B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l
T r i b u n a l e am m in i s t r a t i vo f e d e r a l e
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l
Abteilung III
C-778/2019
Ur t e i l vom 11 . Ap r i l 2 0 1 9
Besetzung
Einzelrichterin Viktoria Helfenstein,
Gerichtsschreiber David Schneeberger.
Parteien
A._______, (Deutschland),
Beschwerdeführerin,
gegen
IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
Vorinstanz.
Gegenstand
Invalidenversicherung, Begutachtung in der Schweiz;
Zwischenverfügung der ZAS vom 23. Januar 2019.
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Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,
dass die IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA (nachfolgend: IVSTA
oder Vorinstanz) die 1960 geborenen A._______ (nachfolgend: Versicherte
oder Beschwerdeführerin) am 12. April, 11. Juli, 9. August sowie 3. Sep-
tember 2018 über die Notwendigkeit einer Begutachtung in der Schweiz
informierte (Beilage 1 zu BVGer-act. 1),
dass die Versicherte mit Schreiben vom 1. November 2018 aufgefordert
wurde, eine allfällige Reisunfähigkeit nachzuweisen oder die Teilnahme an
einer Begutachtung in der Schweiz zu bestätigen (Beilage 1 zu BVGer-
act. 1),
dass die Versicherte im Antwortschreiben vom 1. Dezember 2018 geltend
machte, nicht reisen zu können (Beilage 1 zu BVGer-act. 1),
dass die Vorinstanz am 23. Januar 2019 die Durchführung einer Begutach-
tung in der Schweiz in den Fachbereichen Rheumatologie und Psychiatrie
verfügte (Beilage 1 zu BVGer-act. 1),
dass die Versicherte gegen diese Verfügung am 10. Februar 2019 beim
Bundesverwaltungsgericht Beschwerde erhob (BVGer-act. 1),
dass gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005
(VGG, SR 173.32) das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden gegen
Verfügungen nach Art. 5 des Verwaltungsverfahrensgesetzes vom 20. De-
zember 1968 (VwVG, SR 172.021) beurteilt, sofern keine Ausnahme nach
Art. 32 VGG vorliegt,
dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten,
dass Verfügungen der Vorinstanz im Bereich der Invalidenversicherung vor
Bundesverwaltungsgericht anfechtbar sind,
dass die Beschwerdeverfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht bei
Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von IV-Leistungen
grundsätzlich kostenpflichtig sind (Art. 69 Abs. 1bis i.V.m. Abs. 2 IVG [SR
831.20]) und die Beschwerdeführenden in der Regel einen Verfahrenskos-
tenvorschuss zu leisten haben (Art. 63 Abs. 4 VwVG),
dass die Beschwerdeführerin mit Zwischenverfügung vom 27. Feb-
ruar 2019 zur Leistung eines Kostenvorschusses bis zum 29. März 2019
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aufgefordert wurde, ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten
werde (BVGer-act. 2),
dass diese Verfügung der Beschwerdeführerin am 1. März 2019 zugestellt
wurde (BVGer-act. 3) und der letzte Tag der gesetzten Frist damit Montag
1. April 2019 war,
dass die Beschwerdeführerin den Vorschuss innert der gesetzten Frist
nicht geleistet hat (BVGer-act. 4),
dass somit androhungsgemäss und im einzelrichterlichen Verfahren auf
die Beschwerde nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG),
dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können,
wenn Gründe in der Sache oder in der Person der Partei es als
unverhältnismässig erscheinen lassen, diese der Partei aufzuerlegen
(Art. 6 Bst. b des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und
Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR
173.320.2]).
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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.
3.
Dieses Urteil geht an:
– die Beschwerdeführerin (Einschreiben mit Rückschein)
– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Einschreiben)
– das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben)
Die Einzelrichterin: Der Gerichtsschreiber:
Viktoria Helfenstein David Schneeberger
Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-
desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-
rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100
BGG). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die
Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unter-
schrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel
sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen
(Art. 42 BGG).
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