B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l
T r i b u n a l e am m in i s t r a t i vo f e d e r a l e
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l
Abteilung III
C-6913/2018
Ur t e i l vom 1 2 . M ä r z 2 0 1 9
Besetzung
Einzelrichter Daniel Stufetti,
Gerichtsschreiberin Karin Wagner.
Parteien
S._______,
vertreten durch lic. iur. Bekim Mustafi, Neosana AG,
Baslerstrasse 60, 8048 Zürich,
Beschwerdeführer,
gegen
IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
Avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 1211 Genf 2,
Vorinstanz.
Gegenstand
Invalidenversicherung, Neuanmeldung, Abweisung des Leis-
tungsbegehrens, Verfügung IVSTA vom 26. Oktober 2018.
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Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,
dass die IV-Stelle für Versicherte im Ausland (IVSTA oder Vorinstanz) mit
Verfügung vom 26. Oktober 2018 das Begehren von S._______ (Be-
schwerdeführer) auf Leistungen der schweizerischen Invalidenversiche-
rung (IV) abgewiesen hat (Akten im Beschwerdeverfahren [BVGer act.],
Beilage zu BVGer act. 1 Beilage 2),
dass der Beschwerdeführer durch seinen Rechtsvertreter diese Verfügung
mit Beschwerde vom 4. Dezember 2018 beim Bundesverwaltungsgericht
anfechten liess (BVGer act. 1),
dass gemäss Art. 31 VGG das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden
gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG beurteilt, sofern - wie hier - keine
Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt,
dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten,
dass Verfügungen der IVSTA im Bereich von IV-Rentenansprüchen vor
dem Bundesverwaltungsgericht anfechtbar sind,
dass der Beschwerdeführer mit Zwischenverfügung vom 11. Dezember
2018 zur Zahlung eines Kostenvorschusses von Fr. 800.- bis zum 28. Ja-
nuar 2019 aufgefordert wurde, verbunden mit der Androhung, bei nicht
fristgemässer Bezahlung werde auf die Beschwerde nicht eingetreten
(BVGer act. 2),
dass diese Zwischenverfügung dem Beschwerdeführer am 13. Dezember
2018 zugestellt wurde (BVGer act. 3),
dass gemäss Art. 21 Abs. 3 VwVG die Frist für die Zahlung eines Kosten-
vorschusses gewahrt ist, wenn der Betrag rechtzeitig zu Gunsten der Be-
hörde der Schweizerischen Post übergeben oder einem Post- oder Bank-
konto in der Schweiz belastet worden ist,
dass der einverlangte Kostenvorschuss am 1. Februar 2019 bei der Ge-
richtskasse eingegangen ist (BVGer act. 4, vgl. Buchungsbeleg PostFi-
nance AG BVGer act. 5),
dass der Kostenvorschuss vorliegend einen Tag nach Ablauf der angesetz-
ten Frist dem Konto des Gerichts gutgeschrieben wurde, woraus jedoch
noch nichts für die Verspätung der Vorschussleistung abzuleiten ist (vgl.
BGE 143 IV 5 E. 2.6; 139 II 364 E. 3.2), weshalb der Beschwerdeführer mit
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Instruktionsverfügung vom 6. Februar 2019, aufgefordert wurde, die recht-
zeitige Vorschussleistung nachzuweisen, verbunden mit der Androhung,
bei unbenutztem Ablauf der Frist werde über die Rechtzeitigkeit der Zah-
lung des Kostenvorschusses aufgrund der Akten entschieden (BVGer act.
7),
dass diese Instruktionsverfügung dem Beschwerdeführer am 7. Februar
2019 zugestellt wurde (BVGer act. 7),
dass der Beschwerdeführer sich innert er angesetzten First nicht verneh-
men liess, und den angeforderten Nachweis auch nicht erbrachte,
dass demzufolge kein Zweifel daran besteht, dass der Vorschuss nicht in-
nert der gesetzten Frist geleistet wurde,
dass somit androhungsgemäss und im einzelrichterlichen Verfahren auf
die Beschwerde nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG),
dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können,
wenn Gründe in der Sache oder in der Person der Partei es als unverhält-
nismässig erscheinen lassen, diese der Partei aufzuerlegen (Art. 6 Bst. b
des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigun-
gen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]), dass im
vorliegenden Fall auf die Erhebung von Verfahrenskosten zu verzichten ist,
dass der verspätet einbezahlte Kostenvorschuss dem Beschwerdeführer
zurückzuerstatten ist,
dass bei diesem Ausgang des Verfahrens keine Parteientschädigung zu-
zusprechen ist (Art. 64 Abs. 1 VwVG e contrario und Art. 7 Abs. 3 VGKE).
(Es folgt das Urteilsdispositiv)
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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben und es wird keine Parteient-
schädigung ausgerichtet.
3.
Der verspätet geleistete Kostenvorschuss von Fr. 800.- wird dem Be-
schwerdeführer nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Urteils zu-
rückerstattet.
4.
Dieses Urteil geht an:
– den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde)
– die Vorinstanz (Ref-Nr. _______)
– das Bundesamt für Sozialversicherungen
Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:
Daniel Stufetti Karin Wagner
Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-
desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-
rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100
BGG). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe
der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Ent-
scheid und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Par-
tei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG).
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