B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l
T r i b u n a l e am m in i s t r a t i vo f e d e r a l e
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Abteilung III
C-851/2012
A b s c h r e i b u n g s e n t s c h e i d
v o m 1 5 . N o v e m b e r 2 0 1 2
Besetzung
Einzelrichter Daniel Stufetti,
Gerichtsschreiberin Karin Wagner.
Parteien
X._______
Zustelladresse: Z._______,
Beschwerdeführer,
gegen
Schweizerische Ausgleichskasse SAK, Avenue Edmond-
Vaucher 18, Postfach 3100, 1211 Genf 2,
Vorinstanz.
Gegenstand
Alters- und Hinterlassenenversicherung, Einspracheent-
scheid SAK vom 11. Januar 2012.
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Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,
dass die Schweizerische Ausgleichskasse SAK mit Einspracheentscheid
vom 11. Januar 2012 (act. 1/1), die Einsprache von X._______ abgewie-
sen und ihre Verfügung vom 18. April 2011 bestätigt hat (act. SAK 40),
wonach das Gesuch um Ausrichtung einer Waisenrente abgewiesen wur-
de,
dass X._______ (im Folgenden: Beschwerdeführer) diesen Einsprache-
entscheid mit Beschwerde vom 31. Januar 2012 beim Bundesverwal-
tungsgericht angefochten hat (act. 1/2) und sinngemäss die Aufhebung
des angefochtenen Einspracheentscheides und Zusprache einer Waisen-
rente beantragt hat,
dass der Instruktionsrichter am 21. Februar 2012 den Beschwerdeführer
aufforderte ein Zustelldomizil in der Schweiz zu nennen (act. 2),
dass der Beschwerdeführer am 14. März 2012 ein Zustelldomizil in der
Schweiz angab (act. 6),
dass die Vorinstanz mit Einspracheentscheid vom 5. April 2012 ihren Ein-
spracheentscheid vom 11. Januar 2012 in Wiedererwägung gezogen, da-
bei ihre Verfügung vom 18. April 2011 ersetzt und dem Beschwerdeführer
eine Waisenrente in Form einer einmaligen Abfindung in der Höhe von
Fr. 2'542.- zugesprochen hat (act. 7/2),
dass dieser Einspracheenscheid unangefochten blieb und in Rechtskraft
erwachsen ist,
dass gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005
(VGG, SR 173.32) das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden gegen
Verfügungen nach Art. 5 des Verwaltungsverfahrensgesetzes vom
20. Dezember 1968 (VwVG, SR 172.021) beurteilt, sofern keine Ausnah-
me nach Art. 32 VGG vorliegt,
dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten,
dass Verfügungen der Vorinstanz im Bereich der Alters- und Hinterlasse-
nenversicherung vor Bundesverwaltungsgericht anfechtbar sind (Art 85bis
Abs. 1 Bundesgesetz vom 20. Dezember 1946 über die Alters- und Hin-
terlassenenversicherung [AHVG; SR 831.10]),
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dass die Vorinstanz in Anwendung von Art. 58 VwVG ihren ursprüngli-
chen Entscheid in Wiedererwägung ziehen kann,
dass die Beschwerdeinstanz die Behandlung der Beschwerde fortzuset-
zen hat, soweit diese durch die neue Verfügung der Vorinstanz nicht ge-
genstandslos geworden ist (Art. 58 Abs. 3 VwVG),
dass die Vorinstanz mit Verfügung vom 5. April 2012 den Anspruch auf
Waisenrente in Form einer einmaligen Abfindung anerkannt und berech-
net hat und damit dem Begehren des Beschwerdeführers vollumfänglich
entsprochen hat, sodass die Beschwerde gegenstandslos geworden ist,
dass das Beschwerdeverfahren daher im einzelrichterlichen Verfahren als
durch Wiedererwägung gegenstandslos geworden abzuschreiben ist
(Art. 23 Abs. 1 Bst. a VGG),
dass das Verfahren gemäss Art. 85bis Abs. 2 AHVG kostenfrei ist und im
vorliegenden Fall keine Verfahrenskosten zu erheben sind,
dass von einer Parteientschädigung abgesehen werden kann, wenn die
Kosten verhältnismässig gering sind (Art. 7 Abs. 4 VGKE).
Für das Dispositiv wird auf die nächste Seite verwiesen.
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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:
1.
Das Beschwerdeverfahren wird als gegenstandslos geworden abge-
schrieben.
2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.
3.
Es wird keine Parteientschädigung ausgerichtet.
4.
Dieser Entscheid geht an:
– den Beschwerdeführer (Einschreiben mit Rückschein)
– die Vorinstanz (Ref-Nr. ______; Einschreiben)
– das Bundesamt für Sozialversicherungen
Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:
Daniel Stufetti Karin Wagner
Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-
desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-
rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des
Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die
Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Be-
weismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid
und die Beweismittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Händen
hat, beizulegen (Art. 42 BGG).
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