l e
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l
Abteilung III
C-6771/2019
Ur t e i l vom 2 . M ä r z 2 0 2 0
Besetzung
Einzelrichterin Viktoria Helfenstein,
Gerichtsschreiber Roger Stalder.
Parteien
A._______, Deutschland,
Beschwerdeführer,
gegen
IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
Avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 1211 Genf 2,
Vorinstanz.
Gegenstand
Invalidenversicherung, Rentenanspruch (Auszahlung der IV-
Rentennachzahlung), Verfügung vom 21. November 2019.
C-6771/2019
Seite 2
Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,
dass die Invalidenversicherungs-Stelle für Versicherte im Ausland (im Fol-
genden: IVSTA oder Vorinstanz) am 21. November 2019 eine Verfügung
erlassen hat, mit welcher sie A._______ (im Folgenden: Versicherter oder
Beschwerdeführer) eine Nachzahlung von Invalidenrenten in der Höhe von
Fr. 4'773.- gewährt hat,
dass der Versicherte hiergegen beim Bundesverwaltungsgericht mit Ein-
gabe vom 20. Dezember 2019 (Poststempel) Beschwerde erhoben und
sinngemäss die Aufhebung der Verfügung vom 21. November 2019 bean-
tragt hat, weil er insbesondere mit der Höhe der Nachzahlung nicht einver-
standen sei,
dass der Beschwerdeführer unter Hinweis auf die Säumnisfolgen (Nicht-
eintreten auf die Beschwerde) mit Zwischenverfügung vom 30. Dezember
2019 aufgefordert worden ist, bis zum 3. Februar 2020 einen Kostenvor-
schuss von Fr. 800.- in der Höhe der mutmasslichen Verfahrenskosten zu
leisten,
dass die Zwischenverfügung vom 30. Dezember 2019 gemäss Sendungs-
verfolgung der Deutschen Post am 4. Januar 2020 (Sendungsnummer:
[…]) zugestellt worden ist,
dass der Beschwerdeführer den Kostenvorschuss weder innert der gesetz-
ten Frist noch bis heute geleistet hat,
dass somit androhungsgemäss und im einzelrichterlichen Verfahren auf
die Beschwerde nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b des Bundesge-
setzes über das Bundesverwaltungsgericht vom 17. Juni 2005 [VGG; SR
173.32]),
dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können,
wenn Gründe in der Sache oder in der Person der Partei es als unverhält-
nismässig erscheinen lassen, diese der Partei aufzuerlegen (Art. 6 Bst. b
des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigun-
gen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]),
dass auf die Erhebung von Verfahrenskosten vorliegend zu verzichten ist
und bei diesem Ausgang kein Anspruch auf eine Parteientschädigung be-
steht.
C-6771/2019
Seite 3
Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.
3.
Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.
4.
Dieses Urteil geht an:
– den Beschwerdeführer (Einschreiben mit Rückschein)
– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Einschreiben)
– das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben)
Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.
Die Einzelrichterin: Der Gerichtsschreiber:
Viktoria Helfenstein Roger Stalder
C-6771/2019
Seite 4
Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-
desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-
rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100
BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten
Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der
Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder
konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die
Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren,
deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu
enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit
sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42
BGG).
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