B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l
T r i b u n a l e am m in i s t r a t i vo f e d e r a l e
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l
Abteilung III
C-995/2018
Absch r e i bung sen t s c he i d
vom 1 9 . J u l i 2 0 1 8
Besetzung
Einzelrichter David Weiss,
Gerichtsschreiber Roland Hochreutener.
Parteien
A._______, (Deutschland)
vertreten durch lic. iur. Claudia Bretscher, Inclusion Handi-
cap,
Beschwerdeführer,
gegen
IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
Avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 1211 Genf 2,
Vorinstanz.
Gegenstand
Invalidenversicherung,
Hilfsmittel, Verfügung der IVSTA vom 15. Januar 2018.
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Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,
dass die IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA (nachfolgend: Vor-
instanz) das Leistungsbegehren von A._______ (nachfolgend: Beschwer-
deführer) mit Verfügung vom 15. Januar 2018 abgewiesen und eine Kos-
tenübernahme für die beantragten Hilfsmittel verweigert hat (Akten im Be-
schwerdeverfahren [BVGer act.] 1, Beilage),
dass der Beschwerdeführer diese Verfügung mit Beschwerde vom 16. Feb-
ruar 2018 (Datum Poststempel) beim Bundesverwaltungsgericht angefoch-
ten hat (BVGer act. 1),
dass der Beschwerdeführer den geforderten Kostenvorschuss von
Fr. 800.- am 9. März 2018 zugunsten der Gerichtskasse überwiesen hat
(BVGer act. 2 und 4),
dass lic. iur. Claudia Bretscher, Rechtsdienst Inclusion Handicap, die Inte-
ressenvertretung mit Eingabe vom 9. März 2018 angezeigt und das Bun-
desverwaltungsgericht um Einräumung der Gelegenheit zur ergänzenden
Begründung der Beschwerde respektive um Anordnung eines zweiten
Schriftenwechsels ersucht hat (BVGer act. 5),
dass der Instruktionsrichter dem Beschwerdeführer mitgeteilt hat, dass er
im Rahmen eines zweiten Schriftenwechsels die Vorakten samt Aktenver-
zeichnis erhalten werde und alsdann im Rahmen einer Replik erneut Stel-
lung beziehen könne (Zwischenverfügung vom 15. März 2018; BVGer
act. 6),
dass die Vorinstanz mit Vernehmlassung vom 7. Mai 2018 – unter Verweis
auf die Stellungnahme der IV-Stelle vom 3. Mai 2018 – die Abweisung der
Beschwerde und Bestätigung der angefochtenen Verfügung vom 15. Ja-
nuar 2018 beantragt hat (BVGer act. 9 samt Beilage),
dass der Instruktionsrichter das Gesuch des Beschwerdeführers um Er-
streckung der Frist gutgeheissen und ihm – unter Berücksichtigung von
Art. 22a Abs. 1 Bst. b VwVG – zur Einreichung der Replik eine Frist bis
zum 16. August 2018 eingeräumt hat (BVGer act. 11 und 12),
dass der Beschwerdeführer seine Beschwerde mit Eingabe seiner Rechts-
vertreterin vom 13. Juli 2018 vorbehaltlos zurückgezogen hat (BVGer
act. 13),
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dass das Beschwerdeverfahren daher im einzelrichterlichen Verfahren als
durch Rückzug gegenstandslos geworden abzuschreiben ist (Art. 23
Abs. 1 Bst. a VGG),
dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können,
wenn – wie vorliegend – Gründe in der Sache oder in der Person der Par-
tei es als unverhältnismässig erscheinen lassen, diese der Partei aufzuer-
legen (Art. 6 Bst. b des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kos-
ten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR
173.320.2]),
dass der bereits geleistete Verfahrenskostenvorschuss von Fr. 800.- dem
Beschwerdeführer daher nach Eintritt der Rechtskraft dieses Entscheids
zurückzuerstatten ist,
dass keine Parteientschädigungen zuzusprechen sind (Art. 7 Abs. 1 und
3 VGKE).
Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht:
1.
Das Beschwerdeverfahren wird zufolge Rückzugs als gegenstandslos ge-
worden abgeschrieben.
2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.
3.
Dem Beschwerdeführer wird der geleistete Verfahrenskostenvorschuss
von Fr. 800.- nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Entscheids zu-
rückerstattet.
4.
Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.
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5.
Dieser Entscheid geht an:
– den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde, Beilage: Formular
Zahladresse)
– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Einschreiben; Beilage: Doppel des Rück-
zugsschreibens vom 13.07.2018)
– das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben)
Der Einzelrichter:
Der Gerichtsschreiber:
David Weiss Roland Hochreutener
Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-
desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-
rechtlichen Angelegenheiten geführt werden, sofern die Voraussetzungen
gemäss Art. 82 ff., 90 ff. und 100 BGG gegeben sind. Die Rechtsschrift hat
die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Un-
terschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel
sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen
(Art. 42 BGG).
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