B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l
T r i b u n a l e am m in i s t r a t i vo f e d e r a l e
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Abteilung III
C-896/2014
U r t e i l v o m 1 0 . M ä r z 2 0 1 4
Besetzung
Einzelrichter Vito Valenti,
Gerichtsschreiber Yannick Antoniazza-Hafner.
Parteien
A._______,
Beschwerdeführerin,
gegen
Ausgleichskasse Luzern, Würzenbachstrasse 8, Postfach,
6000 Luzern 15,
Vorinstanz
Gegenstand
Alters- und Hinterlassenenversicherung (Einspracheent-
scheid vom 14. März 2012),
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Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,
dass die Ausgleichkasse Luzern mit Verfügung vom 22. Juli 2011 die
A._______ (nachfolgend: BMC oder die Beschwerdeführerin) zur Rück-
zahlung von AHV/IV/EO- und ALV-Beiträgen sowie FAK-Beiträgen und
Verwaltungskosten in der Höhe von Fr. 65'417.05 samt Verzugszins von
Fr. 4'356.70 verpflichtete (BVGer-act. 1, Beilage 2),
dass die kantonale Behörde mit Einspracheentscheid vom 14. März 2012
diese Verfügung bestätigte (BVGer-act. 1, Beilage 4),
dass das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern mit Entscheid vom
22. November 2012 eine gegen diesen Entscheid erhobene Beschwerde
abwies,
dass die BMC diesen Entscheid ans Bundesgericht weiterzog, welches
mit Urteil 9C_3/2013 vom 22. August 2013 die Beschwerde ebenfalls ab-
wies (BVGer-act. 1, Beilage 9),
dass die Beschwerdeführerin am 20. Februar 2014 (Datum des Post-
stempels) die Verfügung vom 22. Juli 2011 bzw. den Einspracheentscheid
vom 14. März 2012 beim Bundesverwaltungsgericht angefochten hat und
dabei folgende Anträge stellt:
" 1 Die Verfügung vom 22. Juli 2011 betreffend Nachkontrolle von Sozialab-
gaben und die daraus resultierende Rechnung über Fr. 77'999.60 inklusive
Zinsen sei aufzuheben, da sie auf keiner gesetzlichen Grundlage beruht,
willkürliche Beiträge verlangt und weder organisatorisch durchführbar ist,
2. Gefällte Gerichtsentscheide bzw. Urteile sind aufzuheben, da ihre Zustän-
digkeit gar nie gegeben war. Zuständig ist das Bundesverwaltungsgericht,
da der Fall ausschliesslich ausländische Personen betrifft.
3. Die Nachzahlung betrifft einen Zeitraum von ca 2 ½ Jahren. Es wurden
willkürliche Einkünfte und Umsätze angenommen, die niemals belegt wor-
den sind und völlig realitätsfremd sind. Der Betrieb würde somit völlig un-
gerechterweise ruiniert.
4. Bis zu einer schweizweit koordinierten, rechtlichen Regelung beantragen
wir für A._______, das Verfahren anwenden zu dürfen, wie dies bereits in
Zürich klaglos praktiziert wird.
5. Unter Kostenfolgen zulasten der AHV, Zweigstelle Luzern",
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dass die Beschwerdeführerin folglich die Rechtsmässigkeit der Verfügung
vom 22. Juli 2011 bzw. des Einspracheentscheides vom 14. März 2012 in
Frage stellt,
dass über den Gegenstand dieser beiden Entscheide ─ auf Beschwerde
hin und in einem ordentlichen Verfahren ─ Urteile des Verwaltungsge-
richts des Kantons Luzern und des Bundesgerichts ergingen; aus den Ak-
ten geht hervor, dass die genannten Gerichte ihre Zuständigkeit bejaht
haben,
dass der Entscheid des Bundesgerichts 9C_3/2013 vom 22. August 2013
mit dessen Fällung rechtskräftig wurde,
dass in einer solchen Konstellation der Beschwerdeführerin einzig der
Weg einer Revision im Sinne der Art. 121 ff. des Bundesgesetzes vom
17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG SR 173.110) offensteht
(A. KÖLZ/I. HÄNER/M. BERTSCHI, Verwaltungsverfahren und Verwaltungs-
rechtspflege des Bundes, 3. Aufl., Zürich/Basel/Genf 2013, N° 734),
dass ein solches Gesuch beim Bundesgericht einzureichen ist, wobei die
Rechtsschrift entsprechend zu begründen ist, ansonsten auf das Begeh-
ren nicht eingetreten wird (YVES DONZALLAZ, Loi sur le Tribunal fédéral,
Commentaire, Berne 2008, p. 1672 n° 4648),
dass der Vollständigkeit halber zu präzisieren ist, dass ─ entgegen der
Ansicht der Beschwerdeführerin ─ Verfügungen, mit welchen eine Aus-
gleichkasse schweizerische Arbeitsgeber zur Rückzahlungen vom AHV-
Beiträgen verpflichtet, nicht beim Bundesverwaltungsgericht sondern bei
der zuständigen kantonalen Instanz anzufechten sind (Art. 84 des Bun-
desgesetzes über die Alters- und Hinterlassenenversicherung vom
20. Dezember 1946 [AHVG, SR 831.10]), was bis anhin auch seitens der
Beschwerdeführerin anerkannt wurde (siehe Rechtschriften vom 12. April
2012 [BVGer-act. 1, Beilage 5, Ziffer 3] und vom 28. Dezember 2012
[BVGer-act. 1, Beilage 6, Ziffer 8]),
dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können,
wenn ─ wie vorliegend ─ Gründe in der Sache oder in der Person der
Partei es als unverhältnismässig erscheinen lassen, diese der Partei auf-
zuerlegen (Art. 6 Bst. b des Reglements vom 21. Februar 2008 über die
Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE,
SR 173.320.2]),
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dass bei diesem Verfahrensausgang von vornherein keine Parteientschä-
digung auszurichten ist (Art. 7 ff. VGKE),
Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.
3.
Es wird keine Parteientschädigung ausgerichtet.
4.
Dieses Urteil geht an:
– die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde)
– die Vorinstanz (Ref-Nr. ; Gerichtsurkunde)
– das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben)
Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:
Vito Valenti Yannick Antoniazza-Hafner
Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-
desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-
rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des
Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die
Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren,
deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu
enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit
sie der Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG).
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