Abtei lung II I
C-8348/2007
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U r t e i l v o m 1 0 . J u n i 2 0 0 8
Richter Michael Peterli (Vorsitz),
Richterin Madeleine Hirsig,
Richter Francesco Parrino,
Gerichtsschreiberin Sandra Tibis.
J._______, Deutschland,
Beschwerdeführer,
gegen
IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
Avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100,
1211 Genf 2,
Vorinstanz.
Invalidenrente.
B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t
T r i b u n a l a d m i n i s t r a t i f f é d é r a l
T r i b u n a l e a m m i n i s t r a t i v o f e d e r a l e
T r i b u n a l a d m i n i s t r a t i v f e d e r a l
Besetzung
Parteien
Gegenstand
C-8348/2007
Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,
dass die Eidgenössische Invalidenversicherung, IV-Stelle für Ver-
sicherte im Ausland (nachfolgend: IVSTA), mit Verfügung vom 13. No-
vember 2007 das Rentengesuch des Beschwerdeführers mangels Vor-
liegen einer rentenbegründenden Invalidität abgewiesen hat;
dass der Beschwerdeführer gegen die Verfügung vom 13. November
2007 am 10. Dezember 2007 Beschwerde beim Bundesverwaltungs-
gericht erhoben und beantragt hat, es sei ihm eine halbe IV-Rente zu-
zusprechen;
dass die IVSTA mit Vernehmlassung vom 5. Mai 2008 unter Hinweis
auf den Bericht des ärztlichen Dienstes vom 28. April 2008 die Gut-
heissung der Beschwerde und die Aufhebung der angefochtenen Ver-
fügung sowie die Rückweisung zur weiteren Abklärung beantragt hat;
dass der Beschwerdeführer auf Nachfrage des Instruktionsrichters mit
Eingabe vom 2. Juni 2008 ausdrücklich seine Zustimmung zur Rück-
weisung erklärt hat;
dass das Bundesverwaltungsgericht gemäss Art. 31 des Verwaltungs-
gerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) in Verbindung
mit Art. 69 Abs. 1 lit. b des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über
die Invalidenversicherung (IVG, SR 831.20) zur Beurteilung von Be-
schwerden gegen Verfügungen von Vorinstanzen gemäss Art. 33 und
34 VGG zuständig ist;
dass die IVSTA eine Vorinstanz gemäss Art. 33 lit. d VGG ist, und vor-
liegend keine Ausnahme im Sinne von Art. 32 VGG vorliegt;
dass der Beschwerdeführer im Sinne von Art. 59 des Bundesgesetzes
vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialver-
sicherungsrechts (ATSG, SR 830.1) beschwerdelegitimiert ist;
dass die Beschwerde im Übrigen frist- und formgerecht eingereicht
wurde (Art. 60 ATSG und Art. 52 des Bundesgesetzes vom 20. De-
zember 1968 über das Verwaltungsverfahren [VwVG, SR 172.021])
und somit darauf einzutreten ist;
dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 2. Juni 2008 beantragt,
die Sache sei an die Vorinstanz zurückzuweisen, und somit den da-
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rüber hinausgehenden Antrag seiner Beschwerde vom 10. Dezember
2007 sinngemäss zurückzieht, so dass die Beschwerde insoweit ge-
genstandslos wird;
dass beide Parteien die Rückweisung an die Vorinstanz zur weiteren
Abklärung beantragen und somit die Anträge übereinstimmen;
dass das Bundesverwaltungsgericht nach Einsicht in die Akten keinen
Grund sieht, von diesen Anträgen abzuweichen;
dass Art. 49 lit. b VwVG die unvollständige Feststellung des rechtser-
heblichen Sachverhaltes ausdrücklich als Beschwerdegrund nennt;
dass deshalb die Beschwerde - soweit sie nicht durch Rückzug gegen-
standslos geworden ist - gutzuheissen und die Sache zur Neubeurtei-
lung an die Vorinstanz zurückzuweisen ist (Art. 61 Abs. 1 VwVG), ver-
bunden mit der Anweisung, den Beschwerdeführer umfassend (ortho-
pädisch, internistisch und psychiatrisch) begutachten zu lassen und in
der Sache neu zu verfügen;
dass keine Verfahrenskosten zu erheben sind (Art. 63 Abs. 1 und 2
VwVG), so dass der geleistete Kostenvorschuss von Fr. 400.-- dem
Beschwerdeführer auf ein von ihm anzugebendes Konto zurückzuer-
statten ist;
dass dem obsiegenden Beschwerdeführer, welcher nicht vertreten war,
keine unverhältnismässig grossen Kosten entstanden sind und dieser
zu Recht auch keinen entsprechenden Antrag gestellt hat, weshalb
ihm keine Parteientschädigung zuzusprechen ist (vgl. Art. 64 Abs. 1
VwVG und Art. 7 ff. des Reglements vom 21. Februar 2008 über die
Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht
[VGKE, SR 173.320.2]).
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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:
1.
Die Beschwerde wird - soweit sie nicht gegenstandslos geworden ist -
gutgeheissen und die angefochtene Verfügung vom 13. November
2007 wird aufgehoben.
2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. Der vom Beschwerde-
führer geleistete Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 400.-- wird die-
sem nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Urteils zurücker-
stattet. Der Beschwerdeführer wird aufgefordert, dem Bundesverwal-
tungsgericht die gewünschte Zahlungsstelle bekannt zu geben.
3. Dem Beschwerdeführer wird keine Parteientschädigung zugespro-
chen.
4.
Dieses Urteil geht an:
- den Beschwerdeführer (Einschreiben)
- die Vorinstanz
- das Bundesamt für Sozialversicherungen
Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.
Der Instruktionsrichter: Die Gerichtsschreiberin:
Michael Peterli Sandra Tibis
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Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim
Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in
öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff.
und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG,
SR 173.110]). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung
mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der
angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie die
beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (vgl. Art. 42
BGG).
Versand:
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