B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l
T r i b u n a l e am m in i s t r a t i vo f e d e r a l e
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l
Abteilung V
E-885/2014
Be r i c h t i g u ng vom 2 0 . M ä r z 2 0 1 5
be züg l i c h U r t e i l
vom 2 3 . J a nu a r 2 0 1 5
Besetzung
Einzelrichterin Muriel Beck Kadima,
mit Zustimmung von Richter Gérald Bovier;
Gerichtsschreiberin Alexandra Püntener.
Parteien
A._______,
Staat unbekannt,
vertreten durch lic. iur. Daniel Habte,
Beschwerdeführerin,
gegen
Staatssekretariat für Migration (SEM; zuvor Bundesamt für
Migration, BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.
Gegenstand
Berichtigung mit Bezug auf die zu überweisenden
Verfahrenskosten (…).
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Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,
dass die Beschwerdeführerin durch ihren Rechtsvertreter mit Eingabe vom
18. Februar 2014 beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde gegen die
vorinstanzliche Verfügung vom 29. Januar 2014 erhob,
dass das Bundesverwaltungsgericht in seiner Zwischenverfügung vom
28. Februar 2014 der Beschwerdeführerin einen Kostenvorschuss in der
Höhe von Fr. 600.– auferlegte, welche diese am 14. März 2014 fristgerecht
einbezahlte,
dass mit Urteil vom 23. Januar 2015 die Beschwerde abgewiesen und die
Bezahlung der Verfahrenskosten von Fr. 600.– der Beschwerdeführerin
auferlegt wurde, wobei das Gericht in seiner Begründung festhielt, dass
der am 14. März 2014 in gleicher Höhe geleistete Kostenvorschuss zur
Bezahlung der Verfahrenskosten zu verwenden sei,
dass indessen in Ziffer 2 des Dispositivs des Urteils vom 23. Januar 2015
die Verfahrenskosten der Beschwerdeführerin auferlegt und sie – entgegen
der vorherigen Erwägungen – zur Bezahlung derselben innert 30 Tagen ab
Versand des Urteils zugunsten der Gerichtskasse aufgefordert wurde,
dass gemäss Art. 48 Abs. 1 VGG für die Erläuterung und die Berichtigung
von Entscheiden des Bundesverwaltungsgerichts Art. 129 BGG sinnge-
mäss anwendbar ist,
dass das Bundesverwaltungsgericht gemäss Art. 129 Abs. 1 BGG von Am-
tes wegen das Dispositiv eines Urteils berichtigt, wenn das Dispositiv un-
klar, unvollständig oder zweideutig ist, seine Bestimmungen untereinander
oder mit der Begründung im Widerspruch stehen oder es Redaktions- oder
Rechnungsfehler enthält (vgl. ELISABETH ESCHER, in Basler Kommentar
zum Bundesgerichtsgesetz, Basel 2008, N 5 zu Art. 129 BGG; KARL SPÜH-
LER/ANNETTE DOLGE/DOMINIK VOCK, Kurzkommentar zum Bundesgerichts-
gesetz [BGG], Zürich 2006, N 5 zu Art. 129 BGG, mit weiteren Hinweisen),
dass vorliegend die Ziffer 2 des Dispositivs im Widerspruch zur vorherigen
Begründung steht,
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dass das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 23. Januar 2015 dem-
entsprechend insoweit zu berichtigen ist, als im Dispositiv die Verfahrens-
kosten von Fr. 600.– der Beschwerdeführerin weiterhin aufzuerlegen sind,
indessen der am 14. März 2014 geleistete Kostenvorschuss zur Bezahlung
der Verfahrenskosten zu verwenden ist.
(Dispositiv nächste Seite)
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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:
1.
Die Ziffer 2 des Urteilsdispositivs vom 23. Januar 2015 wird insoweit be-
richtigt, als der Beschwerdeführerin die Verfahrenskosten aufzuerlegen
sind und der in der gleichen Höhe geleistete Kostenvorschuss zur Bezah-
lung verwendet wird.
2.
Dieses Urteil geht an den Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin, das
SEM sowie an die zuständige kantonale Behörde.
3.
Dieses Urteil geht an:
– den Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin (Einschreiben)
– das SEM, Abt. Asyl I / II, zu den Akten N (…) (in Kopie)
– das (…) (in Kopie)
Die Einzelrichterin: Die Gerichtsschreiberin:
Muriel Beck Kadima Alexandra Püntener
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