B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l
T r i b u n a l e am m in i s t r a t i vo f e d e r a l e
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l
Abteilung III
C-____/2017
Absch r e i bung sen t s c he i d
vom 1 3 . Augu s t 2 0 1 8
Besetzung
Einzelrichterin Franziska Schneider,
Gerichtsschreiber Roger Stalder.
Parteien
A._______, Philippinen,
Beschwerdeführer,
gegen
Schweizerische Ausgleichskasse SAK, Avenue Edmond-
Vaucher 18, Postfach 3100, 1211 Genf 2,
Vorinstanz.
Gegenstand
Alters- und Hinterlassenenversicherung, Freiwillige Versiche-
rung, Einsprache-Entscheid vom 11. Dezember 2017.
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Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,
dass die schweizerische Ausgleichskasse (im Folgenden: SAK oder Vor-
instanz) am 11. Dezember 2017 einen Entscheid erlassen hat, mit welchem
die Einsprache von A._______ gegen die Abweisung des Beitrittsgesuchs
vom 21. September 2017 abgewiesen worden ist,
dass A._______ mit seiner E-Mail vom 10. Dezember 2017 einen Tag vor
Erlass des Einsprache-Entscheids am 11. Dezember 2017 an die SAK ge-
langt ist,
dass er in dieser E-Mail den Sachverhalt geschildert sowie Fragen aufge-
worfen hat,
dass die SAK dem Bundesverwaltungsgericht die E-Mail von A._______
vom 10. Dezember 2017 zur weiteren Veranlassung übermittelt hat,
dass A._______ mit Zwischenverfügung vom 28. Dezember 2017 mitgeteilt
worden ist, die E-Mail sei mit Blick auf das Erstelldatum vom 10. Dezember
2017 und den Inhalt offensichtlich nicht als Beschwerde gegen den erst am
11. Dezember 2017 erlassenen Einsprache-Entscheid zu qualifizieren,
dass A._______ in dieser Zwischenverfügung weiter darüber informiert
worden ist, dass das Bundesverwaltungsgericht vom Fehlen eines Anfech-
tungswillens ausgehe und die Sache ohne Weiteres abgeschrieben werde,
sofern er nicht innert 30 Tagen ab Eröffnung (unter Berücksichtigung des
Fristenstillstands nach Art. 22a Abs. 1 Bst. c in Verbindung mit Art. 50 Abs.
1 des Bundesgesetzes über das Verwaltungsverfahren vom 20. Dezember
1968 [VwVG; SR 172.021]) gegen den Einsprache-Entscheid der Vo-
rinstanz vom 11. Dezember 2017 eine den Formvorschriften entspre-
chende Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht einreiche,
dass dem Bundesverwaltungsgericht mit Schreiben der schweizerischen
Post vom 28. März 2018 vorerst mitgeteilt worden ist, die Zwischenverfü-
gung vom 28. Dezember 2017 habe nicht lokalisiert werden können und
gelte als verloren,
dass A._______ deshalb mit prozessleitender Verfügung vom 12. April
2018 nochmals Gelegenheit gegeben worden ist, sich im Sinn der Erwä-
gungen innert Frist zur beabsichtigten einzelrichterlichen Abschreibung
des Beschwerdeverfahrens zu äussern,
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dass die schweizerische Post am 31. Mai 2018 das Bundesverwaltungs-
gericht über die Zustellung der Zwischenverfügung vom 28. Dezember
2017 am 17. Januar 2018 informiert hat,
dass unter diesen Umständen das Informationsschreiben der schweizeri-
schen Post vom 16. Juli 2018 betreffend die Nichtzustellung der prozess-
leitenden Verfügung vom 12. April 2018 nicht weiter von Relevanz ist,
dass sich A._______ nach der Zustellung der Zwischenverfügung vom
28. Dezember 2017 am 17. Januar 2018 nicht hat vernehmen lassen und
beim Bundesverwaltungsgericht keine Beschwerde gegen das mögliche
Anfechtungsobjekt – den Einspracheentscheid vom 11. Dezember 2017 –
eingegangen ist,
dass deshalb die Sache in Ermangelung einer die Formvorschriften erfül-
lenden Beschwerde (vgl. Art. 22a VwVG in Verbindung mit Art. 60 des Bun-
desgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts
vom 6. Oktober 2000 [ATSG; SR 830.1] sowie Art. 50 Abs. 1 und 52 Abs. 1
VwVG) im einzelrichterlichen Verfahren zufolge Gegenstandslosigkeit ab-
zuschreiben ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. a des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom
17. Juni 2005 [VGG; SR 173.32]),
dass weder Verfahrenskosten zu erheben noch Parteientschädigungen zu-
zusprechen sind.
Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht:
1.
Das Verfahren wird zufolge Gegenstandslosigkeit abgeschrieben.
2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.
3.
Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.
4.
Dieser Entscheid geht an:
– den Beschwerdeführer (Einschreiben mit Rückschein)
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– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Einschreiben)
– das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben)
Die Einzelrichterin: Der Gerichtsschreiber:
Franziska Schneider Roger Stalder
Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-
desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-
rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100
BGG). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die
Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unter-
schrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel
sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen
(Art. 42 BGG).
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