B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l
T r i b u n a l e am m in i s t r a t i vo f e d e r a l e
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l
Abteilung III
C-7250/2016
Ur t e i l vom 3 1 . M a i 2 0 1 7
Besetzung
Einzelrichterin Viktoria Helfenstein,
Gerichtsschreiberin Simona Risi.
Parteien
A._______,
Beschwerdeführerin,
gegen
IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
Avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 1211 Genf 2,
Vorinstanz.
Gegenstand
Invalidenversicherung,
Rentenanspruch von B._______;
Verfügung der IVSTA vom 22. Dezember 2015.
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Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,
dass die IVSTA mit Verfügung vom 22. Dezember 2015 das Leistungsbe-
gehren von B._______, verstorben am (…) 2015, abwies,
dass die Beschwerdeführerin (Witwe und Rechtsnachfolgerin von
B.______) mit Eingaben vom 30. Dezember 2015 und 7. November 2016
erklärte, sie sei mit der Verfügung nicht einverstanden,
dass gemäss Art. 31 VGG das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden
gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG beurteilt, sofern keine Ausnahme
nach Art. 32 VGG vorliegt,
dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten,
dass Verfügungen der IVSTA im Bereich der Prüfung des Rentenanspruchs
vor dem Bundesverwaltungsgericht anfechtbar sind,
dass das Bundesverwaltungsgericht die Beschwerdeführerin mit Verfü-
gung vom 30. Januar 2017 (BVGer-act. 4) aufforderte, innert 30 Tagen ab
Empfang der Verfügung eine für die ganze Dauer des Verfahrens gültige
Zustelladresse in der Schweiz bekannt zu geben,
dass es die Beschwerdeführerin darauf aufmerksam machte, dass ihr nach
ungenutztem Fristablauf künftige Anordnungen und Entscheide durch Pub-
likation im Bundesblatt eröffnet werden (Art. 36 Bst. b VwVG), welches
wöchentlich in den drei Amtssprachen Deutsch, Französisch und
Italienisch sowohl in gedruckter als auch in elektronischer Form erscheint,
wobei die elektronische Version des Bundesblattes unter der Internet-
Adresse
einsehbar ist,
dass die Beschwerdeführerin innert Frist kein Zustelldomizil bezeichnete,
dass die Beschwerdeverfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht bei
Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von IV-Leistungen
grundsätzlich kostenpflichtig sind (Art. 69 Abs. 1bis i.V.m. Abs. 2 IVG [SR
831.20]) und Beschwerdeführende in der Regel einen Verfahrenskosten-
vorschuss zu leisten haben (Art. 63 Abs. 4 VwVG),
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dass das Bundesverwaltungsgericht die Beschwerdeführerin mit Zwi-
schenverfügung vom 30. März 2017 (BVGer-act. 7) zur Leistung eines
Kostenvorschusses innert 30 Tagen ab Veröffentlichung im Bundesblatt
aufforderte, ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde,
dass das Dispositiv der Verfügung vom 30. März 2017 am 11. April 2017
im Bundesblatt publiziert wurde,
dass die dreissigtägige Frist am 23. Mai 2017 ablief (vgl. Art. 20 Abs. 1
i.V.m. Art. 22a Abs. 1 Bst. a VwVG),
dass die Beschwerdeführerin den Vorschuss innert der gesetzten Frist
nicht geleistet hat,
dass somit androhungsgemäss und im einzelrichterlichen Verfahren auf
die Beschwerde nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG),
dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können,
wenn Gründe in der Sache oder in der Person der Partei es als unverhält-
nismässig erscheinen lassen, diese der Partei aufzuerlegen (Art. 6 Bst. b
des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigun-
gen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]),
dass im vorliegenden Fall auf die Erhebung von Verfahrenskosten zu ver-
zichten ist,
dass bei diesem Ausgang des Verfahrens keine Parteientschädigung zu-
zusprechen ist (Art. 64 Abs. 1 VwVG e contrario und Art. 7 Abs. 3 VGKE).
(Dispositiv: nächste Seite)
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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.
3.
Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.
4.
Dieses Urteil geht an:
– die Beschwerdeführerin (Publikation im Bundesblatt)
– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Einschreiben)
– das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben)
Die Einzelrichterin: Die Gerichtsschreiberin:
Viktoria Helfenstein Simona Risi
Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-
desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-
rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100
BGG). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die
Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unter-
schrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel
sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42
BGG).
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