Abtei lung II I
C-7211/2009
{T 0/2}
U r t e i l v o m 1 . D e z e m b e r 2 0 0 9
Richter Alberto Meuli (Vorsitz), Richter Stefan Mesmer,
Richter Francesco Parrino,
Gerichtsschreiber Jean-Marc Wichser.
1. X._______ AG,
2. Y._______ AG,
beide vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur.
Tomas Poledna, Poledna Boss Kurer AG,
Bellerivestrasse 241, Postfach 865, 8034 Zürich,
Beschwerdeführende,
gegen
Bundesamt für Gesundheit BAG,
Schwarzenburgstrasse 165, 3003 Bern,
Vorinstanz.
Neuverlegung der Verfahrenskosten.
B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t
T r i b u n a l a d m i n i s t r a t i f f é d é r a l
T r i b u n a l e a m m i n i s t r a t i v o f e d e r a l e
T r i b u n a l a d m i n i s t r a t i v f e d e r a l
Besetzung
Parteien
Gegenstand
C-7211/2009
Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,
dass das Bundesverwaltungsgericht mit Urteil vom 10. Juli 2007 die
Beschwerden der X._______ AG und der Y._______ AG (nachfolgend
die Beschwerdeführerinnen) einerseits gegen die vom Bundesamt für
Gesundheit (nachfolgend die Vorinstanz) verfügte Nichtgenehmigung
der Prämientarife 2007 vom 29. September 2006 im Verfahren C-
7604/2006 sowie andererseits gegen die vom BAG in dessen Funktion
als Aufsichtsbehörde am 12. Dezember 2006 erteilte Weisung
hinsichtlich einer Informationspflicht im Zusammenhang mit den nicht
genehmigten Prämientarifen 2007 im Verfahren C-627/2007
abgewiesen hat (Dispositivziffer 1) und die Verfahrenskosten von ins-
gesamt Fr. 4'000.-- (für beide Beschwerdeverfahren) den Beschwerde-
führerinnen auferlegt hat, von welchem Betrag diese bereits zuvor
Fr. 3'000.-- als Kostenvorschuss geleistet hatten, womit noch ein zu
bezahlender Saldobetrag von Fr. 1'000.-- verblieb (Dispositivziffer 2),
dass die Beschwerdeführerinnen gegen dieses Urteil beim Bundesge-
richt Beschwerde erhoben haben,
dass das Bundesgericht mit Urteil vom 18. Dezember 2007 die Be-
schwerde gutgeheissen und den Entscheid des Bundesverwaltungsge-
richt vom 10. Juli 2007 aufgehoben hat (Dispositivziffer 1) sowie den
Beschwerdeführerinnen eine Parteientschädigung auch für das Verfah-
ren vor Bundesverwaltungsgericht zugesprochen hat (Dispositivziffer
3),
dass damit noch über die Verteilung der Verfahrenskosten in den verei-
nigten Verfahren C-7604/2006 und C-627/2007 neu zu befinden ist,
dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden kön-
nen, wenn Gründe in der Sache oder in der Person der Partei es als
unverhältnismässig erscheinen lassen, diese der Partei aufzuerlegen
(art. 6 Bst. b des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten
und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR
173.320.2]),
dass dies in casu im Zusammenhang mit der Neuverlegung der Ver-
fahrenskosten der Fall ist und somit im vorliegenden Verfahren keine
Kosten erhoben werden,
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dass hingegen die Verfahrenskosten in den vereinigten Verfahren C-
7604/2006 und C-627/2007 entsprechend dem Ausgang des letzt-
instanzlichen Verfahrens in dem Sinne neu festgelegt werden müssen,
als die nun obsiegenden Beschwerdeführerinnen keine Verfahrenskos-
ten zu tragen haben und somit der von ihnen geleistete Kostenvor-
schuss von insgesamt Fr. 3'000.-- zurückzuerstatten ist,
dass der nun unterliegenden Vorinstanz keine Verfahrenskosten aufer-
legt werden können (Art. 63 Abs. 2 VwVG).
Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:
1.
Für die vereinigten Verfahren C-7604/2006 und C-627/2007 werden
keine Verfahrenskosten erhoben und der von den Beschwerdeführe-
rinnen geleistete Kostenvorschuss von Fr. 3'000.-- wird ihnen zurücker-
stattet.
2.
Für das vorliegende Verfahren werden keine Verfahrenskosten erho-
ben und es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.
3.
Dieses Urteil geht an:
- die Beschwerdeführerinnen (Gerichtsurkunde)
- die Vorinstanz (Gerichtsurkunde)
-
Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.
Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber:
Alberto Meuli Jean-Marc Wichser
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Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim
Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in
öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff.
und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR
173.110]). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und
hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und
die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die
Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in
Händen hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BGG).
Versand:
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