B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l
T r i b u n a l e am m in i s t r a t i vo f e d e r a l e
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l
Abteilung III
C-7475/2018
Ur t e i l vom 1 0 . J u l i 2 0 1 9
Besetzung
Einzelrichterin Viktoria Helfenstein,
Gerichtsschreiber Roger Stalder.
Parteien
A._______, (Deutschland),
handelnd durch B._______ und C._______, (Deutschland),
Beschwerdeführerin,
gegen
IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
Avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 1211 Genf 2,
Vorinstanz.
Gegenstand
Invalidenversicherung, medizinische Massnahmen und
Hilfsmittel, Verfügung vom 15. November 2018.
C-7475/2018
Seite 2
Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,
dass die Invalidenversicherungs-Stelle für Versicherte im Ausland (im Fol-
genden: IVSTA oder Vorinstanz) am 15. November 2018 eine Verfügung
erlassen hat, mit welcher sie den Anspruch von A._______ (im Folgenden:
Versicherte oder Beschwerdeführerin) auf Eingliederungsmassnahmen
nach dem Verlassen der Schweiz am 30. November 2016 verneint hat,
dass die Versicherte hiergegen, handelnd durch ihre Eltern, hiergegen bei
der IVSTA mit Eingabe vom 14. Dezember 2018 hat "Wiederspruch" einle-
gen lassen,
dass die IVSTA diese Eingabe mit Schreiben vom 13. Mai 2019 an das
Bundesverwaltungsgericht zur weiteren Veranlassung übermittelt hat,
dass die Beschwerdeführerin unter Hinweis auf die Säumnisfolgen (Nicht-
eintreten auf die Beschwerde) mit Zwischenverfügung vom 22. Mai 2019
aufgefordert worden ist, innert 30 Tagen ab Erhalt dieser Zwischenverfü-
gung einen Kostenvorschuss von Fr. 800.- in der Höhe der mutmasslichen
Verfahrenskosten zu leisten,
dass die Zwischenverfügung vom 22. Mai 2019 am 24. Mai 2019 zugestellt
worden ist,
dass die Beschwerdeführerin den Kostenvorschuss weder innert der ge-
setzten Frist noch bis heute geleistet hat,
dass somit androhungsgemäss und im einzelrichterlichen Verfahren auf
die Beschwerde nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b des Bundesge-
setzes über das Bundesverwaltungsgericht vom 17. Juni 2005 [VGG; SR
173.32]),
dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können,
wenn Gründe in der Sache oder in der Person der Partei es als unverhält-
nismässig erscheinen lassen, diese der Partei aufzuerlegen (Art. 6 Bst. b
des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigun-
gen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]),
dass auf die Erhebung von Verfahrenskosten vorliegend zu verzichten ist
und bei diesem Ausgang kein Anspruch auf eine Parteientschädigung be-
steht.
C-7475/2018
Seite 3
Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.
3.
Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.
4.
Dieses Urteil geht an:
– die Beschwerdeführerin (Einschreiben mit Rückschein)
– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Einschreiben)
– das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben)
Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.
Die Einzelrichterin: Der Gerichtsschreiber:
Viktoria Helfenstein Roger Stalder
C-7475/2018
Seite 4
Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-
desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-
rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100
BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten
Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der
Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder
konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die
Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Be-
weismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid
und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in
Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG).
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