Abtei lung II I
C-7900/2009/mes
{T 0/2}
A b s c h r e i b u n g s e n t s c h e i d
v o m 1 6 . F e b r u a r 2 0 1 0
Einzelrichter Stefan Mesmer,
Gerichtsschreiber Roger Stalder.
X._______,
vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur.
Abelardo Vazquez Conde, avenida La Habana, 9-1°, ES-
32003 Ourense,
Beschwerdeführer,
gegen
Schweizerische Ausgleichskasse SAK,
avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100,
1211 Genf 2,
Vorinstanz.
AHV, Altersrente.
B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t
T r i b u n a l a d m i n i s t r a t i f f é d é r a l
T r i b u n a l e a m m i n i s t r a t i v o f e d e r a l e
T r i b u n a l a d m i n i s t r a t i v f e d e r a l
Besetzung
Parteien
Gegenstand
C-____/2009
Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und zieht in
Erwägung,
dass die Schweizerische Ausgleichskasse (SAK, im Folgenden auch:
Vorinstanz) mit Verfügung vom 1. Oktober 2009 dem Beschwerde-
führer eine ordentliche Altersrente der Alters- und Hinterlassenen-
versicherung (AHV) zugesprochen hat,
dass der Beschwerdeführer diese Verfügung am 16. Dezember 2009
beim Bundesverwaltungsgericht angefochten hat,
dass die Vorinstanz mit Verfügung vom 26. Januar 2010 auf ihren
Entscheid vom 1. Oktober 2009 zurückgekommen ist und in ihrer
Vernehmlassung vom 27. Januar 2010 beantragte, infolge Gegen-
standslosigkeit sei auf die Beschwerde nicht einzutreten (recte: sei die
Beschwerde abzuschreiben),
dass der Beschwerdeführer in seiner Stellungnahme vom 8. Februar
2010 festhielt, er schliesse sich dem Antrag auf Abschreibung des
Verfahrens an,
dass gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni
2005 (VGG, SR 173.32) das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden
gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. De-
zember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021)
beurteilt, sofern keine Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt,
dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten,
dass Verfügungen der Vorinstanz im Bereich von Leistungen der AHV
vor Bundesverwaltungsgericht anfechtbar sind,
dass die Vorinstanz in Anwendung von Art. 58 VwVG ihren ursprüng-
lichen Entscheid in Wiedererwägung ziehen kann,
dass die Beschwerdeinstanz die Behandlung der Beschwerde fort-
zusetzen hat, soweit diese durch die neue Verfügung der Vorinstanz
nicht gegenstandslos geworden ist (Art. 58 Abs. 3 VwVG),
dass in der Verfügung vom 26. Januar 2010 den Anträgen des Be-
schwerdeführers vollumfänglich entsprochen worden ist und dieser mit
der Vorinstanz die Abschreibung des Verfahrens beantragt,
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dass sich aus den Akten nichts ergibt, was gegen die Annahme einer
vollumfänglichen Gegenstandslosigkeit sprechen würde,
dass das Beschwerdeverfahren daher im einzelrichterlichen Verfahren
als durch Wiedererwägung gegenstandslos geworden abzuschreiben
ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. a VGG),
dass die Verfahrenskosten in der Regel jener Partei auferlegt werden,
deren Verhalten die Gegenstandslosigkeit bewirkt hat (Art. 5 des
Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschä-
digungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]),
das vorliegend die Gegenstandslosigkeit durch einen Fehler der Vor-
instanz verursacht wurde,
dass aber Vorinstanzen keine Verfahrenskosten auferlegt werden
können (Art. 63 Abs. 2 VwVG), so dass vorliegend keine Verfahrens-
kosten zu erheben sind,
dass die Parteien, die Anspruch auf Parteientschädigung erheben,
dem Gericht vor dem Entscheid eine detaillierte Kostennote
einzureichen haben und das Gericht im Säumnisfall die Entschädigung
auf Grund der Akten festzusetzen hat (Art. 14 Abs. 1 und 2 VGKE),
dass vorliegend der Beschwerdeführer keine Kostennote eingereicht
hat,
dass daher die Parteientschädigung für dem anwaltlich vertretenen
Beschwerdeführer aufgrund der Akten und in Anwendung von Art. 9 ff.
VGKE auf Fr. 1'200.- (inklusive Auslagen) festzusetzen und der Vor-
instanz aufzuerlegen ist (Art. 64 Abs. 2 VwVG).
Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht:
1.
Das Beschwerdeverfahren wird als gegenstandslos abgeschrieben.
2.
Ein Doppel der Stellungnahme des Beschwerdeführers vom 8. Februar
2010 geht zur Kenntnisnahme an die Vorinstanz.
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3.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.
4.
Die Vorinstanz wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine Partei-
entschädigung von Fr. 1'200.- zu bezahlen.
5.
Dieser Entscheid geht an:
- den Beschwerdeführer (Einschreiben mit Rückschein)
- die Vorinstanz (Ref-Nr. ________________; Beilage: Stellungnahme
vom 8. Februar 2010)
- das Bundesamt für Sozialversicherungen
Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:
Stefan Mesmer Roger Stalder
Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim
Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in
öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden, sofern die
Voraussetzungen gemäss den Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des
Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BGG, SR 173.110)
gegeben sind. Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung
mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der
angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie die
beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (vgl. Art. 42
BGG).
Versand:
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