Abtei lung II I
C-8137/2009
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U r t e i l v o m 1 2 . J a n u a r 2 0 1 0
Richter Michael Peterli (Vorsitz),
Richter Beat Weber,
Richterin Madeleine Hirsig,
Gerichtsschreiberin Sandra Tibis.
A._______, Deutschland,
vertreten durch Advokat lic. iur. Erich Züblin,
Spalenberg 20, Postfach 1460, 4001 Basel,
Beschwerdeführer,
gegen
IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
Avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100,
1211 Genf 2,
Vorinstanz.
IV (Neuverlegung der Kosten und der
Parteientschädigung aus dem Verfahren C-3469/2007).
B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t
T r i b u n a l a d m i n i s t r a t i f f é d é r a l
T r i b u n a l e a m m i n i s t r a t i v o f e d e r a l e
T r i b u n a l a d m i n i s t r a t i v f e d e r a l
Besetzung
Parteien
Gegenstand
C-8137/2009
Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,
dass das Bundesverwaltungsgericht im Verfahren C-3469/2007 mit Ur-
teil vom 11. Mai 2009 die Beschwerde vom 16. Mai 2007 von
A._______ (nachfolgend: Beschwerdeführer), vertreten durch Erich
Züblin, Advokat, abgewiesen hat;
dass das Bundesverwaltungsgericht im obgenannten Entscheid zufol-
ge Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege auf die Erhebung von
Verfahrenskosten verzichtet und dem Vertreter des Beschwerdeführers
zufolge Bewilligung der unentgeltlichen Verbeiständung eine Entschä-
digung in der Höhe von Fr. 2'500.-- aus der Gerichtskasse zugespro-
chen hat;
dass der Beschwerdeführer gegen das Urteil des Bundesverwaltungs-
gerichts beim Bundesgericht Beschwerde erhoben hat;
dass das Bundesgericht mit Urteil vom 14. Dezember 2009 den Ent-
scheid des Bundesverwaltungsgerichts vom 11. Mai 2009 sowie die
Verfügung der IV-Stelle für Versicherte im Ausland (nachfolgend: IV-
Stelle) aufgehoben und die Sache zur weiteren Sachverhaltsabklärung
im Sinne der Erwägungen an die IV-Stelle sowie zur Neuverlegung der
Kosten und der Parteientschädigung für das Verfahren vor Bundesver-
waltungsgericht an dieses zurückgewiesen hat;
dass demzufolge über die Kostenverteilung im Verfahren C-3469/2007
im Sinne der bundesgerichtlichen Erwägungen neu zu befinden ist;
dass die Verfahrenskosten in der Regel der unterliegenden Partei auf-
zuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember
1968 über das Verwaltungsverfahren [VwVG, SR 172.021]);
dass angesichts des bundesgerichtlichen Urteils die Vorinstanz als un-
terliegende Partei zu gelten hat, dass ihr aber von Gesetzes wegen
keine Kosten auferlegt werden können (Art. 63 Abs. 2 VwVG) und so-
mit auf die Erhebung von Verfahrenskosten zu verzichten ist;
dass dem obsiegenden Beschwerdeführer eine Entschädigung für die
ihm erwachsenen notwendigen und verhältnismässig hohen Kosten
zuzusprechen ist (Art. 63 Abs. 1 VwVG und Art. 7 Abs. 1 des Regle-
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ments vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen
vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]);
dass vorliegend lediglich das Honorar für die anwaltliche Vertretung zu
entschädigen ist, da – wie die Akten zeigen – dem Beschwerdeführer
keine weiteren entschädigungswürdigen Kosten erwachsen sind;
dass sich die Höhe der Entschädigung für die Kosten der Vertretung
nach Art. 9 ff. VGKE richtet, wobei gemäss Art. 14 Abs. 2 VGKE auf
eine allenfalls eingereichte Kostennote abzustellen ist;
dass vorliegend keine Kostennote eingereicht wurde und daher die
Parteientschädigung, welche von der Vorinstanz zu leisten ist (Art. 64
Abs. 2 VwVG), unter Berücksichtigung des angefallenen Aufwandes
auf Fr. 2'500.-- festzulegen ist.
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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:
1.
Der Entscheid über die Kosten im Verfahren C-3469/2007 lautet neu
wie folgt:
1.1 Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.
1.2 Dem Beschwerdeführer wird zu Lasten der Vorinstanz eine
Parteientschädigung in der Höhe von Fr. 2'500.-- zugesprochen.
2.
Dieses Urteil geht an:
- den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde)
- die Vorinstanz
- das Bundesamt für Sozialversicherungen
Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin:
Michael Peterli Sandra Tibis
Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim
Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in
öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff.
und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG,
SR 173.110]). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung
mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der
angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie die
beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (vgl. Art. 42
BGG).
Versand:
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