B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l
T r i b u n a l e am m in i s t r a t i vo f e d e r a l e
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l
Abteilung III
C-7197/2018
Absch r e i bung sen t s c he i d
vom 5 . F eb r u a r 2 0 1 9
Besetzung
Einzelrichter David Weiss,
Gerichtsschreiber Matthias Burri-Küng.
Parteien
A._______, (Deutschland),
Beschwerdeführerin,
gegen
IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
Vorinstanz.
Gegenstand
Invalidenversicherung, Rentenanspruch,
Verfügung der IVSTA vom 30. November 2018.
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Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,
dass die IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA (nachfolgend: Vor-
instanz) A._______ (nachfolgend: Beschwerdeführerin) mit Verfügung vom
30. November 2018 rückwirkend ab 1. Oktober 2016 eine ganze Rente
bzw. mit Wirkung ab 1. Oktober 2017 eine Dreiviertelsrente der Invaliden-
versicherung zugesprochen hat (BVGer act. 1, Beilage),
dass die Beschwerdeführerin diese Verfügung mit Beschwerde vom
18. Dezember 2018 beim Bundesverwaltungsgericht angefochten hat
(BVGer act. 1),
dass die Beschwerdeführerin in ihrer Beschwerdeschrift ausgeführt hat, die
Beschwerde richte sich einzig gegen den Anspruchsbeginn der ganzen In-
validenrente, sie beantrage die rückwirkende Ausrichtung und Nachzah-
lung der ganzen Rente ab 1. Oktober 2015, die Gewährung der Dreivier-
telsrente ab 1. Oktober 2017 bleibe von der Beschwerde unberührt (BVGer
act. 1),
dass die Vorinstanz gestützt auf ein Schreiben der deutschen Rentenver-
sicherung vom 20. Dezember 2018 mit Verfügung vom 8. Januar 2019 auf
ihren Entscheid vom 30. November 2018 zurückgekommen ist und der Be-
schwerdeführerin die Ausrichtung der ganzen Rente rückwirkend ab 1. Ok-
tober 2015 gewährt hat (BVGer act 5, Beilagen),
dass gemäss Art. 31 VGG das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden
gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG beurteilt, sofern keine Ausnahme
nach Art. 32 VGG vorliegt,
dass die Beschwerdeführerin mit Eingabe vom 22. Januar 2019 erklärt hat,
mit der neuen Verfügung der Vorinstanz vom 8. Januar 2019 sei ihrem
Rechtsbegehren vollumfänglich entsprochen worden und das Beschwer-
deverfahren sei daher einzustellen (BVGer act. 7),
dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten,
dass Verfügungen der Vorinstanz im Bereich Invalidenversicherung vor
Bundesverwaltungsgericht anfechtbar sind,
dass die Vorinstanz in Anwendung von Art. 58 VwVG ihren ursprünglichen
Entscheid in Wiedererwägung ziehen kann,
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dass die Beschwerdeinstanz die Behandlung der Beschwerde fortzusetzen
hat, soweit diese durch die neue Verfügung der Vorinstanz nicht gegen-
standslos geworden ist (Art. 58 Abs. 3 VwVG),
dass die Wiedererwägungsverfügung dem Rechtsbegehren der Beschwer-
deführerin vollumfänglich entspricht,
dass das Beschwerdeverfahren daher im einzelrichterlichen Verfahren als
durch Wiedererwägung gegenstandslos geworden abzuschreiben ist
(Art. 23 Abs. 1 Bst. a VGG),
dass die Verfahrenskosten in der Regel jener Partei auferlegt werden, de-
ren Verhalten die Gegenstandslosigkeit bewirkt hat (Art. 5 des Reglements
vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bun-
desverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]),
dass Vorinstanzen oder beschwerdeführenden und unterliegenden Bun-
desbehörden keine Verfahrenskosten auferlegt werden (Art. 63 Abs. 2
VwVG),
dass im vorliegenden Fall keine Verfahrenskosten zu erheben sind,
dass von einer Parteientschädigung abgesehen werden kann, wenn die
Kosten verhältnismässig gering sind (Art. 7 Abs. 4 VGKE),
dass die Beschwerdeführerin, die im vorliegenden Verfahren nicht vertre-
ten war, keine besonderen Auslagen geltend gemacht hat und auch aus
den Akten keine solchen ersichtlich sind,
dass der Beschwerdeführerin somit keine Parteientschädigung zuzuspre-
chen ist.
(Dispositiv auf nächster Seite)
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Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht:
1.
Das Beschwerdeverfahren wird als gegenstandslos geworden abgeschrie-
ben.
2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.
3.
Es wird keine Parteientschädigung ausgerichtet.
4.
Dieser Entscheid geht an:
– die Beschwerdeführerin (Einschreiben mit Rückschein)
– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Einschreiben; Beilage: Doppel der Eingabe
der Beschwerdeführerin vom 22.01.2019)
– das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben)
Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:
David Weiss Matthias Burri-Küng
Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-
desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-
rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100
BGG). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe
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der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Ent-
scheid und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Par-
tei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG).
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